Leben und Karriere von Francisco de Goya
Francisco de Goya wurde am 30. März 1746 in Fuendetodos, einem kleinen Dorf in Nordspanien geboren. Seine künstlerische Ausbildung begann früh – mit 14 Jahren ging er bei dem lokalen Maler Jose Luzan in die Lehre und studierte später in Italien.
Nach seiner Rückkehr nach Spanien etablierte er sich durch Fresken für die Kathedrale von Saragossa. Von 1775 bis 1792 arbeitete er in der königlichen Tapisserie-Fabrik in Madrid, wo er Gobelins mit Szenen aus dem Alltag entwarf. Diese Arbeit schulte sein Auge für menschliches Verhalten und verstärkte seine Beobachtungsgabe.
Seine Karriere erreichte einen Höhepunkt, als er 1786 zum Maler des Königs und 1789 zum Hofmaler ernannt wurde. Doch Goyas Krankheit 1792, die zu seiner Ertaubung führte, markierte einen entscheidenden Wendepunkt in seinem Schaffen.
💡 Nach seiner Ertaubung wandte sich Goya verstärkt der Darstellung von Phantasien und einer kritisch-satirischen Beobachtung der Gesellschaft zu. 1799 veröffentlichte er seine berühmte Serie "Los Caprichos", die als Meilenstein seines gesellschaftskritischen Schaffens gilt.




