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-Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock, Romantik, Impressionismus, Realismus, Naturalismus -Theorie zur Werkebetrachtung -raumschaffende Mittel -Farbperspektive -Kriterien zur naturgetreuen Nachahmung

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Antike: ● ● ● Mittelalter: ● ● ● ● HINTERGRUNDWISSEN KUNSTEPOCHEN IN DER Renaissance: ● 800 v. Chr. - 500 n. Chr. keine Darstellung bestimmter Regionen o. Landstriche, sondern: Bilder = Illustration d. arkadischen Landschaften z.B. aus d. griech. u. römischen Literatur d. Poesie Schauplätze glückseligen, idyllischen Lebens auf d. Land großes Maß an Illusionismus wirkliche Darstellung wird angestrebt Räumlichkeit durch Luftperspektive 1400 1600 n. Chr. ● Mensch sieht sich nicht mehr als Teil einer Masse, sondern als Individuum Bedeutungsperspektive = wichtiges groß u. nebensächliches kleiner Mensch, Ram u. Landschaft werden gleichermaßen erfasst Perspektivische Darstellung: Bedeutsamkeit v. stimmigem Körper-Raum-Verhältnis u. Verhältnis v. Licht u. Schatten rückte in d. Vordergrund ● Bilder gekennzeichnet durch: ● LANDSCHAFTSMALEREI ZU DEN 500 1400 n. Chr. starke Vereinfachung u. Schematisierung d. Landschaft Landschaft = Hintergrund f. biblische Geschichte Andeutungen v. Gelände o. Architekturen dienen zur Lokalisierung d. dargestellten Szenen, nicht zur Darstellung d. Landschaft unrealistisch dargestellte Natur O abstrakt als Hintergrundangaben in Heiligenszenen keine Raumtiefe Barock: unpassende Größenaufteilungen i.d. R. eine Person im Bildmittelpunkt, von umgebener Naturlandschaft abgehoben durch überdimensionale Darstellung starke Farbgestaltung der/des Heiligen Natur bewusst in blassen Farben O Atmosphärische Stimmungen durch Licht-Schatten-Modulation O Perspektivische Darstellung O Vereinheitlichter Bildraum u. klarer Bildaufbau O Filigrane Malweise u. Signaturen Schlicht gestaltete Bilder ● Versuch, Unendlichkeit darzustellen Betonung d. Licht u. Schattens 1600-1770 n. Chr. Auszeichnung durch traumhafte Bilder idealisierter Gegenden Romantik: ● Ausdruck verschiedener Sehnsüchte ● Sehnsucht nach Süden Ausdruck v. Gefühlen u. Ängsten d. Künstler Zentrales Motiv: Sehnsucht nach d. Vergangenen Sorten v. Sehnsucht: O ● ● ● ● ● ● ● ● O ● O ● Zusammenhang im Licht u. Schatten Unruhiger Hell-Dunkel-Kontrast Darstellung realistischer...

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Details, statt abstrakter Formideale Schaffen d. Eindrucks durch Lichtverhältnisse u. nicht durch Bildgegenstände ● Englische Romantik O Träumerisch O Bewusstseinserweiterung O O ■ Fernweh u. Reiselust Zentrale Rolle: Nacht Vereinzelung d. Menschen Streng symmetrisch Steht für d. Tod, Symbolisierung d. Tors zum Jenseits Kindheit bzw. Kindlichkeit ■ Impressionismus: Als zentrales Motiv im Mittelpunkt ■ Idealisierung v. Ursprünglichkeit, Einfachheit, Spontanität u. Jugend Sehnsucht nach eigener Kindheit u. d. des Volkes ■ Lichtermeer Perfektion jeder Landschaft → Traumweltschaffung Farbeinsatz zu Erzeugung mystischer, unheimlicher, melancholischer Stimmungen Aufwertung d. Aquarells Lasierende Malweise, dadurch Verlauf d. Farben → unendlicher Horizont Farbfreiheit d. Technik Wechsel v. naturalistischer Technik zu Malweise m. besonderem Pinselduktus Mitte 19. Jhd. u. beginnendes 20. Jhd. Darstellung d. Schönen →Bürger suchen schönes Leben, aufgrund schlechter Bedingungen in Städten usw. Intensive Lichtverhältnisse Kurze Pinselstriche Helle Farben Mischen d. Farben auf d. Leinwand Aufgrund d. Entwicklung d. Fotografie war Abbildfunktion nicht mehr nötig u. die Malerei entwickelte sich: All Over, Tupfen, Punkte, ... Erscheinungsfarbe entwickelte sich Realismus: • 1848 bis 1890 • unverzerrte Darstellung der Wirklichkeit, also Proportionen, Größe, Farbe usw. wie sie erscheinen bzw. da sind —> keine Idealisierung oder Verschönerung • große inhaltliche Bedeutung • genaue Darstellung der Figuren u. Handlungen —> Szenen aus Alltagsgeschehen, die Kritik an gesellschaftlichen Zuständen üben (Augenmerk auf Menschen) nur Blick auf Schönes nur reale Inhalte • Farbigkeit: O damals: blau, grau, gelb, braun und Rottöne O heute: alle Farben, die das moderne Leben hergibt • Maltechniken: Ölmalerei, Acrylmalerei, Aquarell, Mischtechnik usw. Naturalismus: 1880 bis 1900 • wissenschaftlich naturgetreue, exakte Abbildung der Wirklichkeit (Augenmerk auf Städte, Länder, Natur) • Proportionen und Farben stimmen ● naturgetreu wie möglich • Hässliches wird nicht weggelassen —> direkte Ansprache von sozialen Missständen sozialkritischer Art • kein bestimmter Inhalt Farbigkeit: Farben, welche in der Natur zu finden sind VORGEHENSWEISE WERKBETRACHTUNG UND -ANALYSE LANDSCHAFTSM ALEREI 1. erster Eindruck 2. Gegenstand Künstler, Titel, Entstehungsjahr, Material, Technik, Größe, heutiger Aufbewahrungsort 3. Bildbeschreibung • KEINE Interpretation, • besonderer Augenblick, Tages- der Jahreszeit sichtbar? • dominante Bildgegenstände, ● Bildgattung: Fluss- oder Gebirgslandschaft, . • bei tiefenräumlicher Darstellung von vorn nach hinten beschreiben, bei flächigem Bild vom Zentrum ausgehend ● 4. Analyse Komposition: Nutzung der Bildfläche im Vergleich zum Format, O Proportionen, O Kompositionsfiguren, geschlossene oder offene Komposition • tatsächliche Linien: horizontale, vertikale, schräge Richtungsbeziehungen • gedachte Linien: symmetrische oder asymmetrische Gliederung, GS, Blickrichtung der Akteure • Betrachterstandpunkt: Blick von oben, unten, frontal o. seitlich • Raum: O O O Lage d. Horizonts, Schrägen als Tiefenlinien, • Form: • Räumlichkeit durch Farbgebung: O Luft- bzw. Farbperspektive, O Plastizität durch Hell-Dunkel, Lichtinszenierung, Schlag- o./u. Körperschatten, Farbmodulationen O O • Farbe: Merkmale d. Perspektive, Abstände, O ● O Nah-Fern-Verhältnis, Größenverhältnisse, Verkleinerung nach hinten Verformung d. Geschehenen? naturalistische, detailgetreue, abstrahierte Darstellung? farbige Beziehungen, Farbkonzept(poly-, monochrom, tonwertig), getrübte o. reinbunte Farben, Farbkontraste: Farbe-an-sich: min. 3 Farben unterschiedl. Farbrichtungen zusammen ■ Hell-Dunkel-Kontrast I Kalt-Warm-Kontrast: z.B.: Blau u. Gelb zusammen Komplementärkontrast O Farbauftrag: O ■ Simultankontrast: Farbe auf weiß dunkler u. auf schwarz heller Qualitätskontrast: reine u. getrübe Farben Quantitätskontrast: Größenverhältnis zwischen Farbflecken Farbmodellierung, -modulation Pinselduktus O lasierende, deckende, pastose Malweise • Funktion d. Farbe: O Gegenstands-, Erscheinungs-, Symbol-, Ausdrucksfarbe (seelische Zustände sichtbar machen), Eigenwert der Farbe(ohne Rücksicht auf Bildgegenstand) 5. Interpretation O Deutung v. Personen, Gegenständen usw. auch mit Literaturquellen O Einordnung in Stilepoche Frage, welche Vorstellungen/Normen (ästhetisch, gesellschaftlich, politisch, religiös) haben Motivwahl beeinflusst RAUMSCHAFFENDE MITTEL UND Größenunterschied TIEFENKRITERIEN ● Sichtwahl Plastizität d. Gegenstände durch Hell-Dunkel-Effekte u. Licht-Schatten-Modulationen Überschneidung/-deckung Luftperspektive: Hintergrund, je weiter weg wird bläulich u. gräulich ins Sfumato = atmosphärische Trübung; entfernte Objekte unscharf, Umrisse verschwimmen Höhenunterschied → Fußpunkte anders situiert Staffelung Anschnitte durch d. Bildformat ● ● ● FARBPERSPEKTIVE Kalte Farben rücken in d. Hintergrund Warme Farben rücken in d. Vordergrund оооооо KRITERIEN DER NATURGETREUEN NACHAHMUNG Hell-Dunkel/ Licht u. Schatten (Körper- u. Schlagschatten) Modellierung d. Körper O Proportionen/Größenverhältnisse beachten (Gegenstände vs. Landschaft → Baum größer als ein Mensch) Gegenstands- bzw. Lokalfarbe Genaue Wiedergabe d. Oberflächenstruktur Raumillusion durch perspektivische Darstellung (Zentral-, Luft-, Farbperspektive) „zeichnerisches Detail“ – kleinteilig, linearer Farbauftrag

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

-Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock, Romantik, Impressionismus, Realismus, Naturalismus -Theorie zur Werkebetrachtung -raumschaffende Mittel -Farbperspektive -Kriterien zur naturgetreuen Nachahmung

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Details, statt abstrakter Formideale Schaffen d. Eindrucks durch Lichtverhältnisse u. nicht durch Bildgegenstände ● Englische Romantik O Träumerisch O Bewusstseinserweiterung O O ■ Fernweh u. Reiselust Zentrale Rolle: Nacht Vereinzelung d. Menschen Streng symmetrisch Steht für d. Tod, Symbolisierung d. Tors zum Jenseits Kindheit bzw. Kindlichkeit ■ Impressionismus: Als zentrales Motiv im Mittelpunkt ■ Idealisierung v. Ursprünglichkeit, Einfachheit, Spontanität u. Jugend Sehnsucht nach eigener Kindheit u. d. des Volkes ■ Lichtermeer Perfektion jeder Landschaft → Traumweltschaffung Farbeinsatz zu Erzeugung mystischer, unheimlicher, melancholischer Stimmungen Aufwertung d. Aquarells Lasierende Malweise, dadurch Verlauf d. Farben → unendlicher Horizont Farbfreiheit d. Technik Wechsel v. naturalistischer Technik zu Malweise m. besonderem Pinselduktus Mitte 19. Jhd. u. beginnendes 20. Jhd. Darstellung d. Schönen →Bürger suchen schönes Leben, aufgrund schlechter Bedingungen in Städten usw. Intensive Lichtverhältnisse Kurze Pinselstriche Helle Farben Mischen d. Farben auf d. Leinwand Aufgrund d. Entwicklung d. Fotografie war Abbildfunktion nicht mehr nötig u. die Malerei entwickelte sich: All Over, Tupfen, Punkte, ... Erscheinungsfarbe entwickelte sich Realismus: • 1848 bis 1890 • unverzerrte Darstellung der Wirklichkeit, also Proportionen, Größe, Farbe usw. wie sie erscheinen bzw. da sind —> keine Idealisierung oder Verschönerung • große inhaltliche Bedeutung • genaue Darstellung der Figuren u. Handlungen —> Szenen aus Alltagsgeschehen, die Kritik an gesellschaftlichen Zuständen üben (Augenmerk auf Menschen) nur Blick auf Schönes nur reale Inhalte • Farbigkeit: O damals: blau, grau, gelb, braun und Rottöne O heute: alle Farben, die das moderne Leben hergibt • Maltechniken: Ölmalerei, Acrylmalerei, Aquarell, Mischtechnik usw. Naturalismus: 1880 bis 1900 • wissenschaftlich naturgetreue, exakte Abbildung der Wirklichkeit (Augenmerk auf Städte, Länder, Natur) • Proportionen und Farben stimmen ● naturgetreu wie möglich • Hässliches wird nicht weggelassen —> direkte Ansprache von sozialen Missständen sozialkritischer Art • kein bestimmter Inhalt Farbigkeit: Farben, welche in der Natur zu finden sind VORGEHENSWEISE WERKBETRACHTUNG UND -ANALYSE LANDSCHAFTSM ALEREI 1. erster Eindruck 2. Gegenstand Künstler, Titel, Entstehungsjahr, Material, Technik, Größe, heutiger Aufbewahrungsort 3. Bildbeschreibung • KEINE Interpretation, • besonderer Augenblick, Tages- der Jahreszeit sichtbar? • dominante Bildgegenstände, ● Bildgattung: Fluss- oder Gebirgslandschaft, . • bei tiefenräumlicher Darstellung von vorn nach hinten beschreiben, bei flächigem Bild vom Zentrum ausgehend ● 4. Analyse Komposition: Nutzung der Bildfläche im Vergleich zum Format, O Proportionen, O Kompositionsfiguren, geschlossene oder offene Komposition • tatsächliche Linien: horizontale, vertikale, schräge Richtungsbeziehungen • gedachte Linien: symmetrische oder asymmetrische Gliederung, GS, Blickrichtung der Akteure • Betrachterstandpunkt: Blick von oben, unten, frontal o. seitlich • Raum: O O O Lage d. Horizonts, Schrägen als Tiefenlinien, • Form: • Räumlichkeit durch Farbgebung: O Luft- bzw. Farbperspektive, O Plastizität durch Hell-Dunkel, Lichtinszenierung, Schlag- o./u. Körperschatten, Farbmodulationen O O • Farbe: Merkmale d. Perspektive, Abstände, O ● O Nah-Fern-Verhältnis, Größenverhältnisse, Verkleinerung nach hinten Verformung d. Geschehenen? naturalistische, detailgetreue, abstrahierte Darstellung? farbige Beziehungen, Farbkonzept(poly-, monochrom, tonwertig), getrübte o. reinbunte Farben, Farbkontraste: Farbe-an-sich: min. 3 Farben unterschiedl. Farbrichtungen zusammen ■ Hell-Dunkel-Kontrast I Kalt-Warm-Kontrast: z.B.: Blau u. Gelb zusammen Komplementärkontrast O Farbauftrag: O ■ Simultankontrast: Farbe auf weiß dunkler u. auf schwarz heller Qualitätskontrast: reine u. getrübe Farben Quantitätskontrast: Größenverhältnis zwischen Farbflecken Farbmodellierung, -modulation Pinselduktus O lasierende, deckende, pastose Malweise • Funktion d. Farbe: O Gegenstands-, Erscheinungs-, Symbol-, Ausdrucksfarbe (seelische Zustände sichtbar machen), Eigenwert der Farbe(ohne Rücksicht auf Bildgegenstand) 5. Interpretation O Deutung v. Personen, Gegenständen usw. auch mit Literaturquellen O Einordnung in Stilepoche Frage, welche Vorstellungen/Normen (ästhetisch, gesellschaftlich, politisch, religiös) haben Motivwahl beeinflusst RAUMSCHAFFENDE MITTEL UND Größenunterschied TIEFENKRITERIEN ● Sichtwahl Plastizität d. Gegenstände durch Hell-Dunkel-Effekte u. Licht-Schatten-Modulationen Überschneidung/-deckung Luftperspektive: Hintergrund, je weiter weg wird bläulich u. gräulich ins Sfumato = atmosphärische Trübung; entfernte Objekte unscharf, Umrisse verschwimmen Höhenunterschied → Fußpunkte anders situiert Staffelung Anschnitte durch d. Bildformat ● ● ● FARBPERSPEKTIVE Kalte Farben rücken in d. Hintergrund Warme Farben rücken in d. Vordergrund оооооо KRITERIEN DER NATURGETREUEN NACHAHMUNG Hell-Dunkel/ Licht u. Schatten (Körper- u. Schlagschatten) Modellierung d. Körper O Proportionen/Größenverhältnisse beachten (Gegenstände vs. Landschaft → Baum größer als ein Mensch) Gegenstands- bzw. Lokalfarbe Genaue Wiedergabe d. Oberflächenstruktur Raumillusion durch perspektivische Darstellung (Zentral-, Luft-, Farbperspektive) „zeichnerisches Detail“ – kleinteilig, linearer Farbauftrag