Der Deutsche Werkbund und seine Einflüsse auf das Industriedesign prägten...
Deutsche Warenkunde und Werkbund - Industriedesign und Die große Landzerstörung











Inhaltsverzeichnis
Das Inhaltsverzeichnis gibt einen Überblick über die Hauptthemen der Präsentation. Es umfasst sechs Punkte, die die Entwicklung des Industriedesigns in Deutschland chronologisch nachzeichnen:
- Entstehungsgeschichte
- Peter Behrens
- Die AEG
- Deutscher Werkbund
- Konstruktivismus & Bauhaus
- Quellen
Diese Gliederung verdeutlicht den Fokus auf wichtige Persönlichkeiten, Organisationen und Bewegungen, die das deutsche Industriedesign maßgeblich beeinflusst haben.
Highlight: Der Deutsche Werkbund und das Bauhaus werden als zentrale Themen hervorgehoben, was ihre Bedeutung für die Entwicklung des Industriedesigns unterstreicht.

Entstehungsgeschichte
Die Entstehungsgeschichte des modernen Industriedesigns wird auf das Jahr 1902 datiert und markiert das Ende des Jugendstils. In dieser Zeit begann man, sachlich-funktionale Industrieformen zu entwerfen. Dieser Wandel wurde durch den wirtschaftlichen Aufschwung und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Veränderungen ausgelöst.
Die Folgen dieses Wandels waren weitreichend:
- Eine neue Mittelschicht mit großer Kaufkraft entstand.
- Ein "Massenmarkt" entwickelte sich, der große, maschinell produzierte Stückzahlen erforderte.
- Der "Serienentwurf" wurde zum Synonym für Industriedesign.
Definition: Neue Sachlichkeit bezeichnet in diesem Kontext eine Design-Philosophie, die sich auf Funktionalität und Zweckmäßigkeit konzentriert, im Gegensatz zum dekorativen Stil des Jugendstils.
Highlight: Der Übergang zum Industriedesign war eine direkte Reaktion auf die veränderten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen der Zeit.

Peter Behrens
Peter Behrens, geboren am 14. April 1886 in Hamburg und gestorben am 27. Februar 1940 in Berlin, war eine Schlüsselfigur in der Entwicklung des modernen Industriedesigns. Als deutscher Architekt, Maler, Designer und Typograf hatte er einen enormen Einfluss auf die Gestaltung industrieller Produkte.
Behrens war Mitbegründer des Deutschen Werkbundes und leistete umfassende gestalterische Arbeit für die AEG. Er gilt als Erfinder des Corporate Designs und war ein führender Vertreter des modernen Industriedesigns.
Highlight: Behrens' Arbeit für die AEG markierte den Beginn des umfassenden Corporate Designs in Deutschland.
Definition: Corporate Design bezeichnet die einheitliche visuelle Darstellung eines Unternehmens in allen Bereichen, von Produktgestaltung bis hin zur Unternehmenskommunikation.

Corporate Identity
Die Grafik zeigt die verschiedenen Komponenten der Corporate Identity, die zusammen das Gesamtbild eines Unternehmens prägen:
- Corporate Design
- Corporate Communication
- Corporate Philosophy
- Corporate Language
- Corporate Culture
- Corporate Behaviour
Im Zentrum steht die Corporate Identity, die all diese Elemente vereint. Diese ganzheitliche Betrachtungsweise des Unternehmensauftritts geht maßgeblich auf die Arbeit von Peter Behrens zurück.
Definition: Corporate Identity bezeichnet das Selbstbild eines Unternehmens, das durch das Zusammenspiel aller visuellen, kommunikativen und verhaltensbezogenen Aspekte entsteht.
Highlight: Die Entwicklung einer umfassenden Corporate Identity war ein revolutionärer Ansatz im frühen 20. Jahrhundert und hat die Unternehmenskommunikation nachhaltig geprägt.

Die AEG
Im Jahr 1907 begann Peter Behrens seine Tätigkeit als Chefdesigner bei der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG). In den folgenden sieben Jahren modernisierte er das Unternehmen umfassend und schuf eine einheitliche Corporate Identity.
Seine Maßnahmen umfassten:
- Entwurf neuer Produktions- und Verwaltungsgebäude
- Gestaltung von Geschäften und Messeständen
- Planung von Arbeitersiedlungen
- Neugestaltung der Produktpalette, einschließlich elektrischer Wasserkessel, Lampen, Uhren, Armaturen und Messgeräte
- Entwicklung einer einheitlichen Werbegrafik mit neuen Schriften, Logos, Hauszeitschriften und Plakaten
Highlight: Behrens' Arbeit für die AEG gilt als Meilenstein in der Geschichte des Industriedesigns und der Unternehmensidentität.
Example: Die elektrischen Wasserkessel, die auf der ersten Seite abgebildet sind, sind ein Beispiel für Behrens' innovative Produktgestaltung für die AEG.

Deutscher Werkbund
Der Deutsche Werkbund wurde 1907 gegründet und war ein Zusammenschluss von 12 Entwerfern und 12 Unternehmern. Das Hauptziel des Werkbundes war die Förderung von Qualitätsprodukten.
Die Mitglieder des Werkbundes kamen aus verschiedenen Bereichen:
- Künstler
- Designer
- Architekten
- Handwerker
- Unternehmer
- Verleger
- Pädagogen
- Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler
Diese interdisziplinäre Zusammensetzung ermöglichte einen breiten Diskurs über die Zukunft des Designs und der Produktgestaltung in Deutschland.
Highlight: Der Deutsche Werkbund spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung des modernen Industriedesigns in Deutschland und beeinflusste auch internationale Design-Bewegungen.
Definition: Der Werkbund war eine Vereinigung, die sich für die Verbesserung der gestalterischen Arbeit durch die Zusammenarbeit von Kunst, Industrie und Handwerk einsetzte.

Richtungsstreit 1914
Im Jahr 1914 kam es innerhalb des Deutschen Werkbundes zu einem bedeutenden Richtungsstreit. Dieser Konflikt spiegelte die unterschiedlichen Ansichten über die Zukunft des Designs wider.
Auf der einen Seite stand Henry van de Velde, der die Position des Künstlers vertrat und für individuelle, kunstgewerbliche Arbeit plädierte. Auf der anderen Seite stand eine Gegenposition, die für die mittlerweile hochentwickelte Industrie typisierte Industrieformen forderte.
Dieser Streit hatte weitreichende Folgen für die Entwicklung des Industriedesigns in Deutschland und führte zu jahrelangen Debatten, Ausstellungen und intensiver Öffentlichkeitsarbeit.
Highlight: Der Werkbund-Streit von 1914 markierte einen Wendepunkt in der deutschen Designgeschichte und beeinflusste die weitere Entwicklung des Industriedesigns maßgeblich.
Vocabulary: Werkbund-Streit - Eine wichtige Debatte innerhalb des Deutschen Werkbundes über die Zukunft der industriellen Produktion und des Designs.

Resultate des Richtungsstreits
Die jahrelangen Debatten, Ausstellungen und die intensive Öffentlichkeitsarbeit, die auf den Richtungsstreit von 1914 folgten, führten zu bedeutenden Veränderungen in der deutschen Designphilosophie.
Als Resultat entstand eine neue Richtlinie für die Gestaltung von Produkten:
- Fokus auf Qualitätsarbeit
- Form ohne Ornament: einfach, materialgerecht und logisch
- Maschinelle Herstellung für preiswerte Serienproduktion
- Entwicklung von "Typen" mit langer Lebensdauer
Diese neue Ausrichtung hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die weitere Entwicklung des Industriedesigns in Deutschland und darüber hinaus.
Highlight: Die Prinzipien der Einfachheit, Materialgerechtigkeit und Langlebigkeit, die aus diesem Streit hervorgingen, prägten das moderne Industriedesign nachhaltig.
Definition: "Typen" bezeichnen in diesem Kontext standardisierte Produktformen, die für die industrielle Massenproduktion optimiert sind.

Konstruktivismus
Der Konstruktivismus war eine strenge, gegenstandslose Stilrichtung, die einen bedeutenden Einfluss auf das Industriedesign hatte. Im Jahr 1917 gründete Theo van Doesburg die Gruppe De Stijl, die als wichtiger Vertreter dieser Bewegung gilt.
Charakteristika des Konstruktivismus:
- Anhänger des industriellen, maschinellen Zeitalters
- Förderung des Universalismus
- Kunst aus geometrischen Grundformen
- Farbliche Klarheit (rot, blau, gelb, schwarz, grau und weiß)
- Verwendung von Schablonen anstelle von freihändig erstellten Formen
- Einsatz mathematischer Berechnungen und Pläne
1921 gründete van Doesburg die Alternativ-Kunstschule De Stijl-Kursus mit dem Ziel, gut gestaltete Produkte für die industrielle Serienproduktion zu entwickeln.
Highlight: Der Konstruktivismus und insbesondere die De Stijl-Bewegung hatten einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung des modernen Industriedesigns.
Definition: Konstruktivismus ist eine Kunstrichtung, die sich durch die Verwendung einfacher geometrischer Formen und die Betonung von Funktionalität auszeichnet.

Bauhaus
Das Bauhaus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Weimar von Walter Gropius gegründet und entwickelte sich zu einer der einflussreichsten Schulen für Design, Architektur und angewandte Kunst. Es stand in Konkurrenz zum Konstruktivismus und orientierte sich am Vorbild der mittelalterlichen Bauhütte, einem Werkstattverband, der gemeinsam Dome baute.
Ziele und Merkmale des Bauhauses:
- Ausbildung von Studenten zu tüchtigen, selbstständigen Handwerkern und Künstlern
- Wiedervereinen von Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Handwerk zu einer neuen Baukunst
- Betonung der Gemeinschaft und des gemeinschaftlichen Arbeitens
1932 berief Gropius den Konstruktivisten Laszlo Moholy-Nagy als Formmeister der Metallwerkstatt, was zu einer wichtigen Annäherung an die Industrie führte.
Highlight: Das Bauhaus prägte mit seinem Konzept des "Wohnens mit Minimalausstattung" die moderne Produktgestaltung nachhaltig.
Vocabulary: Werkbund bw - Der Werkbund Baden-Württemberg, ein regionaler Ableger des Deutschen Werkbundes, der die Ideen des Bauhauses weiterführte.
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Deutsche Warenkunde und Werkbund - Industriedesign und Die große Landzerstörung
Der Deutsche Werkbund und seine Einflüsse auf das Industriedesign prägten die Entwicklung der modernen Produktgestaltung maßgeblich. Die Bewegung der Neuen Sachlichkeit führte zu funktionalen Industrieformen und einem neuen Verständnis von Design.
- Peter Behrens revolutionierte als Chefdesigner der AEG das Corporate...

Inhaltsverzeichnis
Das Inhaltsverzeichnis gibt einen Überblick über die Hauptthemen der Präsentation. Es umfasst sechs Punkte, die die Entwicklung des Industriedesigns in Deutschland chronologisch nachzeichnen:
- Entstehungsgeschichte
- Peter Behrens
- Die AEG
- Deutscher Werkbund
- Konstruktivismus & Bauhaus
- Quellen
Diese Gliederung verdeutlicht den Fokus auf wichtige Persönlichkeiten, Organisationen und Bewegungen, die das deutsche Industriedesign maßgeblich beeinflusst haben.
Highlight: Der Deutsche Werkbund und das Bauhaus werden als zentrale Themen hervorgehoben, was ihre Bedeutung für die Entwicklung des Industriedesigns unterstreicht.

Entstehungsgeschichte
Die Entstehungsgeschichte des modernen Industriedesigns wird auf das Jahr 1902 datiert und markiert das Ende des Jugendstils. In dieser Zeit begann man, sachlich-funktionale Industrieformen zu entwerfen. Dieser Wandel wurde durch den wirtschaftlichen Aufschwung und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Veränderungen ausgelöst.
Die Folgen dieses Wandels waren weitreichend:
- Eine neue Mittelschicht mit großer Kaufkraft entstand.
- Ein "Massenmarkt" entwickelte sich, der große, maschinell produzierte Stückzahlen erforderte.
- Der "Serienentwurf" wurde zum Synonym für Industriedesign.
Definition: Neue Sachlichkeit bezeichnet in diesem Kontext eine Design-Philosophie, die sich auf Funktionalität und Zweckmäßigkeit konzentriert, im Gegensatz zum dekorativen Stil des Jugendstils.
Highlight: Der Übergang zum Industriedesign war eine direkte Reaktion auf die veränderten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen der Zeit.

Peter Behrens
Peter Behrens, geboren am 14. April 1886 in Hamburg und gestorben am 27. Februar 1940 in Berlin, war eine Schlüsselfigur in der Entwicklung des modernen Industriedesigns. Als deutscher Architekt, Maler, Designer und Typograf hatte er einen enormen Einfluss auf die Gestaltung industrieller Produkte.
Behrens war Mitbegründer des Deutschen Werkbundes und leistete umfassende gestalterische Arbeit für die AEG. Er gilt als Erfinder des Corporate Designs und war ein führender Vertreter des modernen Industriedesigns.
Highlight: Behrens' Arbeit für die AEG markierte den Beginn des umfassenden Corporate Designs in Deutschland.
Definition: Corporate Design bezeichnet die einheitliche visuelle Darstellung eines Unternehmens in allen Bereichen, von Produktgestaltung bis hin zur Unternehmenskommunikation.

Corporate Identity
Die Grafik zeigt die verschiedenen Komponenten der Corporate Identity, die zusammen das Gesamtbild eines Unternehmens prägen:
- Corporate Design
- Corporate Communication
- Corporate Philosophy
- Corporate Language
- Corporate Culture
- Corporate Behaviour
Im Zentrum steht die Corporate Identity, die all diese Elemente vereint. Diese ganzheitliche Betrachtungsweise des Unternehmensauftritts geht maßgeblich auf die Arbeit von Peter Behrens zurück.
Definition: Corporate Identity bezeichnet das Selbstbild eines Unternehmens, das durch das Zusammenspiel aller visuellen, kommunikativen und verhaltensbezogenen Aspekte entsteht.
Highlight: Die Entwicklung einer umfassenden Corporate Identity war ein revolutionärer Ansatz im frühen 20. Jahrhundert und hat die Unternehmenskommunikation nachhaltig geprägt.

Die AEG
Im Jahr 1907 begann Peter Behrens seine Tätigkeit als Chefdesigner bei der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG). In den folgenden sieben Jahren modernisierte er das Unternehmen umfassend und schuf eine einheitliche Corporate Identity.
Seine Maßnahmen umfassten:
- Entwurf neuer Produktions- und Verwaltungsgebäude
- Gestaltung von Geschäften und Messeständen
- Planung von Arbeitersiedlungen
- Neugestaltung der Produktpalette, einschließlich elektrischer Wasserkessel, Lampen, Uhren, Armaturen und Messgeräte
- Entwicklung einer einheitlichen Werbegrafik mit neuen Schriften, Logos, Hauszeitschriften und Plakaten
Highlight: Behrens' Arbeit für die AEG gilt als Meilenstein in der Geschichte des Industriedesigns und der Unternehmensidentität.
Example: Die elektrischen Wasserkessel, die auf der ersten Seite abgebildet sind, sind ein Beispiel für Behrens' innovative Produktgestaltung für die AEG.

Deutscher Werkbund
Der Deutsche Werkbund wurde 1907 gegründet und war ein Zusammenschluss von 12 Entwerfern und 12 Unternehmern. Das Hauptziel des Werkbundes war die Förderung von Qualitätsprodukten.
Die Mitglieder des Werkbundes kamen aus verschiedenen Bereichen:
- Künstler
- Designer
- Architekten
- Handwerker
- Unternehmer
- Verleger
- Pädagogen
- Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler
Diese interdisziplinäre Zusammensetzung ermöglichte einen breiten Diskurs über die Zukunft des Designs und der Produktgestaltung in Deutschland.
Highlight: Der Deutsche Werkbund spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung des modernen Industriedesigns in Deutschland und beeinflusste auch internationale Design-Bewegungen.
Definition: Der Werkbund war eine Vereinigung, die sich für die Verbesserung der gestalterischen Arbeit durch die Zusammenarbeit von Kunst, Industrie und Handwerk einsetzte.

Richtungsstreit 1914
Im Jahr 1914 kam es innerhalb des Deutschen Werkbundes zu einem bedeutenden Richtungsstreit. Dieser Konflikt spiegelte die unterschiedlichen Ansichten über die Zukunft des Designs wider.
Auf der einen Seite stand Henry van de Velde, der die Position des Künstlers vertrat und für individuelle, kunstgewerbliche Arbeit plädierte. Auf der anderen Seite stand eine Gegenposition, die für die mittlerweile hochentwickelte Industrie typisierte Industrieformen forderte.
Dieser Streit hatte weitreichende Folgen für die Entwicklung des Industriedesigns in Deutschland und führte zu jahrelangen Debatten, Ausstellungen und intensiver Öffentlichkeitsarbeit.
Highlight: Der Werkbund-Streit von 1914 markierte einen Wendepunkt in der deutschen Designgeschichte und beeinflusste die weitere Entwicklung des Industriedesigns maßgeblich.
Vocabulary: Werkbund-Streit - Eine wichtige Debatte innerhalb des Deutschen Werkbundes über die Zukunft der industriellen Produktion und des Designs.

Resultate des Richtungsstreits
Die jahrelangen Debatten, Ausstellungen und die intensive Öffentlichkeitsarbeit, die auf den Richtungsstreit von 1914 folgten, führten zu bedeutenden Veränderungen in der deutschen Designphilosophie.
Als Resultat entstand eine neue Richtlinie für die Gestaltung von Produkten:
- Fokus auf Qualitätsarbeit
- Form ohne Ornament: einfach, materialgerecht und logisch
- Maschinelle Herstellung für preiswerte Serienproduktion
- Entwicklung von "Typen" mit langer Lebensdauer
Diese neue Ausrichtung hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die weitere Entwicklung des Industriedesigns in Deutschland und darüber hinaus.
Highlight: Die Prinzipien der Einfachheit, Materialgerechtigkeit und Langlebigkeit, die aus diesem Streit hervorgingen, prägten das moderne Industriedesign nachhaltig.
Definition: "Typen" bezeichnen in diesem Kontext standardisierte Produktformen, die für die industrielle Massenproduktion optimiert sind.

Konstruktivismus
Der Konstruktivismus war eine strenge, gegenstandslose Stilrichtung, die einen bedeutenden Einfluss auf das Industriedesign hatte. Im Jahr 1917 gründete Theo van Doesburg die Gruppe De Stijl, die als wichtiger Vertreter dieser Bewegung gilt.
Charakteristika des Konstruktivismus:
- Anhänger des industriellen, maschinellen Zeitalters
- Förderung des Universalismus
- Kunst aus geometrischen Grundformen
- Farbliche Klarheit (rot, blau, gelb, schwarz, grau und weiß)
- Verwendung von Schablonen anstelle von freihändig erstellten Formen
- Einsatz mathematischer Berechnungen und Pläne
1921 gründete van Doesburg die Alternativ-Kunstschule De Stijl-Kursus mit dem Ziel, gut gestaltete Produkte für die industrielle Serienproduktion zu entwickeln.
Highlight: Der Konstruktivismus und insbesondere die De Stijl-Bewegung hatten einen nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung des modernen Industriedesigns.
Definition: Konstruktivismus ist eine Kunstrichtung, die sich durch die Verwendung einfacher geometrischer Formen und die Betonung von Funktionalität auszeichnet.

Bauhaus
Das Bauhaus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Weimar von Walter Gropius gegründet und entwickelte sich zu einer der einflussreichsten Schulen für Design, Architektur und angewandte Kunst. Es stand in Konkurrenz zum Konstruktivismus und orientierte sich am Vorbild der mittelalterlichen Bauhütte, einem Werkstattverband, der gemeinsam Dome baute.
Ziele und Merkmale des Bauhauses:
- Ausbildung von Studenten zu tüchtigen, selbstständigen Handwerkern und Künstlern
- Wiedervereinen von Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Handwerk zu einer neuen Baukunst
- Betonung der Gemeinschaft und des gemeinschaftlichen Arbeitens
1932 berief Gropius den Konstruktivisten Laszlo Moholy-Nagy als Formmeister der Metallwerkstatt, was zu einer wichtigen Annäherung an die Industrie führte.
Highlight: Das Bauhaus prägte mit seinem Konzept des "Wohnens mit Minimalausstattung" die moderne Produktgestaltung nachhaltig.
Vocabulary: Werkbund bw - Der Werkbund Baden-Württemberg, ein regionaler Ableger des Deutschen Werkbundes, der die Ideen des Bauhauses weiterführte.
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Diese App ist wirklich super. Es gibt so viele Lernzettel und Hilfen [...]. Mein Problemfach ist zum Beispiel Französisch und die App hat so viele Möglichkeiten zur Hilfe. Dank dieser App habe ich mich in Französisch verbessert. Ich würde sie jedem empfehlen.
Wow, ich bin wirklich begeistert. Ich habe die App einfach mal ausprobiert, weil ich sie schon oft beworben gesehen habe und war absolut beeindruckt. Diese App ist DIE HILFE, die man für die Schule braucht und vor allem bietet sie so viele Dinge wie Übungen und Lernzettel, die mir persönlich SEHR geholfen haben.