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Paul Cézanne

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Das Licht und die Farbe des Südens:
die provenzalische Sonne taucht die Landschaft in eine fast unwirklich erscheinende, gesät

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Paul Cézanne Das Licht und die Farbe des Südens: die provenzalische Sonne taucht die Landschaft in eine fast unwirklich erscheinende, gesättigte Farbigkeit... Das Licht entlockt den Gegenständen ihre maximale Farbe. Die Dinge scheinen aus sich selbst zu leuchten" -> Cézanne vermeidet bei seinen Motiven eindeutige Lichtquellen -> die Tages- und Jahreszeiten sind meist unbestimmt -> selbst in lichtdurchfluteten Landschaften verzichtete er auf eine Akzentierung durch Glanzlichter und Schlagschatten -> er verzichtet auf die Anwendung der Farbperspektive zur Steigerung der Tiefenräumlichkeit -> seine Motive verschmelzen, egal ob im Vorder-, Mittel-, oder Hintergrund, zu einer homogenen Bildebene Farbpalette, Malgrund und Arbeitsweise: -> vorgefertigte Palette mit 5 Gelbtönen, 6 Rottönen, 3 Grüntönen, 3 Blautönen sowie Schwarz und Weiß -> Cézanne vermeidete es, die Farben auf der Leinwand zu mischen (wenn überhaupt, dann auf der Palette) -> er trägt die Farben sukzessiv (allmählich, nach und nach) auf, in wenigen Tupfen oder schrägen Lagen Farbauftrag und Farbwahl: -> Cézanne konstruiert seine Bilder aus den Farb- und Formdaten, die er beim Betrachten des Motivs aufnimmt -> Cézanne malt was er sieht und nicht das, was er weiß -> er sieht die Natur in einer ungefilterten Wirklichkeit "Ich lenke meine Leinwand in allen Teilen gleichzeitig. Ich bringe im gleichen Antrieb, im gleichen Glauben alles miteinander in Beziehung, was auseinanderstrebt [...] ich nehme rechts, links,...

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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