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Samuel van Hoogstraten | Augenbetrüger-Stillleben

Samuel van Hoogstraten | Augenbetrüger-Stillleben

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11/12/13

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Samuel van Hoogstraten | Augenbetrüger-Stillleben

 Talkshow - Samuel van Hoogstraten
I. Was hat dich selbst als Künstler und deine Kunst geprägt?
Ich wurde geprägt durch mein Vater, der mich

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ausgearbeitete Talkshow/ausgearbeitetes Interview fiktiv mit Samuel van Hoogstraten über sein Augenbetrüger-Stillleben und sein Lebenswerk

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Talkshow - Samuel van Hoogstraten I. Was hat dich selbst als Künstler und deine Kunst geprägt? Ich wurde geprägt durch mein Vater, der mich einst der Kunst lehrte. Auch traf ich in meinen jungen Jahren auf das berühmt berüchtigte Atelier von Rembrandt van Rijn, der mich der Kunst ausbildete. Es sei wohlbemerkt, dass ich mich von meinen rembrandtesken Anfängen in vollen Zügen gemein loslöste und in reiferen Jahren erheblich meiner selbst fand, weswegen sich meine Arbeit von dem meines einstigen Lehrers im erheblichen Maße abhebe. II. Auf welche Art und Weise wolltest du deine Kunst ausdrücken? Meine Kunst identifiziere ich doch schon als illusionistische Malerei, die mittels perspektivischer Darstellung Dreidimensionalität vortäuscht und somit einen hohen Grad an Ikonizität abbildet. Dabei wollte ich die Grenzen zwischen Fiktion und Realität überwinden, so wurde die Illusion ein Teil meiner Kunst selbst. III. Was ist das besondere an deiner Kunst? Das ist wahrhaftig einfach zu erklären Verehrtester. Ich glaube ich nehme mir nicht zu viel heraus, wenn ich sage ich gehöre zu den Pionieren der optischen Täuschungen. Man könne wahrlich sagen, ich bin stets bekannt für meine meisterliche wunderbare Nachahmung und Abbildung der Wirklichkeit. Meine Werke einfach in der Beschreibung - täuschend echt, meisterlich gemalt, Wirklichkeits- und Detailgetreu, optimale genau stimmige Größenverhältnisse, stimmige Oberflächenbeschaffenheit und eine der Realität entsprechenden makellosen perfekten Licht- und Schattenführung,...

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die dazu führet der Betrachter würde kein Gemälde, sondern die, eigentlich abgebildeten Gegenständen tatsächlich vor dem menschlichen Auge fassen. Die Ikonizität ein Untergebener meiner Kunst. IV. Was ist deine Botschaft? Sagen sie mir verehrtester Herr, kennen Sie die Geschichte des Zeuxis und Parrhasius? Der werte Herr Zeuxis malte in einem Wettstreit mit Parrhasius so naturgetreue Trauben, dass Vögel herbeiflogen, um an diesen schmächtigen Trauben zu kosten. Glauben Sie mir Treuester, dass Parrhasius daraufhin seinem Rivalen ein Gemälde vorstellte, auf dem einzig und allein ein leinener Vorhang zu sehen war? Als der verehrte Herr Zeuxis ungeduldig bat, diesen doch dann nun endlich beiseite zu schieben, um das vermeintlich dahinter befindende Bild zu betrachten, hatte Parrhasius den Sieg sicher, da er es geschafft hatte, Zeuxis zu täuschen. Der Vorhang war nämlich gemalt. - Ich selbst ein Pionier der Nachahmung und Abbildung der Wirklichkeit, wie ich bereits erwähnet, konnte auch ich den Habsburger Kaiser durch eine perfekte marklose Nachahmung der Wirklichkeit täuschen und bekam als Anerkennung ein Besitztum, eine Auszeichnung in Form einer Gedenkmünze. Lass dich nicht täuschen sagen die Menschen also, der Mensch ist wohl wahrlich nicht erkennbar von seinem Besitz sagen sie und doch gehört für mich auch der Besitz des Menschen im vollen Maße wertgeschätzt zu werden. Doch nun was bleibt denn jetzt eigentlich von dem Menschen nach dem irdischen Leben übrig? Auf diese Frage habe selbst ich, der von der Welt wahrlich mehr gesehen 1 und verstanden halt als der Rest des Volkes, keine Antwort und doch habe ich diese Frage versucht in meinem Werk „Augenbetrüger-Stillleben“ zu beantworten. V. Welche Intention verfolgst du mit deinem Werk? Wissen Sie verehrter Herr sehen Sie mein Werk als ein wesentlicher Kompromiss zwischen gesellschaftlicher geforderter Zurückhaltung und Stolz an. Wissen Sie durch die Abbildung meiner persönlichen Gegenständen, wird doch wahrlich eine gewisse Ambivalenz zwischen Selbstdarstellung und Bescheidenheit deutlich oder? Einerseits Tod und Vergänglichkeit, wahrhaftig nicht im großen Ausmaß thematisiert und doch bescheiden vorhanden. Tod und Vergänglichkeit bilden die vermeintliche Nichtigkeit der irdischen Güter und Genüsse als auch die Vergänglichkeit des materiellen Ruhms ab. Eitelkeit nun fort doch auch wahrlich eine der sieben Todsünden. Andererseits gehören der Stolz und die Eitelkeit des Individuums über sein eigenes persönliches Machen und Schaffen wertgeschätzt und dazu oder etwa nicht? VI. In welchem Bezug steht dieses Werk zu deiner Weltanschauung? „Das Augenbetrüger-Stillleben“ als ein bildgewordener Versuch, eine gar wahrhaftige Antwort auf die Frage zu erlangen, was nun mehr nach dem irdischen Leben von dem Menschen übrig bleibt. Habe ich versucht glaubest du oder eben nicht, die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion zu überschreiten, so habe ich die perfekte Illusion meiner selbst erschaffen. So wahr ich hier stehe, gehört das Individuum mit seinem Machen und Schaffen, mit seinem Besitz wertgeschätzt. Denn das ist doch am Ende, dass was den Menschen ausmacht Treuester oder etwa nicht? Weswegen die materielle Eitelkeit für das Individuum in dem Maße genüge tut, als dass es das Individuum erfüllt und vervollständigt. VII. Wie glaubst du kommt deine Kunst an? Meine Kunst ist wahrlich Allgegenwärtig mein verehrter Herr. Sie ist zu aller Zeit in den Mündern des Volkes. Ich strebe also wahrhaftig sei es in meinen Werken oder in meinem Lebens nach Totalität und Polarisierung, signalisiere gerne mein Ruhm. VIII. Stehen zurzeit neue Projekte an, die es zu verwirklichen gilt? Wissen Sie ich bin kein Freund der leeren Versprechungen, doch Können sie sich wahrlich darauf verlassen, dass ich meinem künstlerischen Schaffen Genüge tun werde. 2

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I. Was hat dich selbst als Künstler und deine Kunst geprägt?
Ich wurde geprägt durch mein Vater, der mich

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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Talkshow - Samuel van Hoogstraten I. Was hat dich selbst als Künstler und deine Kunst geprägt? Ich wurde geprägt durch mein Vater, der mich einst der Kunst lehrte. Auch traf ich in meinen jungen Jahren auf das berühmt berüchtigte Atelier von Rembrandt van Rijn, der mich der Kunst ausbildete. Es sei wohlbemerkt, dass ich mich von meinen rembrandtesken Anfängen in vollen Zügen gemein loslöste und in reiferen Jahren erheblich meiner selbst fand, weswegen sich meine Arbeit von dem meines einstigen Lehrers im erheblichen Maße abhebe. II. Auf welche Art und Weise wolltest du deine Kunst ausdrücken? Meine Kunst identifiziere ich doch schon als illusionistische Malerei, die mittels perspektivischer Darstellung Dreidimensionalität vortäuscht und somit einen hohen Grad an Ikonizität abbildet. Dabei wollte ich die Grenzen zwischen Fiktion und Realität überwinden, so wurde die Illusion ein Teil meiner Kunst selbst. III. Was ist das besondere an deiner Kunst? Das ist wahrhaftig einfach zu erklären Verehrtester. Ich glaube ich nehme mir nicht zu viel heraus, wenn ich sage ich gehöre zu den Pionieren der optischen Täuschungen. Man könne wahrlich sagen, ich bin stets bekannt für meine meisterliche wunderbare Nachahmung und Abbildung der Wirklichkeit. Meine Werke einfach in der Beschreibung - täuschend echt, meisterlich gemalt, Wirklichkeits- und Detailgetreu, optimale genau stimmige Größenverhältnisse, stimmige Oberflächenbeschaffenheit und eine der Realität entsprechenden makellosen perfekten Licht- und Schattenführung,...

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