Konjugation zwischen F+ und F- Zellen
Bei der Konjugation findet ein gerichteter DNA-Transfer zwischen Bakterien statt. Eine F+ Zelle (Spender) bildet eine Plasmabrücke zur F- Zelle (Empfänger). Über diese Brücke wird ein DNA-Einzelstrang vom F-Plasmid übertragen.
Während der Übertragung wird der Einzelstrang in beiden Zellen durch DNA-Neusynthese ergänzt. Nach Abschluss der Konjugation besitzt die ehemalige F- Zelle nun ebenfalls ein F-Plasmid und wird selbst zur F+ Zelle.
Bei Hfr-Zellen ist der F-Faktor ins Bakterienchromosom integriert. Bei der Konjugation mit einer F- Zelle wird nur ein Bruchteil der DNA übertragen, einschließlich eines Teils der chromosomalen DNA. Der Empfänger bleibt F-, erhält aber neue Eigenschaften durch den Austausch von DNA-Abschnitten.
💡 Das F-Plasmid enthält oft Eigenschaften wie Antibiotikaresistenzen, die durch Konjugation an andere Bakterien weitergegeben werden können!




