Ökologische Potenz und Toleranzbereiche
Die ökologische Potenz zeigt, wie gut ein Organismus unter verschiedenen Umweltbedingungen leben und sich fortpflanzen kann. Stell dir vor wie eine Kurve, die das Optimum (beste Bedingungen) in der Mitte hat und zu den Rändern hin schlechter wird.
Stenöke Arten wie Gänseblümchen und Brennnesseln haben sehr schmale Toleranzbereiche - sie sind echte Spezialisten! Gänseblümchen zeigen niedrigen Stickstoffgehalt im Boden an, während Brennnesseln hohe Stickstoffwerte lieben.
Das Präferendum ist der Bereich, in dem sich Organismen am wohlsten fühlen. Außerhalb davon liegen die Pessima - dort können sie nicht überleben. Der Unterschied zwischen physiologischer und ökologischer Potenz zeigt sich besonders bei Konkurrenz zwischen Arten.
Merktipp: Zeigerpflanzen sind wie natürliche Messgeräte - sie verraten dir sofort die Bodenbeschaffenheit!











