Ruhepotential
Stell dir vor, deine Nervenzelle ist wie ein Club mit strengen Türstehern - nur bestimmte Ionen dürfen rein oder raus. Das Ruhepotential entsteht durch diese ungleiche Verteilung von Kalium- und Natriumionen zwischen dem Zellinneren und dem Außenbereich.
Die Na+/K+-Pumpen arbeiten wie fleißige Portiers: Sie pumpen unter ATP-Verbrauch ständig Kaliumionen in die Zelle hinein und Natriumionen nach draußen. Dadurch herrscht innen eine höhere Kaliumkonzentration als außen.
Die Zellmembran ist semipermeable - das bedeutet, sie ist wählerisch. Die Natriumkanäle bleiben normalerweise geschlossen, während die Kaliumkanäle offen stehen. Kaliumionen können deshalb nach außen diffundieren, bis sich osmotischer Druck und elektrische Kraft ausgleichen.
💡 Merktipp: Innen viel K+, außen viel Na+ - so bleibt die Zelle bereit für Aktionspotentiale!



























