Aufbau der Photorezeptoren und Dunkelzustand
Stell dir Stäbchen wie winzige Antennen vor, die Licht einfangen können. Sie bestehen aus drei wichtigen Teilen: dem Außensegment (hier passiert die Magie), dem Innensegment mit dem Zellkern und einer Synapse für die Signalweiterleitung.
Im Außensegment findest du stapelweise Disks - das sind membranähnliche Scheiben voller Rhodopsin, dem Fotopigment der Stäbchen. Ohne Licht haben Stäbchen ein Membranpotential von etwa -30mV.
Das liegt daran, dass ständig Natriumionen durch spezielle Kanäle in die Zelle strömen. Diese Kanäle werden vom Botenstoff cGMP offen gehalten - wie ein Türsteher, der die Tür für Natrium aufhält.
💡 Merktipp: Im Dunkeln sind die Natriumkanäle offen, aber die nachgeschaltete Bipolarzelle ist trotzdem nicht erregt - das klingt paradox, ist aber der Schlüssel zum Verstehen!



