Grundlagen des Stickstoffkreislaufs
Du kennst sicher Stickstoff als das Gas, das zu 78% unsere Luft ausmacht - aber wusstest du, dass die meisten Lebewesen ihn so gar nicht nutzen können? Der Stickstoffkreislauf beschreibt, wie elementarer Stickstoff durch vier zentrale Schritte in verwertbare Formen umgewandelt wird.
Die erste Station ist die Stickstofffixierung. Hier spalten spezielle Bakterien die extrem starke Bindung zwischen den Stickstoffatomen auf. Besonders clever sind die Knöllchenbakterien, die in einer Win-Win-Situation mit Pflanzenwurzeln leben: Sie liefern der Pflanze nutzbaren Stickstoff und bekommen dafür Nährstoffe zurück.
Aber auch die Natur selbst kann Stickstoff "knacken" - durch Blitzschläge oder intensive Sonneneinstrahlung entstehen Ammonium-Ionen (NH₄⁺) und Ammoniak (NH₃), die Pflanzen bereits verwerten können.
Merktipp: Denk an Gewitter! Deshalb wachsen Pflanzen nach einem Regenschauer oft besonders gut - der Blitz hat kostenlosen Dünger produziert.






























