Aggregatzustände im Teilchenmodell
Im festen Zustand sitzen die Teilchen ganz nah beieinander an festen Plätzen. Sie können sich nicht frei bewegen, sondern nur leicht hin und her schwingen. Denk an einen Eiswürfel - die Wasserteilchen sitzen fest wie in einem Gitter!
Im flüssigen Zustand können sich die Teilchen schon viel leichter bewegen. Sie bleiben zwar noch nahe beieinander, sind aber nicht mehr an feste Plätze gebunden. Das ist wie bei Wasser, wo die Teilchen aneinander vorbeigleiten können.
Bei gasförmigen Stoffen haben die Teilchen richtig viel Freiheit! Sie bewegen sich schnell, ungeordnet und mit großen Abständen zueinander. Stell dir Wasserdampf vor - die Teilchen fliegen kreuz und quer durch die Luft!
💡 Gut zu wissen: Wenn ein Stoff seinen Zustand ändert, hat das einen Namen! Vom festen zum flüssigen Zustand nennt man es Schmelzen, vom flüssigen zum festen Erstarren. Vom flüssigen zum gasförmigen wird es Verdampfen genannt, und umgekehrt Kondensieren. Manche Stoffe können sogar direkt vom festen in den gasförmigen Zustand übergehen - das heißt Sublimieren (und zurück: Resublimieren).


