Elektrolyse von Zinkiodid - So funktioniert's
Bei der Elektrolyse passiert was richtig Cooles: Die Ionen in der Salzlösung bewegen sich wie von Geisterhand zu verschiedenen Polen. Das liegt daran, dass gegensätzliche Ladungen sich anziehen.
Negativ geladene Iodid-Ionen (I⁻) wandern zum Pluspol (Anode). Dort geben sie Elektronen ab und werden zu neutralen Iod-Atomen, die sich zu gelb-braunen Iod-Molekülen verbinden. Die Reaktion: 2I⁻ → I₂ + 2e⁻
Positiv geladene Zink-Ionen (Zn²⁺) machen das Gegenteil - sie wandern zum Minuspol (Kathode). Hier nehmen sie Elektronen auf und werden zu metallischem Zink. Die Reaktion: Zn²⁺ + 2e⁻ → Zn
Merktipp: Anionen (negativ) gehen zur Anode (Pluspol), Kationen (positiv) zur Kathode (Minuspol) - beide Wörter fangen mit dem gleichen Buchstaben an!
In Salzlösungen liegen immer bewegliche Ionen vor, die den Strom leiten können. Ohne diese Ionen würde gar nichts passieren!





























