Basisinfos zum Theaterstück
Stell dir vor, du müsstest wegen eines Diebstahls Sozialstunden in einem Altenheim ableisten - genau das passiert Jojo in diesem preisgekrönten Theaterstück von 1996. Lutz Hübner schreibt Stücke, die jeden ansprechen, weil sie von echten Problemen handeln, die wir alle kennen.
Das Besondere: Es gibt nur zwei Personen auf der Bühne - Jojo, einen Jugendlichen, und Leo, einen 60-jährigen Mann. In sieben Szenen (wie die sieben Runden im Boxkampf!) entwickelt sich zwischen ihnen eine echte Freundschaft, obwohl sie völlig unterschiedlich sind.
Jojo soll Leos Zimmer streichen und ist erstmal total genervt vom "Rentnerknast". Leo redet am Anfang gar nicht mit ihm. Aber als Jojo erzählt, dass er den Mofadiebstahl nur für einen Freund gemacht hat, wird Leo plötzlich hellwach. Turns out: Leo war früher ein berühmter Boxer namens "Roter Leo"!
Gut zu wissen: Das Stück gewann 1998 den Deutschen Jugendtheaterpreis - zeigt also, dass es wirklich gut ankommt!
Am Ende hilft Jojo seinem neuen Freund dabei, aus dem Heim zu fliehen - verkleidet als alte Frau! Leo kann endlich zu seinem Boxerfreund nach Südfrankreich, und Jojo wird zum "Roten Jojo".





