Deutsch /

Der Trafikant Musterlösung/Lösungsvorschlag

Der Trafikant Musterlösung/Lösungsvorschlag

user profile picture

Sophia Winkler

43 Followers
 

Deutsch

 

11/12/10

Ausarbeitung

Der Trafikant Musterlösung/Lösungsvorschlag

 Der Trafikant, Charakterisierung (Musterlösung)
(Basissatz)
Der Romanauszug, Der Trafikant", die vom 1966 geborenen Robert Seethaler verfas

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

48

Lösung zum Textauszug „Der Trafikant“

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Der Trafikant, Charakterisierung (Musterlösung) (Basissatz) Der Romanauszug, Der Trafikant", die vom 1966 geborenen Robert Seethaler verfasst wurde und 2012 erschien, handelt von einem Jungen, der schwer verzweifelt ist und nicht weiß, wie er mit der Liebe um- gehen soll. Letztendlich sucht er Hilfe bei dem berühmten Philosophen Sigmund Freud und vertraut sich ihm an. (Erzählperspektive) Der Text ist aus der Sicht eines personalen Er-Erzählers verfasst. Dieser schlüpft in verschiedene Rollen: Zum Einen aus der Sicht des Protagonisten Franz und zum Anderen aus der Perspektive des Arztes Sigmund Freud. Somit hat der/die Leser/in Einblick in die Gefühlswelt beider Figuren, was den Romanauszug anschaulicher und spannender wirken lässt. Der Schwerpunkt der Perspektive liegt auf der Gefühlswelt von Franz, die er anhand langer Monologe deutlich macht. (Direkte Charakterisierung). Franz Huchel ist ein 17-jähriger junger Mann, der eine Ausbildung in einer Trafik in Wien macht. Gebürtig stammt er aus dem Salzkammergut, wo er von seiner alleinstehenden Mutter aufgezogen wurde (vgl. Vorbemerkung). Franz trägt bei seiner Begegnung mit Sigmund Freud einen warmen Wollschal, den seine Mutter für inn gestrickt hat (Z. 88 ff.). Durch seine Vergütung als Auszubildender kann Franz seinen Lebensunterhalt bestreiten und sie ermöglicht ihm auch den Kauf eines Geschenkes für den Professor, eine Zigarre. (Deutungshypothese) Im Folgenden soll aufgezeigt werden, dass die Figur Franz Huchel einen Jugendlichen der 30er Jahre darstellt, der...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

durch die verwirrenden Herausforderungen eines Jugendlichen den Rat eines erfahrenen Mannes in Anspruch nimmt. Dabei zeigt sich insbesondere, dass Franz unter den Gefühlen seiner ersten großen Liebe leidet, sich diesem Problem aber unbefangen und wissbegierig stellen möchte. CIndirekte Charakterisierung) Franz Huchel sucht den Professor an einem Sonntag auf, um dessen Ratschlag zu erhalten, weil er sich in eine junge Frau verliebt hat. Er ist allerdings unglücklich, da er das Mädchen wieder verloren hat. Dieser Umstand löst in Franz intensiven Liebeskummer aus, von dem er Freud in einem langen Monolog berichtet. Die Emotionalität von Franz wird deutlich durch die Interjektionen, Ach was!" (2.48) und in kurzen Sätzen, die seire überforderung wider - spiegeln. Der Liebeskummer ist für Franz vor allem körperlich spürbour, was sich in der Anapher, Mir ist heiß. Mir ist kalt. Mir ist schlecht." (2.52) und der Aufzählung seiner Symptome von Bauchweh, Kopfweh [und] Herzweh (ebd) ablesen lässt. Seine Rede gipfelt in der rhetorischen Frage, ob er verrückt geworden sei (2.59), was darauf hindeutet, dass Franz sich bisher noch nie in einem solchen Zustand der unglücklichen Verliebtheit befunden hat und dies in ihm ein Gefühlschaos auslöst. (Schluss) Der Jugendliche Franz Huchel wirkt in dem Gespräch mit Freud verwirrt, verliebt sowie auch wiss- begierig und offen für Neues, was an der Sprache und an dem Verhalten von Franz deutlich wird. Dieses Chaos an Gefühlen ist ein typisches Merkmal der Adoleszenz, in der sich Franz gerade befindet. Er ist durch seine erste große Liebe innerlich sehr aufgewühlt, was auch die politischen Unruhen in Österreich widerspiegelt.

Deutsch /

Der Trafikant Musterlösung/Lösungsvorschlag

Der Trafikant Musterlösung/Lösungsvorschlag

user profile picture

Sophia Winkler

43 Followers
 

Deutsch

 

11/12/10

Ausarbeitung

Der Trafikant Musterlösung/Lösungsvorschlag

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Der Trafikant, Charakterisierung (Musterlösung)
(Basissatz)
Der Romanauszug, Der Trafikant", die vom 1966 geborenen Robert Seethaler verfas

App öffnen

Teilen

Speichern

48

Kommentare (1)

F

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Lösung zum Textauszug „Der Trafikant“

Ähnliche Knows

15

Der Trafikant - Gesamtübersicht

Know Der Trafikant - Gesamtübersicht thumbnail

189

 

11/12/13

10

der Trafikant- Abi 22

Know der Trafikant- Abi 22 thumbnail

574

 

13

Der Trafikant - Handlungs- und Inhaltsübersicht

Know Der Trafikant - Handlungs- und Inhaltsübersicht thumbnail

926

 

11/12

9

Der Trafikant

Know Der Trafikant thumbnail

360

 

11/12/13

Mehr

Der Trafikant, Charakterisierung (Musterlösung) (Basissatz) Der Romanauszug, Der Trafikant", die vom 1966 geborenen Robert Seethaler verfasst wurde und 2012 erschien, handelt von einem Jungen, der schwer verzweifelt ist und nicht weiß, wie er mit der Liebe um- gehen soll. Letztendlich sucht er Hilfe bei dem berühmten Philosophen Sigmund Freud und vertraut sich ihm an. (Erzählperspektive) Der Text ist aus der Sicht eines personalen Er-Erzählers verfasst. Dieser schlüpft in verschiedene Rollen: Zum Einen aus der Sicht des Protagonisten Franz und zum Anderen aus der Perspektive des Arztes Sigmund Freud. Somit hat der/die Leser/in Einblick in die Gefühlswelt beider Figuren, was den Romanauszug anschaulicher und spannender wirken lässt. Der Schwerpunkt der Perspektive liegt auf der Gefühlswelt von Franz, die er anhand langer Monologe deutlich macht. (Direkte Charakterisierung). Franz Huchel ist ein 17-jähriger junger Mann, der eine Ausbildung in einer Trafik in Wien macht. Gebürtig stammt er aus dem Salzkammergut, wo er von seiner alleinstehenden Mutter aufgezogen wurde (vgl. Vorbemerkung). Franz trägt bei seiner Begegnung mit Sigmund Freud einen warmen Wollschal, den seine Mutter für inn gestrickt hat (Z. 88 ff.). Durch seine Vergütung als Auszubildender kann Franz seinen Lebensunterhalt bestreiten und sie ermöglicht ihm auch den Kauf eines Geschenkes für den Professor, eine Zigarre. (Deutungshypothese) Im Folgenden soll aufgezeigt werden, dass die Figur Franz Huchel einen Jugendlichen der 30er Jahre darstellt, der...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

durch die verwirrenden Herausforderungen eines Jugendlichen den Rat eines erfahrenen Mannes in Anspruch nimmt. Dabei zeigt sich insbesondere, dass Franz unter den Gefühlen seiner ersten großen Liebe leidet, sich diesem Problem aber unbefangen und wissbegierig stellen möchte. CIndirekte Charakterisierung) Franz Huchel sucht den Professor an einem Sonntag auf, um dessen Ratschlag zu erhalten, weil er sich in eine junge Frau verliebt hat. Er ist allerdings unglücklich, da er das Mädchen wieder verloren hat. Dieser Umstand löst in Franz intensiven Liebeskummer aus, von dem er Freud in einem langen Monolog berichtet. Die Emotionalität von Franz wird deutlich durch die Interjektionen, Ach was!" (2.48) und in kurzen Sätzen, die seire überforderung wider - spiegeln. Der Liebeskummer ist für Franz vor allem körperlich spürbour, was sich in der Anapher, Mir ist heiß. Mir ist kalt. Mir ist schlecht." (2.52) und der Aufzählung seiner Symptome von Bauchweh, Kopfweh [und] Herzweh (ebd) ablesen lässt. Seine Rede gipfelt in der rhetorischen Frage, ob er verrückt geworden sei (2.59), was darauf hindeutet, dass Franz sich bisher noch nie in einem solchen Zustand der unglücklichen Verliebtheit befunden hat und dies in ihm ein Gefühlschaos auslöst. (Schluss) Der Jugendliche Franz Huchel wirkt in dem Gespräch mit Freud verwirrt, verliebt sowie auch wiss- begierig und offen für Neues, was an der Sprache und an dem Verhalten von Franz deutlich wird. Dieses Chaos an Gefühlen ist ein typisches Merkmal der Adoleszenz, in der sich Franz gerade befindet. Er ist durch seine erste große Liebe innerlich sehr aufgewühlt, was auch die politischen Unruhen in Österreich widerspiegelt.