Das Sanduhr-Prinzip der dialektischen Erörterung
Stell dir vor, du musst über ein umstrittenes Thema schreiben - genau dafür ist die dialektische Erörterung da! Sie funktioniert wie eine Waage: Du stellst These und Antithese gegenüber, bis du am Ende eine durchdachte Entscheidung triffst.
Das Besondere ist der Sanduhr-Aufbau: Du startest mit der Position, die du NICHT vertrittst - und zwar mit dem stärksten Argument zuerst. Nach dem Drehpunkt wendest du das Blatt: Jetzt kommen deine eigenen Argumente, aber diesmal vom schwächsten zum stärksten.
Warum dieser Trick funktioniert? Dein letztes Argument bleibt am besten im Gedächtnis hängen! So überzeugst du deine Leser*innen am Ende mit deiner stärksten Munition.
Merke dir: Der Aufbau folgt dem Sanduhr-Prinzip - stark zu schwach, dann schwach zu stark!


