Gedichtanalyse: "Die Nacht" von Joseph von Eichendorff
Das Gedicht startet überraschend positiv - obwohl die Nacht traditionell für Tod und Vergänglichkeit steht, wirken die ersten Verse richtig fröhlich. Das lyrische Ich empfindet es als schön, bei Nacht im Wald zu träumen und alte Märchen zu hören.
In der zweiten Strophe kippt die Stimmung allerdings. Die Quellen gehen "klagend" - eine Personifikation, die zeigt, wie eng Mensch und Natur in der Romantik verbunden sind. Hier wird die Natur vermenschlicht.
Merke dir: Die Romantik liebt es, der Natur menschliche Eigenschaften zu geben!
Auch der Tag wird als "Schönheit" personifiziert und steht im krassen Gegensatz zur Nacht mit ihren "kühlen Schatten". Dieser Kontrast zieht sich durch das ganze Gedicht.







