Der 5-Schritte-Plan zur Gedichtsanalyse
Jede gute Gedichtsanalyse startet mit dem TATTE-Schema: Titel, Autor, Textsorte, Thema und Erscheinungsjahr bilden dein Fundament. Dazu kommt die Gedichtsart (wie Naturlyrik), die Form (z.B. Sonett) und die literarische Epoche.
Der zweite Schritt ist die Inhaltsangabe - fass jede Strophe in eigenen Worten zusammen und halte dich kurz. Danach analysierst du die formale Gestaltung: Wer spricht im Gedicht? Welches Reimschema verwendest der Autor (Paarreim, Kreuzreim, etc.)? Ist das Metrum ein Jambus oder Trochäus?
Bei der sprachlichen Gestaltung suchst du nach Auffälligkeiten: Welche Wortfelder dominieren? Welche Stilmittel fallen auf? Hier verknüpfst du deine Beobachtungen mit deiner Deutungshypothese - das ist der Kern deiner Analyse.
Merktipp: Deine Deutungshypothese stellst du am Anfang auf und prüfst sie durch die gesamte Analyse hindurch!



