Die ersten Begegnungen (Kapitel 1-3)
Der Roman startet mit Gustav und Wiga, die eine gemeinsame Nacht verbracht haben - außerhalb von Berlin in einer kleinen Stadt. Gustav kennt sie noch nicht lange und weiß nur ihren Vornamen. Diese ruhige Szene steht im krassen Gegensatz zu dem, was folgt.
Zurück in Berlin lernt ihr das Ehepaar Purmann kennen - vor allem "Elfchen", Gustavs Gönnerin. Sie fahren mit der Straßenbahn durch das hektische Stadtgewühl, um ihre Freundin "Henkelchen" abzuholen. Elfchen zeigt dabei ihre rücksichtslose Art gegenüber Bettlern und Armen auf der Straße.
In Kehlbaums Stammlokal trifft Gustav seine Künstlerfreunde wie den Maler Deeters. Bei Alkohol und Gesprächen über "Gott und die Welt" wird klar: Das ist Berlins Bohème-Szene der 1920er Jahre. Ringelnatz wechselt hier zwischen verschiedenen Erzählperspektiven und spielt mit der Form.
Tipp: Achtet auf die Schauplätze - sie wechseln ständig zwischen Kneipen, Straßenbahnen und belebten Straßen. Das zeigt das rastlose Leben der Zeit.







