Lügengeschichten - Wenn Übertreibung zum Spaß wird
Stell dir vor, du erzählst deinen Freunden, dass du heute einen drei Meter langen Fisch gefangen hast - genau das machen Lügengeschichten! Der Autor tut so, als wäre alles wahr, will aber nur unterhalten.
Lügengeschichten erkennst du an ihren typischen Merkmalen: Sie werden im Präteritum und aus der Ich-Perspektive erzählt. Besonders wichtig sind die Lügenkette (viele Lügen hintereinander) und die Lügentreppe (jede Lüge wird noch verrückter).
Die Autoren übertreiben bei Größe, Länge, Menge und Geschwindigkeit maßlos. Sie benutzen Wörter wie "riesig", "meterlang" oder "blitzschnell". Gleichzeitig betonen sie ständig die Wahrheit mit Sätzen wie "Das ist wirklich die lautere Wahrheit!" oder "Ihr werdet es nicht glauben!"
Tipp: Achte auf die direkte Ansprache an den Leser - das ist ein typisches Merkmal von Lügengeschichten!



