Die Geschichte: Paul und sein Ausbruchsversuch
Paul kauft sich einen neuen Füller und schreibt nach einigem Herumprobieren einen Brief: "Mir ist es hier zu kalt" und "ich gehe nach Südamerika". Er unterschreibt mit seinem Namen und legt den Brief auf den Tisch.
Während er auf Hildegard wartet (sie ist beim Kirchenchor), tötet er die Zeit mit sinnlosen Aktivitäten. Er räumt Zeitungen weg, liest Kinoinserate und füllt seinen Füller neu - typische Zeichen von Langeweile und Nervosität.
Paul stellt sich vor, wie Hildegard reagieren wird: Sie würde erschrecken, ihm nicht glauben, seine Hemden zählen und ins Lokal "Löwen" telefonieren. Er kennt ihre Gesten so genau, dass er vorhersagen kann, wie sie sich die Haare aus dem Gesicht streicht.
Wichtig für Klausuren: Die detaillierte Beschreibung von Pauls Warterei zeigt seine innere Unruhe und den Konflikt zwischen Fluchtgedanken und Alltag.







