Josef K. und die Frauen - Zwei verschiedene Welten
Zwei Frauentypen prägen Josef K.s Leben: der mütterliche und der sexuell anziehende Typ. Diese Unterscheidung zeigt, wie oberflächlich K. eigentlich mit Frauen umgeht.
Zum mütterlichen Typ gehören Frau Grubach und K.s Mutter - beide spielen aber kaum eine wichtige Rolle in seinem Leben. Anders sieht es mit Fräulein Bürstner, Leni und der Frau des Gerichtdieners aus. Diese Frauen ziehen K. sexuell an und werden für ihn strategisch wichtig.
K.s wahre Motivation wird schnell klar: Er will durch diese Frauen in die Struktur des Gerichts eindringen. Die Anziehung ist also nicht echt, sondern dient einem Zweck.
Wichtig zu wissen: K. sieht Frauen hauptsächlich als Mittel zum Zweck - ein typisches Merkmal seiner selbstsüchtigen Persönlichkeit.



