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Schriftliche Ausarbeitung über Corona und die Folgen der Ausgangssperre

Schriftliche Ausarbeitung über Corona und die Folgen der Ausgangssperre

 Einheitliche Lockdownregelungen in
Deutschland - Die Lösung? Gliederung:
Beschreibender Teil:
• verschiedene Regelungen in den Landkreisen?

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Schriftliche Ausarbeitung über Corona und die Folgen der Ausgangssperre

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Anna Geiger

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Ausarbeitung für GK Note:1,5

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Einheitliche Lockdownregelungen in Deutschland - Die Lösung? Gliederung: Beschreibender Teil: • verschiedene Regelungen in den Landkreisen? verschiedene Stufen des Lockdowns ● menschliche Sicht auf die Regeln und die Situation wirtschaftliche Sicht auf die Situation Politischer Teil: warum ist dieses Thema politisch? • Einfluss der Medien neues Infektionsschutzgesetz Pro und Contra allgemeine politische Sicht auf die Situation eigene Meinung Einheitliche Lockdownregelungen in Deutschland - die Lösung? In der schriftlichen Ausarbeitung geht es um Lockdownregelungen in den einzelnen Landkreisen und Bundesländern, die Frage nach einheitlichen Regeln und die politische, menschliche und wirtschaftliche Sicht auf diese Situation. Viele Menschen fühlen sich von den Reglungen unterdrückt und fordern mehr Lockerungen. Vor allem der Gastronomie macht der Lockdown zu schaffen. Die Politiker nehmen täglich Stellung zu ihren Beschlüssen und dass sie die Verantwortung über die Menschen tragen, wenn sie die Regelungen beschließen. In den Landkreisen sind verschiedene Regelungen für den Lockdown getroffen worden. Diese Entscheidungen hängen von dem Inzidenzwert des Landkreises ab. Wir betrachten im Vergleich Heidenheim, Dillingen a.d. Donau und Günzburg. Später wird zu den Bundesländern Baden- Württemberg und Bayern Stellung genommen. Anschließend wird die wirtschaftliche, politische und menschliche Sicht in Betracht gezogen. Im Anschluss folgt die politische Analyse, in der auch die Frage der einheitlichen Regelungen beantwortet wird. Beschreibender Teil: In Anbetracht der einzelnen Landkreise wird auffällig, dass die Landkreise, trotz naher Lage zueinander, mit unterschiedlichen Inzidenzwerten und somit auch mit...

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verschiedenen Regelungen zu kämpfen haben. In diesem Beispiel hat Günzburg einen Inzidenzwert von 309,4 (Stand: 20.4.2021), Dillingen von 127,4 (Stand: 20.4.2021) und Heidenheim einen Inzidenzwert von 219,9 (Stand: 20.4.2021). Dementsprechend könnte man denken, dass Dillingen schwächere Regelungen hat, als Heidenheim und Günzburg. Diese Aussage wird aber widerlegt durch die einzelnen Pläne der Bundesländer, die nach dem Inzidenzwert im Landkreis gelten. Der einzige Unterschied besteht darin, dass in Heidenheim der Präsenzunterricht und der Kita-Aufenthalt geregelt ist durch die Inzidenzzahl. Dies ist in Günzburg und Dillingen nicht geregelt. Dort besteht die einzige Regelung, dass Testpflicht für Schüler besteht und nur gewisse Klassen zur Schule gehen dürfen. Weitere Regelungen in allen drei Landkreisen sind die Ausgangssperre von 22-5 Uhr, Kontaktbeschränkungen auf einen Haushalt und eine weitere Person, Regelungen für den Einzelhandel, wie den ,,Click & Meet" mit negativem Antigentest oder ,,Click & Collect" ohne Test. Für körpernahe Dienstleistungen gilt, dass man einen negativen Test haben muss, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, um den Termin wahrnehmen zu können. Wenn man sich diese Regelungen ansieht, wird deutlich, dass ab einem Inzidenzwert von 100,1 die gleichen Regelungen gelten und sie ab 200 noch verschärft werden, was die Schulen betrifft, also in Heidenheim. Daraus lässt sich ablesen, dass Baden-Württemberg und Bayern jeweils einen Plan haben, wie die einzelnen Landkreise mit den verschiedenen Inzidenzwerten umgehen und welche Konzequenzen gezogen werden müssen. Die Pläne stimmen weitestgehend überein und haben verschiedene Stufen aufzuweisen mit Lockerungen oder Verschärfungen der Regeln. Die Stufen sind vom Inzidenzwert abhängig. Es gibt vier Stufen. Die erste Stufe wird angewandt bei einem Inzidenzwert unter 35, die zweite bei unter 50, die dritte bei 50-100 und die vierte bei über 100. Diese drei Stufen sind in Baden-Württemberg und Bayern gleich. Baden-Württemberg hat noch eine 5. Stufe eingeführt, die ab einem Wert von 200 gilt. Diese legt die Regelung des Präsenzunterrichts fest. Ab dem Wert von 250 müssen die Kitas auch schließen. Natürlich spielt die menschliche Sicht der Situation auch eine wichtige Rolle. Die Menschen fühlen sich durch diese ganzen Regelungen sehr eingeschränkt. Ein Eingriff in die Privatsphäre der Bürger von der Regierung wird teilweise auch bemängelt. Die Jugendlichen sind durch die jetzige Situation stark belastet, da ihre Jugend an ihnen vorbeizieht und sie diese nicht wirklich erleben können. Sie verpassen viele Dinge, die sie sonst erlebt hätten. Von Praktika in der Schule bis zu Freizeitaktivitäten, sowie Vereinserlebnisse und das Beisammensein mit Freunden. Körperlich und geistig eingeschränkte Menschen fühlen sich häufig vergessen. Außerdem sind die psychischen Erkrankungen in der Zeit von Corona sehr gestiegen. Mögliche Auslöser dafür sind, mehr Zeit um nachzudenken und das Alleinsein aufgrund der Kontaktbeschränkung. Dies führt unter anderem auch zu höheren Selbstmordraten. Die Pflegekräfte sind stark belastet, überarbeitet und auf Dauer erschöpft, da sie viele Doppelschichten arbeiten müssen, um die Coronapatienten in den überlasteten Krankenhäusern und vor allem in den überlasteten Intensivstationen zu betreuen. Aus wirtschaftlicher Sicht geht hervor, dass die Gastronomie, der Einzelhandel und die Kunstbranche mit Existenz-Ängsten zu kämpfen haben, da sie nicht die Möglichkeit haben ihre normalen Einnahmen zu erzielen. Sie verdienen erheblich weniger als sonst. Die Folge davon ist, Mitarbeitern kündigen zu müssen, da sie kein Geld mehr haben, um sie zu bezahlen. Trotz Coronahilfen können sie sich kaum über Wasser halten. Politischer Teil: Im politischen Teil werden die Fragen erörtert, weshalb das Thema politisch ist, ob es Einfluss der Medien gibt und wer Macht und Einfluss auf die Regelungen hat. Außerdem gehe ich anschließend noch auf die Änderungen der Regelungen und das neue Infektionsschutzgesetz ein. Am Ende wird noch eine allgemeine politische Sicht auf die Situation geschildert. Die Lockdown-Regelungen sind ein politisches Thema, da sie von der Regierung erlassen wurden. Es liegt natürlich im Interesse der Politiker, dass die Situation sich wieder lockert und die Infektionszahlen sinken. Erst danach ist es möglich, wieder Lockerung in Betracht zu ziehen. Somit sind wir von den Entscheidungen der Politiker abhängig und müssen damit zurecht kommen bzw. zumindest das Beste aus den Entschlüssen der Regierung machen. Die Medien haben viel Einfluss auf das Thema und bringen die Politiker teilweise sogar ziemlich in Bedrängnis. Die Medien kritisieren die Regierung und machen die ganze Sache nicht leichter. Alle Regelungen hängen von der Regierung ab. Die Abgeordneten haben die Verantwortung für die gesamte deutsche Bevölkerung mit ihrem Handeln. Am 22. 4. 2021 haben die Bundesländer einheitliche Regelungen in einem Gesetz aufgestellt. Dieses soll bis Ende Juni gelten. Geregelt werden in diesem Infektionsschutzgesetz die Ausgangssperre, der Präsenzunterricht, die Arbeitswelt, bzw. die Homeofficepflicht, der Einzelhandel und die Regelungen zum Einkaufen, den Sport in Vereinen, die Anzahl der Menschen auf Beerdigungen, den Besuch der Zoos, die körpernahen Dienstleistungen und den öffentlichen Nahverkehr und, wie sich die Mitfahrer in Bus und Bahn verhalten müssen. Größtenteils bleiben die Regelungen, wie davor auch (Siehe Teil 1). In den schulischen Bestimmungen gab es eine Verschärfung, dass die Schulen erst bei einem Inzidenzwert unter 165 wieder aufmachen, wenn der Inzidenzwert im betroffenen Landkreis drei Tage gehalten werden konnte. Die sonstigen Regelungen treten in Kraft, wenn der Inzidenzwert über 100 steigt. Natürlich gibt es für diese Entscheidung der Regierung Pro und Contra. Einige werden hier dargestellt. Für diese Regelungen spricht zum Beispiel, dass die einheitlichen Regeln landesweit für weniger Verwirrung und mehr Klarheit in der Bevölkerung sorgen. Dadurch können die Einwohner eventuell etwas besser mit der Situation klar kommen und müssen sich nicht von Landkreis zu Landkreis an die verschiedenen Regeln halten, wenn sie an einer Grenze zum anderen Bundesland wohnen. Ein weiterer Punkt, der für die einheitlichen Regeln spricht ist, dass die Sicherheitswirkung verpuffen würde, wenn man unterschiedliche Regelungen hätte. Die Menschen würden die Gelegenheiten nutzen und gegebenenfalls die anderen Bundesländer oder Landkreise als Alternative nutzen, um dort die Dinge zu erledigen, die im eigenen Landkreis nicht möglich sind. Doch dies ist nicht die Lösung. Im Gegensatz dazu gibt es auch Contras. Viele betrachten die Ausgangssperre als nicht wirksam und liberale Politiker betiteln diese Ausgangssperren als Eingriff in die Grundrechte. Nur wenige Menschen gehen abends noch raus um Dinge zu erledigen. Außerdem gibt es eigentlich keinen Unterschied von den Zeiten tagsüber und nachts, die die Infizierung beeinflussen. Viele argumentieren, dass es keinen Unterschied macht, ob man tagsüber oder nachts aus dem Haus geht. Christian Lindner (FDP) meint, dass die Ausgangssperre ein Eingriff ins Grundgesetz ist. Durch die Regelung, dass man Nachts ab 22 Uhr bis 5 Uhr ohne wichtigen Grund das Haus nicht verlassen darf, wird vom Gesetz in die Privatsphäre und in die Freiheitsrechte eingegriffen. Dies ist für viele ein Grund, gegen die Ausgangssperre zu sein. Ein weiteres Argument dagegen ist das nicht erkennbare Ende des Lockdowns. Es wird zwar bekannt gegeben, dass diese Regeln vorerst bis Ende Juni gelten sollen, doch viele Menschen wissen, dass sich dieser Lockdown noch länger als bis Ende Juni hinzieht. Die Menschen sind nicht mehr davon überzeugt, dass sich die Lage durch die Regelungen bessern wird. Schon zu oft wurden die Regelungen erneuert und wieder hin- und hergeschoben. Für die Einwohner ist kein Ende in Sicht. Weil sich der Lockdown immer wieder verlängert, halten sich immer weniger Menschen an die Regeln, da sie es für sinnlos halten, wenn sich die Infektionszahlen nicht verringern. Allgemein lässt sich aus der politischen Sicht sagen, dass es keine leichte Aufgabe ist, die Regelungen so zu treffen, dass alle zufrieden sind, sodass die erwünschten Ziele auch erfüllt werden. Dies ist vermutlich sogar unmöglich. Die Politiker tragen dabei die Verantwortung für alle Einwohner und versuchen den Aufgaben so gut wie möglich gerecht zu werden. Meiner Meinung nach ist es grundsätzlich gut, dass es Beschränkungen gibt, die eigentlich dafür sorgen sollen, dass die Infektionszahlen wieder sinken. Jedoch verstehe ich die Menschen auch gut, die sagen, dass sie keine Lust mehr auf den Lockdown haben, der seine Beschränkungen mit sich zieht. Trotz der Regelungen der Regierung sinken die Zahlen nicht und dadurch ist kein Ende des Lockdowns und keine Besserung in Sicht. Nichts desto Trotz sollten die Regelungen eingehalten werden. Quelle: https://freiheitsrechte.org/corona-und-grundrechte/ https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/coronanotbremse-101.html > https://www.tagesschau.de/kommentar/infektionsschutzgesetz-kommentar-103.html https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundestag-bundesnotbremse-101.html > > https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/notbremse-ab-montag-in-bw-100.html > https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/harter-lockdown-folgen-fuer-bw-100.html > https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/ab-19-april-gelten- im-land-verschaerfte-regeln-der-notbremse/ > https://www.landkreis-guenzburg.de/covid-19 > https://www.landkreis-dillingen.de/covid-19-ab-15.04.2021-gelten-im-landkreis-dillingen-wegen- ueberschreiten-der-7-tage-inzidenz-von-100-neue-regelungen

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Weitere Regelungen in allen drei Landkreisen sind die Ausgangssperre von 22-5 Uhr, Kontaktbeschränkungen auf einen Haushalt und eine weitere Person, Regelungen für den Einzelhandel, wie den ,,Click & Meet" mit negativem Antigentest oder ,,Click & Collect" ohne Test. Für körpernahe Dienstleistungen gilt, dass man einen negativen Test haben muss, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, um den Termin wahrnehmen zu können. Wenn man sich diese Regelungen ansieht, wird deutlich, dass ab einem Inzidenzwert von 100,1 die gleichen Regelungen gelten und sie ab 200 noch verschärft werden, was die Schulen betrifft, also in Heidenheim. Daraus lässt sich ablesen, dass Baden-Württemberg und Bayern jeweils einen Plan haben, wie die einzelnen Landkreise mit den verschiedenen Inzidenzwerten umgehen und welche Konzequenzen gezogen werden müssen. Die Pläne stimmen weitestgehend überein und haben verschiedene Stufen aufzuweisen mit Lockerungen oder Verschärfungen der Regeln. Die Stufen sind vom Inzidenzwert abhängig. Es gibt vier Stufen. Die erste Stufe wird angewandt bei einem Inzidenzwert unter 35, die zweite bei unter 50, die dritte bei 50-100 und die vierte bei über 100. Diese drei Stufen sind in Baden-Württemberg und Bayern gleich. Baden-Württemberg hat noch eine 5. Stufe eingeführt, die ab einem Wert von 200 gilt. Diese legt die Regelung des Präsenzunterrichts fest. Ab dem Wert von 250 müssen die Kitas auch schließen. Natürlich spielt die menschliche Sicht der Situation auch eine wichtige Rolle. Die Menschen fühlen sich durch diese ganzen Regelungen sehr eingeschränkt. Ein Eingriff in die Privatsphäre der Bürger von der Regierung wird teilweise auch bemängelt. Die Jugendlichen sind durch die jetzige Situation stark belastet, da ihre Jugend an ihnen vorbeizieht und sie diese nicht wirklich erleben können. Sie verpassen viele Dinge, die sie sonst erlebt hätten. Von Praktika in der Schule bis zu Freizeitaktivitäten, sowie Vereinserlebnisse und das Beisammensein mit Freunden. Körperlich und geistig eingeschränkte Menschen fühlen sich häufig vergessen. Außerdem sind die psychischen Erkrankungen in der Zeit von Corona sehr gestiegen. Mögliche Auslöser dafür sind, mehr Zeit um nachzudenken und das Alleinsein aufgrund der Kontaktbeschränkung. Dies führt unter anderem auch zu höheren Selbstmordraten. Die Pflegekräfte sind stark belastet, überarbeitet und auf Dauer erschöpft, da sie viele Doppelschichten arbeiten müssen, um die Coronapatienten in den überlasteten Krankenhäusern und vor allem in den überlasteten Intensivstationen zu betreuen. Aus wirtschaftlicher Sicht geht hervor, dass die Gastronomie, der Einzelhandel und die Kunstbranche mit Existenz-Ängsten zu kämpfen haben, da sie nicht die Möglichkeit haben ihre normalen Einnahmen zu erzielen. Sie verdienen erheblich weniger als sonst. Die Folge davon ist, Mitarbeitern kündigen zu müssen, da sie kein Geld mehr haben, um sie zu bezahlen. Trotz Coronahilfen können sie sich kaum über Wasser halten. Politischer Teil: Im politischen Teil werden die Fragen erörtert, weshalb das Thema politisch ist, ob es Einfluss der Medien gibt und wer Macht und Einfluss auf die Regelungen hat. Außerdem gehe ich anschließend noch auf die Änderungen der Regelungen und das neue Infektionsschutzgesetz ein. Am Ende wird noch eine allgemeine politische Sicht auf die Situation geschildert. Die Lockdown-Regelungen sind ein politisches Thema, da sie von der Regierung erlassen wurden. Es liegt natürlich im Interesse der Politiker, dass die Situation sich wieder lockert und die Infektionszahlen sinken. Erst danach ist es möglich, wieder Lockerung in Betracht zu ziehen. Somit sind wir von den Entscheidungen der Politiker abhängig und müssen damit zurecht kommen bzw. zumindest das Beste aus den Entschlüssen der Regierung machen. Die Medien haben viel Einfluss auf das Thema und bringen die Politiker teilweise sogar ziemlich in Bedrängnis. Die Medien kritisieren die Regierung und machen die ganze Sache nicht leichter. Alle Regelungen hängen von der Regierung ab. Die Abgeordneten haben die Verantwortung für die gesamte deutsche Bevölkerung mit ihrem Handeln. Am 22. 4. 2021 haben die Bundesländer einheitliche Regelungen in einem Gesetz aufgestellt. Dieses soll bis Ende Juni gelten. Geregelt werden in diesem Infektionsschutzgesetz die Ausgangssperre, der Präsenzunterricht, die Arbeitswelt, bzw. die Homeofficepflicht, der Einzelhandel und die Regelungen zum Einkaufen, den Sport in Vereinen, die Anzahl der Menschen auf Beerdigungen, den Besuch der Zoos, die körpernahen Dienstleistungen und den öffentlichen Nahverkehr und, wie sich die Mitfahrer in Bus und Bahn verhalten müssen. Größtenteils bleiben die Regelungen, wie davor auch (Siehe Teil 1). In den schulischen Bestimmungen gab es eine Verschärfung, dass die Schulen erst bei einem Inzidenzwert unter 165 wieder aufmachen, wenn der Inzidenzwert im betroffenen Landkreis drei Tage gehalten werden konnte. Die sonstigen Regelungen treten in Kraft, wenn der Inzidenzwert über 100 steigt. Natürlich gibt es für diese Entscheidung der Regierung Pro und Contra. Einige werden hier dargestellt. Für diese Regelungen spricht zum Beispiel, dass die einheitlichen Regeln landesweit für weniger Verwirrung und mehr Klarheit in der Bevölkerung sorgen. Dadurch können die Einwohner eventuell etwas besser mit der Situation klar kommen und müssen sich nicht von Landkreis zu Landkreis an die verschiedenen Regeln halten, wenn sie an einer Grenze zum anderen Bundesland wohnen. Ein weiterer Punkt, der für die einheitlichen Regeln spricht ist, dass die Sicherheitswirkung verpuffen würde, wenn man unterschiedliche Regelungen hätte. Die Menschen würden die Gelegenheiten nutzen und gegebenenfalls die anderen Bundesländer oder Landkreise als Alternative nutzen, um dort die Dinge zu erledigen, die im eigenen Landkreis nicht möglich sind. Doch dies ist nicht die Lösung. Im Gegensatz dazu gibt es auch Contras. Viele betrachten die Ausgangssperre als nicht wirksam und liberale Politiker betiteln diese Ausgangssperren als Eingriff in die Grundrechte. Nur wenige Menschen gehen abends noch raus um Dinge zu erledigen. Außerdem gibt es eigentlich keinen Unterschied von den Zeiten tagsüber und nachts, die die Infizierung beeinflussen. Viele argumentieren, dass es keinen Unterschied macht, ob man tagsüber oder nachts aus dem Haus geht. Christian Lindner (FDP) meint, dass die Ausgangssperre ein Eingriff ins Grundgesetz ist. Durch die Regelung, dass man Nachts ab 22 Uhr bis 5 Uhr ohne wichtigen Grund das Haus nicht verlassen darf, wird vom Gesetz in die Privatsphäre und in die Freiheitsrechte eingegriffen. Dies ist für viele ein Grund, gegen die Ausgangssperre zu sein. Ein weiteres Argument dagegen ist das nicht erkennbare Ende des Lockdowns. Es wird zwar bekannt gegeben, dass diese Regeln vorerst bis Ende Juni gelten sollen, doch viele Menschen wissen, dass sich dieser Lockdown noch länger als bis Ende Juni hinzieht. Die Menschen sind nicht mehr davon überzeugt, dass sich die Lage durch die Regelungen bessern wird. Schon zu oft wurden die Regelungen erneuert und wieder hin- und hergeschoben. Für die Einwohner ist kein Ende in Sicht. Weil sich der Lockdown immer wieder verlängert, halten sich immer weniger Menschen an die Regeln, da sie es für sinnlos halten, wenn sich die Infektionszahlen nicht verringern. Allgemein lässt sich aus der politischen Sicht sagen, dass es keine leichte Aufgabe ist, die Regelungen so zu treffen, dass alle zufrieden sind, sodass die erwünschten Ziele auch erfüllt werden. Dies ist vermutlich sogar unmöglich. Die Politiker tragen dabei die Verantwortung für alle Einwohner und versuchen den Aufgaben so gut wie möglich gerecht zu werden. Meiner Meinung nach ist es grundsätzlich gut, dass es Beschränkungen gibt, die eigentlich dafür sorgen sollen, dass die Infektionszahlen wieder sinken. Jedoch verstehe ich die Menschen auch gut, die sagen, dass sie keine Lust mehr auf den Lockdown haben, der seine Beschränkungen mit sich zieht. Trotz der Regelungen der Regierung sinken die Zahlen nicht und dadurch ist kein Ende des Lockdowns und keine Besserung in Sicht. Nichts desto Trotz sollten die Regelungen eingehalten werden. Quelle: https://freiheitsrechte.org/corona-und-grundrechte/ https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/coronanotbremse-101.html > https://www.tagesschau.de/kommentar/infektionsschutzgesetz-kommentar-103.html https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundestag-bundesnotbremse-101.html > > https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/notbremse-ab-montag-in-bw-100.html > https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/harter-lockdown-folgen-fuer-bw-100.html > https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/ab-19-april-gelten- im-land-verschaerfte-regeln-der-notbremse/ > https://www.landkreis-guenzburg.de/covid-19 > https://www.landkreis-dillingen.de/covid-19-ab-15.04.2021-gelten-im-landkreis-dillingen-wegen- ueberschreiten-der-7-tage-inzidenz-von-100-neue-regelungen