Emilia Galotti: I, 8
Herrschaft und Willkür
Der Prinz ist in Gedanken nur bei Emilia Galotti und vernachlässigt seine Pflichten. Er handelt völlig unkonzentriert, voreilig und absolut willkürlich.
- Gedankenverloren: Er verspricht eine Bittschrift zu unterschreiben, nur weil die Bittstellerin mit Vornamen Emilia heißt.
- Verantwortungslos: Er überlässt dem Schreiber Rota die Entscheidung mit den Worten „wie Sie wollen“.
Das Todesurteil
In seiner extremen Hektik zeigt der Prinz eine erschreckende Gefühlskälte.
- Recht gern: Er will ein Todesurteil „geschwind“ abzeichnen, nur um schnell zu Emilia zu kommen.
- Gegenspieler: Rota rettet den Verurteilten durch eine Notlüge und ist entsetzt über das „grässliche Recht gern“.
💡 Tipp: Merk dir das Zitat „Recht gern!“ – es ist der perfekte Beleg für die moralische Verkommenheit des Prinzen.




