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Zwei Männer in Betrachtung des Mondes

Zwei Männer in Betrachtung des Mondes

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Innerer Monolog - Zwei Männer in Betrachtung des Mondes
Ein weiter Weg, aber nun stehen wir hier. Unter den in den Boden greifenden

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Jules

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Ein innerer Monolog zum Gemälde "Zwei Männer in Betrachtung des Mondes" von Caspar David Friedrich, welches als Identifikationsbild der deutschen Romantik dient.

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Deutsch Innerer Monolog - Zwei Männer in Betrachtung des Mondes Ein weiter Weg, aber nun stehen wir hier. Unter den in den Boden greifenden Bäumen, deren Äste sich durch die Luft schlängeln, um nacheinander zu greifen. Wie sich der Baum an den Stein schmiegt, um Halt zu finden. Den Halt, den ich gebrauchen könnte. Nicht umsonst schleppe ich den Krückstock mit mir rum. Ich bin alt geworden, habe mich verändert, meine Gedankengänge und Sichtweisen auf die Welt haben sich verändert. Aber eines ist all die Jahre gleichgeblieben, meine Liebe zur Natur, die für wenige mehr aussagt, als man im ersten Moment zu denken scheint. Der Mond hoch am Horizont, wie er die Welt erstrahlt. Beinahe so hell wie die Sonne. Wir haben lange gebraucht, um den Berg zu erklimmen, aber was habe ich auch erwartet mit einem Krückstock in der Hand? Der im Vergleich zum Mond deutlich schwächere Abendstern, die Venus, der Planet der Liebe, welcher sich in dessen Bannkreis befindet, für den Betrachter so nah, doch in Wahrheit so fern. Wie sehr ich mir wünsche noch einmal zu reisen. Jeden Abend, wenn ich den Mond am Himmel sehe, möchte ich am liebsten meine Sachen packen und gehen, ohne Sorgen. Der Himmel ist in ein dunkles violett getaucht. Eine Farbe, die das Bewusstsein öffnet,...

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eine schmerzstillende Farbe. Auch wenn ich nun zum ersten Mal hier stehe und den Horizont erblicke, Wälder, die ihr tiefstes Inneres schwarz färben, so fühlt es sich atemberaubend an hier oben zu stehen, den Moment in vollen Zügen zu genießen. Ich bin dankbar, dass ich diesen Moment mit einem guten Freund verbringen darf. Doch stelle ich mir die Frage, wie so ein atemberaubendes und schönes Bild, welches sich gerade vor meinen Augen abspielt und mich zu täuschen scheint auch gleich so furchteinflößend sein kann. Der Mond, welcher langsam, aber bestimmt seinen Weg weiter nach oben erkämpft, kündigt die daher gehende dunkle und kalte Nacht an, in der man seine Gefühle und Gedanken gut verstecken kann. Nur der Mond und einzelne kleine Sterne schenken uns Licht und bringen uns dazu nach ihnen greifen zu wollen. Doch schnell muss man einsehen, dass dies nicht so einfach ist, wie es scheint. Niemals, unter keinen Umständen. Er ist und bleibt ein winziger Hoffnungsschimmer, ein Wegweiser für all diejenigen, die in dieser dunklen Nacht gefangen sind und nicht mehr weiterwissen. Jede Nacht steht er hoch am Himmel und dies Jahrzehnte lang, als würde er über uns wachen, unsere Entscheidungen beobachten. Ich fühle mich frei hier oben, unsichtbar, durch die Bäume. 1

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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