Britische Handelspolitik nach dem Brexit
Der Brexit hat die britische Wirtschaft massiv verändert, aber nicht wie erhofft. Ursprünglich sollte die Trennung von der EU neue Chancen eröffnen - stattdessen kämpft das Land mit unerwarteten Problemen.
Handelshemmnisse sind das größte Problem geworden. Obwohl es ein Freihandelsabkommen mit der EU gibt, müssen Unternehmen jetzt komplizierte Zollerklärungen vorlegen. Viele kleinere Firmen haben deshalb ihre Geschäfte mit Europa komplett eingestellt.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Bis 2020 machten EU-Länder über die Hälfte des britischen Außenhandels aus. Heute sind es nur noch 40 Prozent beim Export und knapp über 50 Prozent beim Import.
Merke dir: Deutschland sieht Großbritannien immer noch als wichtigen Handelspartner, auch wenn es vom 5. auf den 8. Platz gerutscht ist.







