Immigration in den USA: Zwischen Traum und Realität
Fast 60 Millionen Menschen - über ein Fünftel der US-Bevölkerung - sind Einwanderer oder Kinder von Einwanderten. Für diese Familien ist Einwanderungspolitik kein abstraktes Thema, sondern der Weg zu Familienzusammenführung und Teil des "American Dream".
Doch die Meinungen sind gespalten. Viele Amerikaner unterstützen Immigration als Motor für Wirtschaftswachstum und kulturelle Vielfalt. Auf der anderen Seite steht eine beträchtliche Anzahl - möglicherweise sogar die Mehrheit - die großangelegte Einwanderung ablehnt.
Alteingesessene Amerikaner haben oft ihre eigenen Einwanderer-Wurzeln vergessen. Sie leben häufig in Kleinstädten oder Vorstädten und haben wenig Kontakt zu Einwandererfamilien. Ihre Angst vor Veränderung und vor Menschen mit anderen Sprachen, Religionen und Kulturen prägt ihre Haltung zur Immigration.
Wichtig zu verstehen: Obwohl manche Ängste auf Unwissen und Vorurteilen basieren, sind die Sorgen vieler Amerikaner über ihre wirtschaftliche Zukunft nicht völlig irrational - besonders in Zeiten der Globalisierung.






































