Großbritannien und Brexit
Die typisch britische Identität dreht sich um Traditionen wie Tee und Fish'n'Chips, aber auch um den Stolz auf ihre Geschichte als Weltmacht. Viele Briten sahen ihre nationale Identität durch die zunehmende Multikulturalität bedroht.
Der Brexit-Prozess war ein echter Marathon: 1973 trat das UK der EU bei, aber die Skepsis wuchs stetig. 2016 stimmten 51,9% für den Austritt - ein knappes, aber klares Ergebnis. Nach Jahren des politischen Chaos unter Theresa May und später Boris Johnson verließ Großbritannien schließlich 2020 die EU.
Die Nord-Süd-Spaltung zeigt zwei verschiedene Welten: Der Norden kämpft mit weniger Jobs und niedrigeren Löhnen, während der Süden (besonders London) wirtschaftlich boomt, aber unbezahlbar teuer ist. Diese Ungleichheit beeinflusste stark die Brexit-Entscheidung.
💡 Merktipp: Das UK besteht aus England, Schottland, Wales und Nordirland - zusammen bilden sie das "United Kingdom"!





