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 Essay - Sollte eine ärztliche, aktive Sterbehilfe europaweit erlaubt werden?
Erfolgt eine ärztliche Sterbehilfe, wird der Tod eines Mensche

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Essay - Sollte eine ärztliche, aktive Sterbehilfe europaweit erlaubt werden? Erfolgt eine ärztliche Sterbehilfe, wird der Tod eines Menschen mithilfe von zum Beispiel tödlich- hochdosierten Medikamenten unter Aufsicht eines Arztes durchgeführt. Man unterteilt die Sterbehilfe in vier unterschiedliche Arten: (1) Die aktive Sterbehilfe beinhaltet den Tod auf ausdrücklichen Wunsch des Patienten. (2) Bei der passiven Sterbehilfe bricht man die aktuelle Therapie ab, um den Tod des Patienten herbeizurufen. (3) Die indirekte Sterbehilfe führt durch Inkaufnahme von z.B. Schmerztherapien zum Tod. (4) Bei der nicht freiwilligen Sterbehilfe entschiedet der Patient selbst nicht, da er nicht mehr entscheidungsfähig ist. Über den Tod wird von zum Beispiel Ärzten und Verwandten entschieden. Der Unterschied zwischen der aktiven und passiven Sterbehilfe liegt also darin, dass bei der aktiven Sterbehilfe der Tod schnellstmöglich und auf direktem Weg, wie über eine tödliche Medikamentendosis, herbeigerufen. Bei der passiven Sterbehilfe hingegen wird der Tod durch einen Abbruch der lebenserhaltenden Maßnahmen oder durch einen Abbruch einer zum Beispiel Chemotherapie bei einem Krebspatienten herbeigerufen. Jedoch sind die verschiedenen Arten an Sterbehilfen in jedem Land anders geregelt. In Italien z.B. ist die aktive Sterbehilfe illegal und wird mit zwischen 6 bis 15 Jahren Gefängnisstrafe bestraft. Auch die nicht freiwillige Sterbehilfe ist verboten. Die passive Sterbehilfe ist jedoch, soweit eine Patientenverfügung verfügbar ist, erlaubt, genau wie die indirekte Sterbehilfe. In der...

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Schweiz und in den Niederlanden sind alle Arten der Sterbehilfe erlaubt, jedoch bei der aktiven Sterbehilfe unter unterschiedlichen Bedienungen. In der Schweiz ist die aktive Sterbehilfe legal, soweit sie nicht aus selbstsüchtigen Gründen ist und in den Niederlanden ist sie erlaubt, so lange die dortigen Kriterien eingehalten werden. In Deutschland ist es ähnlich, wie in Italien geregelt. Die aktive und nicht freiwillige Sterbehilfe sind verboten. Auch die aktive Sterbehilfe wird mit einer Gefängnisstrafe geahndet, jedoch fällt diese geringer aus, da die Höchststrafe bei 5 Jahren liegt. In Deutschland sind die passive Sterbehilfe, soweit eine passende Patientenverfügung vorhanden ist, und die indirekte Sterbehilfe legal. Nun jedoch kommt Frage auf, ob man die aktive Sterbehilfe auch in Deutschland legalisieren sollte. Aktuell gibt es keine Anzeichen oder Debatten zum Thema „Legalisierung der aktiven Sterbehilfe". Jedoch muss man sich überlegen, ob dies in naher Zukunft ein Thema werden sollte, mit dem sich viele Menschen und Politiker auseinandersetzen, denn meiner Meinung nach sollte die aktive Sterbehilfe in Deutschland erlaubt werden. Dass man nicht selbst über seinen Tod entscheiden kann und somit zum Beispiel in einer Situation ist, in der man unheilbar krank ist, ist meines Erachten nur die reinste Qual für den Betroffenen und seine Angehörigen. Außerdem sollte jeder Mensch, dass Recht darauf haben, nicht leiden zu müssen. Wie im Grundgesetz in §2 Art. 2 zu lesen ist, hat jeder das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Somit sollte man zumindest im Falle einer schweren oder unheilbaren Krankheit, die einen so beeinträchtigt, dass man zum einen nicht mehr frei und zum anderen nicht mehr glücklich leben kann, die aktive Sterbehilfe legalisiert werden. Somit müsste man, um zu sterben nicht entweder ins Ausland, z. B. die Schweiz gehen, um sich dort Sterbehilfe zu holen oder man müsste nicht Suizid begehen. Es könnte also unter Aufsicht ein schmerzloser und in Krankheitsfällen meist befreiender Tod erfolgen, was nicht nur für den Betroffenen erleichternd sein wird, sondern auch für sein Umfeld. Man muss sich dabei selbst auch in die Lage eines Betroffenen hineinversetzen und überlegen, ob man ein Leben mit Schmerzen oder Einschränkungen ertragen könnte. Letztendlich würde ich sagen, dass der erste richtige Schritt in Richtung Legalisierung von aktiver Sterbehilfe wäre, wenn man in einzelnen Fällen dies in Deutschland erlauben würde. Bis ein Gesetz dazu entstehen kann, wird es, falls es irgendwann passiert, noch einige Zeit dauern und somit wäre es für viele Betroffene erleichternd, wenn die Möglichkeit von aktiver Sterbehilfe in zumindest schweren Krankheitsfällen möglich ist.

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Schweiz und in den Niederlanden sind alle Arten der Sterbehilfe erlaubt, jedoch bei der aktiven Sterbehilfe unter unterschiedlichen Bedienungen. In der Schweiz ist die aktive Sterbehilfe legal, soweit sie nicht aus selbstsüchtigen Gründen ist und in den Niederlanden ist sie erlaubt, so lange die dortigen Kriterien eingehalten werden. In Deutschland ist es ähnlich, wie in Italien geregelt. Die aktive und nicht freiwillige Sterbehilfe sind verboten. Auch die aktive Sterbehilfe wird mit einer Gefängnisstrafe geahndet, jedoch fällt diese geringer aus, da die Höchststrafe bei 5 Jahren liegt. In Deutschland sind die passive Sterbehilfe, soweit eine passende Patientenverfügung vorhanden ist, und die indirekte Sterbehilfe legal. Nun jedoch kommt Frage auf, ob man die aktive Sterbehilfe auch in Deutschland legalisieren sollte. Aktuell gibt es keine Anzeichen oder Debatten zum Thema „Legalisierung der aktiven Sterbehilfe". Jedoch muss man sich überlegen, ob dies in naher Zukunft ein Thema werden sollte, mit dem sich viele Menschen und Politiker auseinandersetzen, denn meiner Meinung nach sollte die aktive Sterbehilfe in Deutschland erlaubt werden. Dass man nicht selbst über seinen Tod entscheiden kann und somit zum Beispiel in einer Situation ist, in der man unheilbar krank ist, ist meines Erachten nur die reinste Qual für den Betroffenen und seine Angehörigen. Außerdem sollte jeder Mensch, dass Recht darauf haben, nicht leiden zu müssen. Wie im Grundgesetz in §2 Art. 2 zu lesen ist, hat jeder das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Somit sollte man zumindest im Falle einer schweren oder unheilbaren Krankheit, die einen so beeinträchtigt, dass man zum einen nicht mehr frei und zum anderen nicht mehr glücklich leben kann, die aktive Sterbehilfe legalisiert werden. Somit müsste man, um zu sterben nicht entweder ins Ausland, z. B. die Schweiz gehen, um sich dort Sterbehilfe zu holen oder man müsste nicht Suizid begehen. Es könnte also unter Aufsicht ein schmerzloser und in Krankheitsfällen meist befreiender Tod erfolgen, was nicht nur für den Betroffenen erleichternd sein wird, sondern auch für sein Umfeld. Man muss sich dabei selbst auch in die Lage eines Betroffenen hineinversetzen und überlegen, ob man ein Leben mit Schmerzen oder Einschränkungen ertragen könnte. Letztendlich würde ich sagen, dass der erste richtige Schritt in Richtung Legalisierung von aktiver Sterbehilfe wäre, wenn man in einzelnen Fällen dies in Deutschland erlauben würde. Bis ein Gesetz dazu entstehen kann, wird es, falls es irgendwann passiert, noch einige Zeit dauern und somit wäre es für viele Betroffene erleichternd, wenn die Möglichkeit von aktiver Sterbehilfe in zumindest schweren Krankheitsfällen möglich ist.