Mensch, Sünde & Rechtfertigung
Das christliche Menschenbild
Der Mensch ist endliches Geschöpf und zugleich Gottesebenbild, was ihm eine unantastbare Menschenwürde verleiht.
- Gottesebenbildlichkeit: Macht den Menschen zum verantwortlichen Verwalter der Schöpfung (Herrschaftsauftrag).
- Mitgiftstheorie: Würde ist von Gott geschenkt und völlig unabhängig von Leistung.
- Kommunikationstheorie: Würde zeigt sich und realisiert sich im sozialen Miteinander.
Sünde und Rechtfertigung
Sünde ist die fundamentale Beziehungsstörung zwischen Mensch und Gott, die durch Jesu Opfertod überwunden wird.
- Sündenfall: Symbolisiert den Verlust der Ur-Beziehung zu Gott durch den Wunsch nach autonomer Selbstzentriertheit.
- Rechtfertigungslehre: Martin Luthers Erkenntnis, dass der Mensch gerettet wird durch (Gnade) und (Glauben).
- Fröhlicher Wechsel: Jesus nimmt die menschliche Sünde und schenkt dem Menschen seine Gerechtigkeit.
💡 Tipp: Merke dir für Klausuren Luthers vier "Solas" – sie sind das absolute Fundament der evangelischen Rechtfertigungslehre.











