Außenhandelspolitik: Freihandel vs. Protektionismus
Freihandel ist wie ein großer, offener Marktplatz der Welt. Die Grundidee: Wenn alle Länder ihre Grenzen für Waren, Dienstleistungen und Kapital öffnen, profitieren am Ende alle davon. Jedes Land kann sich auf das spezialisieren, was es am besten und günstigsten produzieren kann.
Praktisch bedeutet das freie Preisbildung ohne staatliche Eingriffe. Länder schließen sich zu Zollunionen und Freihandelszonen wie der EU oder NAFTA zusammen. Die WTO koordiniert diesen Prozess global.
Protektionismus verfolgt das Gegenteil: Heimische Unternehmen sollen vor ausländischer Konkurrenz geschützt werden. Der Staat greift aktiv in die Preisbildung ein und verschafft der eigenen Industrie künstliche Vorteile.
💡 Merktipp: Freihandel = freie Fahrt für alle, Protektionismus = Schutzschild für die eigene Wirtschaft





