Kostenarten und ihre Berechnung
Stell dir vor, du betreibst eine kleine Bäckerei - dann hast du zwei verschiedene Kostenarten am Hals. Die Fixkosten bleiben immer gleich, egal ob du 10 oder 100 Brötchen backst. Miete für deinen Laden, Löhne für deine Angestellten - das zahlst du jeden Monat fix.
Die variablen Kosten ändern sich dagegen mit jeder zusätzlichen Produktionseinheit. Mehr Brötchen bedeuten mehr Mehl, mehr Strom für den Ofen. Diese Kosten steigen proportional mit der Produktionsmenge.
Gesamtkosten berechnest du ganz einfach: K = (m × x) + t. Dabei ist "m" die Steigung (variable Kosten pro Stück) und "t" der y-Achsenabschnitt (Fixkosten). Im Graphen siehst du eine gerade Linie, die bei den Fixkosten startet.
💡 Merktipp: Die Stückkosten werden mit steigender Produktion immer günstiger, weil sich die Fixkosten auf mehr Einheiten verteilen - das nennt man Fixkostendegression!



