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Wie kann ich Regenwälder schützen? 15 Tipps für den AlltagJedes Jahr verschwindet eine Regenwaldfäche größer als die Schweiz, und jeden Tag werden bis zu 50 Arten für immer ausgerottet. Der Verlust dieses Lebensraumes verändert auch das Weltklima. Mit einfachen Mitteln können Sie helfen, den Regenwald zu schützen. Ein Fluss im Kafawald Regenwälder sind die Heimat von mehr als der Hälfte aller Tierarten weltweit. - Foto: NABU/Svane Bender-Kaphengst Papier verbrauchen mit Bedacht Einer der Hauptgründe für den Rückgang der Wälder ist die Gewinnung von Holz für die Papier- und Zellstoffproduktion. Durchschnittlich verbraucht jeder Deutsche im Jahr schätzungsweise mehr als 200 Kilogramm Papier. So können Sie Ihren Konsum einschränken: Verwenden Sie Recycling-Papier. Gütesiegel wie der Blaue Engel helfen dabei, dieses zu erkennen. Beschreiben Sie Papier beidseitig und nutzen Sie die Rückseite alter Kopien als Notizblätter. Drucken Sie nicht mehr als nötig. Heutzutage lässt sich vieles digital speichern und verschicken. Ökologisch Einkaufen Etwa 80 Prozent unsere Nutzpflanzen stammen ursprünglich aus den Tropen, und auch heute steckt noch viel Regenwald in unseren Einkaufskörben. Wer Ressourcen schonen und nachhaltig einkaufen möchte, kann auf Folgendes achten: Lebensmittel Wählen Sie regionale Produkte und achten Sie bei Regenwald-Produkten wie Kaffee, Kakao und tropischen Früchten darauf, dass diese fair gehandelte Bio-Produkte sind. Reduzieren Sie Ihren Fleisch-Konsum. Für die Mast nutzen Betriebe oftmals Futtersoya, für dessen Anbau große Regenwald-Gebiete gerodet werden. Meiden...

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Grillkohle wird häufig aus Tropenholz hergestellt. FSC- oder Naturland-Siegel garantieren die Einhaltung sozialer und ökologischer Kriterien bei der Kohle- Herstellung. Es gibt alternativ auch Grillkohle aus Abfallprodukten, so stellt zum Beispiel die Firma OlioBric Briketts aus den Rückständen der Olivenölpressung her. Weitere Tipps Viele Gründe führen zur Abholzung der Regenwälder, sei es Landgewinnung für Plantagen und Ackerbau, die Ausbeutung von Bodenschätzen oder der Ausbau von Infrastrukturen. Ebenso vielfältig sind die Möglichkeiten, mit denen man den Wald im Alltag schützen kann: Reduzieren Sie Ihren Plastik- und Benzinverbrauch, um Erdölvorkommen in Regenwaldgebieten zu schonen. Auch für die Produktion von Biosprit muss oft Regenwald zugunsten von Plantagen weichen Seltene Edelmetalle, die für die Herstellung vieler technischer Produkte unerlässlich sind, kommen meist nur in tropischen Wäldern vor. Nutzen Sie Ihr aktuelles Handy so lange, wie es funktioniert und schonen Sie so die Vorkommen seltener Erden in den Tropen. Indem Sie Ihr Handy an einer NABU- Sammelstelle abgeben, ermöglichen Sie deren Wiederverwertung. Mehr Infos unter www.nabu.de/handyrecycling Kaufen Sie im Urlaub in tropischen Gebieten keine Tier- oder Pflanzenprodukte von bedrohten Arten. Mehr dazu unter www.zoll.de Aktiv werden Natur- und Umweltschutz ist sowohl politisch als auch gesellschaftlich ein Thema. Nur gemeinsam können wir die letzten Regenwälder schützen und so wertvolle Lebensräume bewahren: Machen Sie Freunde und Kollegen auf das Thema Regenwaldschutz aufmerksam. Vielleicht können Sie auch andere davon überzeugen, in ihrem Alltag mehr auf Ressourcenschonung zu achten. Stärken Sie politische Lobbyarbeit zum Regenwaldschutz, zum Beispiel indem Sie an Petitionen teilnehmen. Unterstützen Sie NABU International bei seinen Regenwaldprojekten durch eine Förderschaft oder eine Spende für den Regenwaldfonds https://www.wwf.de/themen-projekte/projektregionen/amazonien/bolivien-abenteuer-expedition- ins-ungewisse/?gclid=EAlalQobChMlmuePl-id4g|VmOR3Ch0a5w4JEAAYASAAEgJ6wvD_BwE Was ist ein tropischer Regenwald? Ein Mann betrachtet die Kronendächer des Regenwalds den anderem Im Regenwald gleicht kaum ein Baum Bedrohungen Ein grüner Ozean aus Farnen, Moosen, Lianen und Bäumen hoch wie Kirchtürme. Schillernd bunte Schmetterlinge und farbenprächtige Vögel. Blumen in allen Regenbogenschattierungen. Der tropische Regenwald ist der artenreichste, komplizierteste und spannendste Lebensraum der Welt. Ein natürliches Wunder der Erde. Im tropischen Regenwald ist es das ganze Jahr grün, da die Laubbäume nicht vollständig die Blätter verlieren so wie bei uns. Das liegt daran, dass sie in einem Gebiet wachsen, in dem es das ganze Jahr über heiß und feucht ist. Dieses Gebiet nennt man die Tropen, daher auch der Name tropischer Regenwald. Lies mehr dazu auf der Seite Tropen. In einem unberührten Regenwald ist die Natur in paradiesischem Zustand, weil dort kein Mensch bisher Straßen durch den Wald gebaut und Bäume gefällt hat. Daher gibt es die größte Vielfalt an verschiedenen Tier- und Pflanzenarten. Nur die Ureinwohner leben im Wald und nutzen ihn ohne ihn zu zerstören. Der Wald bietet ihnen alles, was sie brauchen: Nahrung, Baumaterialien für ihre Hütten und sogar Me zin, sie sammeln ielsweise Früchte und Nüsse zum Essen oder Pflanzen, aus denen sie Naturheilmittel herstellen. Auch viele unserer Lebensmittel stammen ursprünglich aus den Regenwäldern: Ananas, Bananen, schwarzer Pfeffer, Zimt, Paranüsse, Kakao, Reis oder Orangen. Ein unberührter Regenwald ist so voll mit Bäumen und Pflanzen, dass kaum Licht den Boden erreicht. Deshalb sieht der Regenwald von oben betrachtet aus wie ein riesiges grünes Meer. Verbreitung der Regenwälder Den größten zusammenhängenden Regenwald findest du rund um den Amazonas, den wasserreichsten Fluss der Erde, der größtenteils durch Brasilien (in Südamerika) fließt. Weitere große Regenwälder wachsen in Afrika (hauptsächlich im Kongobecken) und in Südostasien. Die Gebiete, in denen die Regewälder wachsen, nennt man Tropen. Alle Regenwälder zusammen bedecken aber nur drei bis vier Prozent der Landfläche, trotzdem leben dort mehr als die Hälfte aller Pflanzen- und Tierarten! Als deine Eltern noch Kinder waren, bedeckten die tropischen Regenwälder noch 7 Prozent der Erdoberfläche. Leider holzen die Menschen aber immer mehr Bäume ab, um mit ihrem Holz Geld zu verdienen. Oder um auf den gerodeten Flächen riesige Felder mit Tausenden Pflanzen von nur einer einzigen Art anzulegen (das nennt man Monokultur). In den Tropen sind das zum Beispiel Ölpalmen oder schnell wachsende Bäume wie Eukalyptus und Akazien für die Papierproduktion. Bei uns kennst du wahrscheinlich die großen Maisfelder; auch sie sind Monokulturen. Mit jedem Tropenwaldbaum, der gefällt wird, sterben auch andere Tier- und Pflanzenarten. Insgesamt, so schätzt man, werden durch die Rodung der Regenwälder etwa 100 Tier- und Pflanzenarten ausgelöscht - jeden Tag. Auch unser Klima verändert sich, wenn die Wälder verschwinden. Eine ausführliche Beschreibung, warum das so ist, findest du auf der Seite Folgen. Der Regenwald muss gerettet werden! Jeder kann dazu beitragen, den Regenwald zu erhalten! Hier steht, wie du helfen kannst https://www.abenteuer-regenwald.de/wissen/regenwald Der Regenwald Was ihn so besonders macht Tropische Regenwälder sind in den Tropen überall dort zu finden, wo es regelmäßig regnet. Dies sind z.B. Gebiete in Südamerika, Zentralafrika und Südostasien beidseits des Äquators bis ungefähr zum 10. Breitengrad. Sie zeichnen sich durch eine besonders hohe Artenvielfalt aus. Kennen Sie z. B. die Bienenelfe, den kleinsten Vogel der Welt - nicht viel größer als ein USB-Stick? Oder den Tüpfelkuskus, der einen moschusartigen Duft verströmt, um Feinde abzuschrecken? Erfahren Sie, was für Regenwälder kennzeichnend ist und wodurch sie sich von anderen Wäldern unterscheiden. Fragen wie ,,Was ist das Besondere am Regenwald?" oder ,,Regenwald, Tropenwald, tropischer Regenwald - was sind die Unterschiede?" werden auf dieser Seite beantwortet. Außerdem klären wir auch die Frage, wie lange es den Regenwald bereits gibt und wie er entstanden sein könnte. Schon gewusst? Etwa 2/3 aller bekannten Tier- und Pflanzenarten leben in Tropenwäldern. Bis zu 280 unterschiedliche Baumarten wurden auf einem Hektar Regenwald gefunden. Von farbenprächtigen Paradiesvögeln über elegante Raubtiere bis hin zu gigantischen Baumriesen - sie alle findet man in tropischen Regenwäldern. Diese zählen zu den artenreichsten und faszinierendsten Lebensräumen unserer Erde. Täglich werden dort weitere Arten entdeckt. Die Tropenwälder sind zudem die Heimat von zahlreichen indigenen Völkern, die im ständigen Balanceakt zwischen den Kulturen und Traditionen ihrer Vorfahren und der modernen Welt leben. Begleiten Sie uns in die Welt der tropischen Regenwälder, die als eine der Biodiversitäts-Hot-Spots gelten. Tiere mit außergewöhnlichen Eigenschaften, Farben und Formen finden wir dort. Sie sind Heimat von Pflanzen mit skurrilen Namen wie „Kanonenkugelbaum“ oder „Kussblume“. Erfahren Sie mehr über diese spannenden Ökosysteme und finden Sie heraus, wieso wir fast täglich mit ihnen zu tun haben. So findet sich z. B. in fast jedem zweiten Produkt im Supermarkt Palmöl oder jeder fünfte gefällte Baum landet in der Papierherstellung. In den immergrünen tropischen Tieflandregenwäldern findet man eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen wie sonst kaum irgendwo auf der Erde. Die verschiedenen Etagen des Regenwaldes (auch Stockwerke genannt) sind in ihrer Beschaffenheit ebenso vielfältig wie in den Tierarten, die dort leben und um einiges größer, als wir es von unseren heimischen Wäldern gewohnt sind. Jedes Stockwerk des Regenwaldes hat Einfluss auf die anderen Stockwerke und jede Tier- und Pflanzenart hat sich optimal an ihr Umfeld angepasst. Das Ganze ähnelt einem Hochhaus mit verschiedenen Etagen und Bewohnern: die fünf Stockwerke des Regenwaldes. Der Stockwerkbau ist ein Stichwort, das man in vielen Lehrmaterialien findet, besonders wenn es um das Thema "tropischer Regenwald" geht. Der Stockwerkbau gilt schon lange als eines der Charakteristika des Regenwaldes. Allerdings variiert die Anzahl der Stockwerke - je nachdem welche Einteilung man verwendet. Zudem lässt sich im Regenwald vor Ort mit bloßem Auge meist keine klare Unterteilung erkennen und alles geht fließend ineinander über. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass in den verschiedenen Höhen der Bäume und Sträucher ganz unterschiedliche Tiere leben. Der Tropenökologe Gerhard Gottesberger brachte es in einem Interview mit dem SPIEGEL zu einem Regenwald-Gebiet in Französisch-Guayana einmal auf den Punkt: "Alle fünf Meter findet man unterschiedliche Lebensgemeinschaften." Gehen Sie mit uns auf eine Reise durch die verschiedenen Stockwerke des Regenwaldes. STOCKWERKE Schon gewusst? Ein Überständer (Emergent) kann die Höhe der Berliner Siegessäule von 67 m erreichen. Der bislang höchste Baum der Tropen wurde auf Borneo entdeckt und misst 89,5 m. Das ist fast so hoch wie die Freiheitsstatue in New York und entspricht etwa 22 Stockwerken eines Hochhauses Schematische Zeichnung des Stockwerkbaus im Regenwald Ceiba in Tikal 70m -60m -50m 40m -30m -20m Palmen im Regenwald von Mata Sossego Fragen und Antworten zum Stockwerkbau Wie ist der Regenwald aufgebaut? Wenn man sich den Aufbau des Regenwaldes ansieht, gehen Theorie und Praxis etwas auseinander. Der Stockwerkbau wird in vielen Lehrbüchern erklärt und als eines der Merkmale tropischer Regenwälder dargestellt. Sind die OroVerde-Mitarbeiter in der Praxis vor Ort unterwegs, ist es jedoch nicht immer leicht, genau diese verschiedenen Stockwerke im jeweiligen Regenwald zu erkennen und voneinander zu unterscheiden. Klar ist: Die tropischen Regenwälder dieser Erde bieten viele Nischen für unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten. Selbst eine einzige Bromelie auf einem Ast des Urwaldriesen kann ein eigenes kleines Biotop für eine Reihe an Tierarten darstellen. Wer bewohnt das 1. Regenwald-Stockwerk, die Boden- und Krautschicht? Stockwerk 1 im Regenwald -10m OroVerde - Die Tropenwaldstfitung, www.regenwald-schuetzen.org, Illu: Ozis's Comix Studio" Das unterste Stockwerk des Regenwaldes geht bis etwa 1 m über dem Boden. Hier unten herrscht bei rechtkonstanten 20-25º C und einer Luftfeuchtigkeit von 90-100 % ein humides Klima, in dem viele Moose und Farne gut gedeihen. Es entsteht oft Staunässe. Außerdem findet man hier auch häufiger holzzersetzende Pilze sowie Wurzelparasiten (z. B. die bekannte Rafflesie aus Südostasien). Da nur noch 1% des Sonnenlichtes von oben durchdringt, haben viele der Pflanzen riesige Blätter entwickelt, um das wenige Licht zur Photosynthese aufnehmen zu können. In der untersten Schicht findet man auch die Basis der sogenannten Brettwurzeln, die die Baumriesen mit ihrer großen, flügelähnlichen Fläche stützen. Sie sind typisch für die hohen Bäume der Tropen- und Regenwälder. Neben ihren Pflanzen beherbergt die Schicht viele Kleinstlebewesen und Insekten, die sich von abgestorbenen Blättern und toten Bäumen ernähren. Auch der Hüttengärtner, eine Vogelart aus Neuginea, nutzt den Waldboden, um dort Weibchen mit ihren

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Grillkohle wird häufig aus Tropenholz hergestellt. FSC- oder Naturland-Siegel garantieren die Einhaltung sozialer und ökologischer Kriterien bei der Kohle- Herstellung. Es gibt alternativ auch Grillkohle aus Abfallprodukten, so stellt zum Beispiel die Firma OlioBric Briketts aus den Rückständen der Olivenölpressung her. Weitere Tipps Viele Gründe führen zur Abholzung der Regenwälder, sei es Landgewinnung für Plantagen und Ackerbau, die Ausbeutung von Bodenschätzen oder der Ausbau von Infrastrukturen. Ebenso vielfältig sind die Möglichkeiten, mit denen man den Wald im Alltag schützen kann: Reduzieren Sie Ihren Plastik- und Benzinverbrauch, um Erdölvorkommen in Regenwaldgebieten zu schonen. Auch für die Produktion von Biosprit muss oft Regenwald zugunsten von Plantagen weichen Seltene Edelmetalle, die für die Herstellung vieler technischer Produkte unerlässlich sind, kommen meist nur in tropischen Wäldern vor. 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Bei uns kennst du wahrscheinlich die großen Maisfelder; auch sie sind Monokulturen. Mit jedem Tropenwaldbaum, der gefällt wird, sterben auch andere Tier- und Pflanzenarten. Insgesamt, so schätzt man, werden durch die Rodung der Regenwälder etwa 100 Tier- und Pflanzenarten ausgelöscht - jeden Tag. Auch unser Klima verändert sich, wenn die Wälder verschwinden. Eine ausführliche Beschreibung, warum das so ist, findest du auf der Seite Folgen. Der Regenwald muss gerettet werden! Jeder kann dazu beitragen, den Regenwald zu erhalten! Hier steht, wie du helfen kannst https://www.abenteuer-regenwald.de/wissen/regenwald Der Regenwald Was ihn so besonders macht Tropische Regenwälder sind in den Tropen überall dort zu finden, wo es regelmäßig regnet. Dies sind z.B. Gebiete in Südamerika, Zentralafrika und Südostasien beidseits des Äquators bis ungefähr zum 10. Breitengrad. Sie zeichnen sich durch eine besonders hohe Artenvielfalt aus. Kennen Sie z. B. die Bienenelfe, den kleinsten Vogel der Welt - nicht viel größer als ein USB-Stick? Oder den Tüpfelkuskus, der einen moschusartigen Duft verströmt, um Feinde abzuschrecken? Erfahren Sie, was für Regenwälder kennzeichnend ist und wodurch sie sich von anderen Wäldern unterscheiden. Fragen wie ,,Was ist das Besondere am Regenwald?" oder ,,Regenwald, Tropenwald, tropischer Regenwald - was sind die Unterschiede?" werden auf dieser Seite beantwortet. Außerdem klären wir auch die Frage, wie lange es den Regenwald bereits gibt und wie er entstanden sein könnte. Schon gewusst? Etwa 2/3 aller bekannten Tier- und Pflanzenarten leben in Tropenwäldern. Bis zu 280 unterschiedliche Baumarten wurden auf einem Hektar Regenwald gefunden. Von farbenprächtigen Paradiesvögeln über elegante Raubtiere bis hin zu gigantischen Baumriesen - sie alle findet man in tropischen Regenwäldern. Diese zählen zu den artenreichsten und faszinierendsten Lebensräumen unserer Erde. 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Hier unten herrscht bei rechtkonstanten 20-25º C und einer Luftfeuchtigkeit von 90-100 % ein humides Klima, in dem viele Moose und Farne gut gedeihen. Es entsteht oft Staunässe. Außerdem findet man hier auch häufiger holzzersetzende Pilze sowie Wurzelparasiten (z. B. die bekannte Rafflesie aus Südostasien). Da nur noch 1% des Sonnenlichtes von oben durchdringt, haben viele der Pflanzen riesige Blätter entwickelt, um das wenige Licht zur Photosynthese aufnehmen zu können. In der untersten Schicht findet man auch die Basis der sogenannten Brettwurzeln, die die Baumriesen mit ihrer großen, flügelähnlichen Fläche stützen. Sie sind typisch für die hohen Bäume der Tropen- und Regenwälder. Neben ihren Pflanzen beherbergt die Schicht viele Kleinstlebewesen und Insekten, die sich von abgestorbenen Blättern und toten Bäumen ernähren. Auch der Hüttengärtner, eine Vogelart aus Neuginea, nutzt den Waldboden, um dort Weibchen mit ihren