Konjunktur

 - verbesserte Gewinnsituation erhöht nicht
zwangsläufig Investitionsbereitschaft
- Wirtschaftspolitik betont einseitig die
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zwangsläufig Investitionsbereitschaft
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Kosten d. Invest
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Konjunktur

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Jennifer Schneider

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- verbesserte Gewinnsituation erhöht nicht zwangsläufig Investitionsbereitschaft - Wirtschaftspolitik betont einseitig die Kosten d. Investitionen - angemessener Preis ist nur zu erzielen, wenn entsprechende Nachfrage vorhanden - Unternehmen führen Rationalisierungs- statt Erweiterungsinvestitionen durch - Arbeitsplätze vermindern sich -> Gefahr zu einer Abwärtsspirale mit deflationären Tendenzen Kritik am nachfrageorientierten - Angebotspolitik gefährdet soziale Strukturen und führt zu Umverteilung der Einkommen zugunsten der Besitzer von Privatvermögen - externe Kosten werden nicht berücksichtigt - Belange des Umweltschutzes kommen zu kurz Ansatz - Löhne sind nicht nur ein Kostenfaktor, sondern auch Nachfragefaktor - Reduzierung der Staatsausgaben führt zu steigender Arbeitslosigkeit wird - Wirkung von Marktmechanismen herabgesetzt/gefährdet = Ansätze zu einer Verplanung d. Wirtschaft - zeitliche Verzögerung (time-lags) und Hektik (stop-and-go-policy) bewirken das Gegenteil von Verstetigung - Verunsicherung der Unternehmen und Verminderung deren Investitionsbereitschaft - Gefahr hoher Staatsverschuldung - hoher Kreditbedarf = inflationäre Wirkungen - höhere Staatsquote breitet sich aus, individuelle Versorgungsmentalität Leistungsbereitschaft wird gemindert - größerer Staatseinfluss = mehr Bürokratie Eingreifen wird notwendig Notwendigkeit wird erkannt Innenverzögerung Ansatz Konjunkturverlauf Zeitverlauf Beschluss zum Eingreifen wird verfasst Kritik am Nachfrageorientierten Maßnahme wird getroffen Maßnahme beginnt zu wirken Außenverzögerung Ziel wird erreicht - Rücknahmen staatlicher Leistungen sind politisch schwer durchzusetzen - staatl. Maßnahmen sind nur Anreize: wirken nur in Verbindung mit entsprechender Verhaltensänderung Maßnahmen bewirken Verdrängungseffekt (crowding-out-Effekt) -> Zuwachs staatlicher Maßnahmen ist mit Rückgang privater Ausgaben - mögliche ,,Diagnosefehler" - Ausgabenpolitische Maßnahmen können aufgrund von Gesetzen beschränkt sein Annahme: Der Staat muss aktiv in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen, um die Instabilität marktwirtschaftlicher Systeme auszugleichen Während Rezession: - Staatsausgaben müssen erhöht werden um Wirtschaft anzukurbeln Während Boom: - öffentliche Ausgaben verringern - durch Steuererhöhungen, den privaten Haushalten und Unternehmen die Kaufkraft entziehen Steuerpolitik Einkommen steigt im Boom -> höherer Steuersatz mindert das Einkommen, Wirtschaftssubjekte können weniger kaufen Einkommen sinkt...

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im Abschwung -> niedriger Steuersatz wirkt sich positiv aus, Wirtschaftssubjekte können mehr kaufen Konjunktur soll durch Steuererhöhung gebremst werden -> Mehreinnahmen sollen in der Konjunkturausgleichrücklage stillgelegt werden pessimistische Erwartungen= Steuersenkung führt nicht zu höheren Investitions/Konsumausgaben, Ersparnisse werden erhöht optimistische Erwartungen= Steuersenkung bleibt wirkungslos John M. Keynes (1883-1946) Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik nach Keynes Veränderung d. Abschreibungsregelungen - beeinflussen die Steuerbelastung der Unternehmen - Investitionsgüternachfrage anregen/ bremsen - bedeuten für Unternehmen erhöhte Steuerpflichtige Gewinne Staat kann die Strategie nur verfolgen, wenn auf zuvor gebildete Konjunkturausgleichsrücklagen zurückgegriffen wird, oder Kredite aufgenommen werden -> Haushaltsdefizit wird in Kauf genommen - Steuereinnahmen steigen - verfügbare Einkommen sinkt Kreditaufnahmen Nachfragepolitik nicht präventiv, sondern korrektiv (Korrektur von wirtschaftlichen Instabilitäten) Instrumente laut StWG (Auszug) Einnahmenpolitik (§§ 26 ff.) - auf ein Jahr befristete Veränderung der Einkommen-/Körperschaftssteuer bis max. 10% Maßnahmen zur Stabilität d. Wirtschaft - zeitweise Aussetzung der degressiven Abschreibung Anpassung von Steuervorauszahlungen für Einkommen-, Körperschafts- und Gewerbesteuer - Investitionsprämien als Abzug von der Steuerschuld bis zu 7,5% der Investitionssumme Ausgabenpolitik - zusätzliche Ausgaben (§ 6) Streckung öffentlicher Baumaßnahmen (§ 6) - Beschleunigung von Investitionsvorhaben (§11) Sonstiges freiwillige Konjunkturausgleichsrücklage (§§ 5 f., §§ 15 f.) - Kredite (§§ 5 f., §§ 19 ff.) Direkte Staatsausgaben Aufschwung erhöhen - Staat soll in Schwächephasen Ausgaben erhöhen, um Gesamtnachfrage anzukurbeln - Staat kann entweder Konjukturausgleichsrücklage auflösen oder Kredit aufnehmen ja erhöhen. nein nein ja nein bilden tilgen - gesamtwirtschaftliche Nachfrage unmittelbar beeinflussen Probleme: Gehälter sind durch Tarifverträge festgelegt, könne nicht kurzfristig geändert werden - Staatliche Investitionen können nur bedingt variiert werden - Bundesregierung hat begrenzten Zugriff auf Investitionstätigkeit Rezession senken nein senken ja ja nein ja auflösen aufnehmen. Allgemeines wichtigste Zahl, um Zustand einer Volkswirtschaft zu beurteilen Ermittlung: Marktwert aller Waren /Dienstleistungen die in einem Land innerhalb eines Jahres hergestellt worden sind Fazit: Wohlstand eines Landes nimmt zu, wenn die produzierbare Menge zunimmt exogene d.h natürliche Gegebenheiten nicht beeinflussbar dazu gehören u.a. - Ausstattung mit Rohstoffen - Klima - Nähe zu Handelspartnern Klima Nicht gestaltbar Geografie Rohstoffe Bruttoinlandsprodukt Einflussgrößen Sozialkaptial d.h kulturelle und politische Rahmenbedingungen langfristig beeinflussbar dazu gehören u.a. - politische Stabilität und politische Rechte - Vertrauen in Eigentums- und Privatrechte - geringe Korruption Bestimmungsfaktoren des Wachstums Kurzfristig durch Wirtschaftspolitik gestaltbar Arbeitsstunden (Beschäftigung) Arbeits- markt- politik Sozial- politik Arbeits- produktivität Wett- bewerbs- politik Politische Stabilität Außen- wirtschafts- politik Nur langfristig gestaltbar Zusammenfassende Übersicht Finanz- politik Vertrauen ins Rechts- system Wenig Korruption Bildungs-/ Forschungs- politik Wirtschaftspolitische Entscheidungen unmittelbarer Einfluss auf wirtschaftliche Entwicklung dazu gehören u.a. - arbeitsmarktpolitische Maßnahmen - sozialpolitische Maßnahmen - wettbewerbspolitische Maßnahmen Annahmen Saysches Theorem: - Gesamtnachfrage und Gesamtangebot sind gleich - Jede Produktion schafft eigene Nachfrage - Erhöhung der Produktion -> Erhöhung der Einkommen - Einkommen werden nachfragewirksam verwendet Wirkung des Preismechanismus: - Preise der Güter passen sich automatisch der Nachfrage an - Überangebot führt zu Preissenkungen -> Nachfrage steigt an Mittelpunkt: Geldpolitik (Monetarismus) Theorie geht von enger Beziehung zwischen Beschäftigung und der Geldmenge aus Wirkung des Zinsmechanismus: - sinkende Konsumgüternachfrage -> steigende Ersparnisse -> Absenken der Zinsen - Kredite für Unternehmen werden günstiger -> werden veranlasst, mehr zu investieren notwendige Steuerung soll nicht (Staats)- Nachfrage Geldmenge soll die zentrale Steuerungsgröße sein Aufgabenschwerpunkt: Notwendigkeit die Bedingung auf der Angebotsseite verbessern, Wettbewerbsfähigkeit d. Unternehmen unterstützen Mögliche Maßnahmen - Verminderung d. Staatsausgaben - Privatisierung staatlicher Unternehmen - Öffnung staatlicher Monopole - Deregulierung in Arbeits-, Sozial-, Wertbewerbs- und Umweltrecht (z.b. Kündigungsschutz einschränken/ aufheben, bürokratische Hemmnisse beseitigen etc) -Senkung der Arbeitskosten - Senkung der Unternehmenssteuern - Konsolidierung d. Staatsfinanzen - Verstetigung der Geld- und Fiskalpolitik - Beseitigung von Investitionshemmnissen - Erleichterung von Existenzgründungen - Stärkung des Subsidiaritätsprinzip - Abbau des Versorgungsstaates Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik nach Friedmann ,,möglichst wenig Staat-möglichst viel Markt" langfristig, zukunftsorientiert, agiert präventiv - private Unternehmen fördern - öffentliche Unternehmen auf Minimum reduzieren Investitionen sind Grundbedingung für langfristig wachsende Wirtschaft, schaffen zusätzliche Produktionsmöglichkeiten & höhere Beschäftigung Mehr Beschäftigung = mehr Einkommen & zusätzliche Nachfrage expansive Geldpolitik - Geldmenge steigt -> zusätzlich finanzierte Nachfrage kurbelt Wirtschaft an -> BIP steigt -> Arbeitslosigkeit nimmt längerfristig ab - Zentralbank soll Stabilität d. Preisniveaus sichern - Wachstum des Produktpotenzials - Staat soll sich ausschließlich auf Festsetzung der Rahmenbedingungen beschränken Friedmann fordert Verzicht auf Struktur- und Prozesspolitik und Rücknahme staatlicher Regulierungen restriktive bzw. kontrastive Geldpolitik - Geldmengenwachstum wird durch Erhöhung d. Leitzinsen gestoppt -> Nachfrage nach Investitions- und Konsumgüter sinkt - wirtschaftliche Aktivitäten werden gedämpft -> Preissteigerungsraten werden geringer -> Güterproduktion stagniert -> Arbeitslosigkeit nimmt zu Frühindikatoren - um künftige konjunkturelle Entwicklung einzuschätzen - Befragungen durchführen - statistische Daten - zeigen tatsächliche Daten Präsenzindikatoren - reagieren ohne zeitliche Verzögerung - misst Produktion von Konsum- und Investitionsgütern, Kapazitätsauslastung, Produktivität & Kreditnachfrage Spätindikatoren - Reaktion mit zeitlicher Verzögerung Preise, Beschäftigung, Löhne, Zahl der Insolvenz - Konjunkturindikatoren KONJUNKTURINDIKATOREN H Frühindikatoren Sie zeigen Änderungen des Wirtschaftsverlaufs an. Sind für Konjunkturprognosen geeignet. Beispiele Auftragseingänge, Baugenehmigungen, Geschäftsklimaindex Präsensindikatoren Sie beschreiben die aktuelle wirtschaftliche Situation. Beispiele Lagerhaltung, Industrieproduktion Umsätze Mengenindikatoren (z.B. Auftragseingänge, Kapazitätsauslastung) Preisindikatoren (z.B. Auftragseingänge, Kapazitätsauslastung) THINK ABOUT piration I Wissen | Bildung | Diskussion Spätindikatoren Sie reagieren mit Verzögerung auf die wirtschaftliche Entwicklung. Beispiele Preise, Arbeitslosenquote, Wirtschaftswachstum (BIP) Das magische Sechseck der Wirtschaftspolitik Angemessenes Wachstum Ziele der Wirtschaftspolitik Ausgeglichene Handelsbilanz Schutz der Umwelt stabiles Preisniveau Vollbeschäftigung Gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung Preisniveaustabilität: Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum: Staatliche Maßnahmen sollen auf eine Verstetigung der Zuwachsraten der Produktion zielen, um Beschäftigungsziele zu verwirklichen. hoher Beschäftigungsstand: Vollbeschäftigung der Arbeitskräfte trägt zur Wohlstandssteigerung bei, weil andernfalls auf mögliche Produktion verzichtet wird Um die Funktionsfähigkeit des Preismechanismus nicht zu gefährden und unerwünschte Verteilungs- wirkung zu vermeiden Außenwirtschaftliches Gleichgewicht: Die wirtschaftliche Entwicklung im Inland soll möglichst durch die außenwirtschaftliche Entwicklung nicht negativ beeinflusst werden Volkswirtschaft Rezession schrumpfende Leistung einer Volkswirtschaft private Investitionen und Gewinne gehen zurück Löhne kommen unter Druck -> Einkommen und privater Verbrauch sinkt Begriff Konjunktur ,,Auf und ab in der Wirtschaft" Kurzfristig ausgerichtet Aufgabe: wirtschaftliche Schwankungen so weit wie möglich glätten Bei Abschwächung d. Wirtschaft: konjunkturbelebende Maßnahmen Bei Aufschwung d. Wirtschaft: konjunkturdämpfende Maßnahmen, Begriff Wachstumspolitik langfristig ausgerichtet Aufgabe: durch verbesserte wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Produktpotenzial vergrößern Produktionspotenzial Produktionsvolumen, das unter normalen Arbeitsbedingungen als möglich erscheint. Veränderung d. Produktionspotenzials hängt von der Veränderung des Bestandes an Kapital und Arbeitskräften, Arbeits- und Maschinenlaufzeit, technischen Fortschritt und dem Strukturwandel ab. Allgemeines wichtigste Zahl, um Zustand einer Volkswirtschaft zu beurteilen Ermittlung: Marktwert aller Waren /Dienstleistungen die in einem Land innerhalb eines Jahres hergestellt worden sind Fazit: Wohlstand eines Landes nimmt zu, wenn die produzierbare Menge zunimmt exogene d.h natürliche Gegebenheiten nicht beeinflussbar dazu gehören u.a. - Ausstattung mit Rohstoffen - Klima - Nähe zu Handelspartnern Klima Nicht gestaltbar Geografie Rohstoffe Bruttoinlandsprodukt Einflussgrößen Sozialkaptial d.h kulturelle und politische Rahmenbedingungen langfristig beeinflussbar dazu gehören u.a. - politische Stabilität und politische Rechte - Vertrauen in Eigentums- und Privatrechte - geringe Korruption Bestimmungsfaktoren des Wachstums Kurzfristig durch Wirtschaftspolitik gestaltbar Arbeitsstunden (Beschäftigung) Arbeits- markt- politik Sozial- politik Arbeits- produktivität Wett- bewerbs- politik Politische Stabilität Außen- wirtschafts- politik Nur langfristig gestaltbar Zusammenfassende Übersicht Finanz- politik Vertrauen ins Rechts- system Wenig Korruption Bildungs-/ Forschungs- politik Wirtschaftspolitische Entscheidungen unmittelbarer Einfluss auf wirtschaftliche Entwicklung dazu gehören u.a. - arbeitsmarktpolitische Maßnahmen - sozialpolitische Maßnahmen - wettbewerbspolitische Maßnahmen Produktionsmöglichkeiten einer Wirtschaft hängen von der Menge und der Qualität der Produktionsfaktoren, Arbeit, Boden und Kapital ab. Vorhandenes ökonomisches Wissen wird nicht als Teil des Faktors Arbeit verstanden, sondern als eigenständiger Bestimmungsfaktor: Wachstumsfunktion Produktionshöhe hängt von den Faktoreinsätzen ab: Bestand an Boden & natürlichen Ressourcen verändert sich längerfristig nicht = konstante Größe (kann aber durch moderne Technologien effektiver genutzt W = f (Boden, Kapital, Arbeit, Wissen) werden & höhere Erträge abwerfen - Menge d. Faktors Arbeit kann nur durch Bevölkerungswachstum oder eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit zunehmen, begrenzt und politisch kaum durchsetzbar - Ausstattung mit leistungsfähigen Produktionsgütern (Kapitalstock) und technischen, ökonomisches Wissen verbleiben übrig Einfluss auf langfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft: Sozialsystem & dessen Wandlungen. Wirtschafts- und Rechtsordnung eines Staates, soziale Schichtung, Verteilung d. Einkommen, gesellschaftliche Einstellung zu Arbeit und Leistung, Mentalität d. Bevölkerung usw. können fördernd aber auch hemmend wirken quantitative Ausweitung d. Produktion und d. Produktionsmöglichkeiten ist nicht grenzenlos. Insbesondere durch Inanspruchnahme der Umwelt sind dem Wachstum Grenzen gesetzt. Bestimmungsfaktoren wirtschaftlichen Wachstums Kapitalstock - Bestand an Produktionsgütern - verändert sich durch Investitionen - höherer Kapitalbestand = mehr Güter können hergestellt werden Technisches und ökonomisches Wissen - durch Bildung (Allgemeinbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung) geschaffen - Auswirkungen zeigen sich in Fähigkeit, komplexe Güter herzustellen, neuartige zu entwickeln (Produktinnovation) und komplexe Produktionsverfahren anzuwenden und neuartige zu entwickeln (Prozessinnovation) Begriff Konjunkturzyklus - ständige Veränderung der Wirtschaftslage - bestimmte Phasen wiederholen sich andauern - Konjunkturverlauf erfolgt wellenförmig - alle 4 bis 11 Jahre reales BIP, Produktionspotenzial in € Idealtypischer Konjunkturzyklus B Produktionspotenzial oberer Wendepunkt с Trend unterer Wende- punkt D reales BIP E Abschwung Rezession Aufschwung Boom (Hochkonjunktur): (Entspannung): (Depression) (Erholung) Konjunkturzyklus normale Auslastung des Produktions- potenzials Zeit Boom (Hochkonjunktur) - durch ausgelastete Produktionsfaktoren und weiter steigende Nachfrage gekennzeichnet - auf Höhepunkt: hohe Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern bei voll ausgelastetem Produktionskapazitäten und Vollbeschäftigung - weiterhin zunehmende Nachfrage= Preissteigerungen (gleichzeitig verstärkt durch hohe Nachfrage nach Arbeit) - Lohnerhöhungen, die zu steigenden Preisen führen (Lohn-Preis- Spirale) Preise steigen weiter = Inflationsrisiko nimmt zu Zentralbank erhöht Leitzinsen um Inflationsgefahr zu mindern Höhere Zinsen - Kreditnachfrage sinkt, = Haushalte & Unternehmen fragen weniger nach, Sparneigung steigt Aufschwung (Expansion) - durch Erholung der Wirtschaft gekennzeichnet Merkmale: - verbesserte Kapazitätsauslastung durch zunehmende wirtschaftliche Vertrauensbildung in Wirtschaftssubjekte Folge: - private Haushalte erhöhen Konsumnachfrage, private Unternehmen erhöhen Investitionsnachfrage - Lohnsumme & Volkseinkommen steigen - Zinsen (noch) auf niedrigem Niveau - Arbeitslosenquote relativ hoch Zinsen & Preise steigen an: = zu frühe Ausbremsung der Expansion Phasen des Konjunkturzyklus 1 Abschwung (Rezession) Wendepunkt d. Hochkonjunktur überschritten, Nachfrage geht zurück Erhöhtes Zinsniveau führt zu sinkenden Investitionen, Gewinne & Löhne BIP d. laufenden Jahres zwei Quartale unter dem des Vorjahres leigt Merkmale: - mangelnde Auslastung der Produktionskapazitäten mit Unterbeschäftigung - steigende Arbeitslosenquote - sinkendes Volkseinkommen - Arbeitslose reduzieren Konsum - Nachfrage & Produktion sinken - Überangebot führt zu Preissenkungen Saisonale Schwankungen - mittelfristige konjunkturelle Schwankungen basieren auf jahreszeitliche Änderungen der Nachfrage - saisonale Arbeitslosigkeit ist von kurzfristiger Dauer & bereinigt sich von alleine Tiefstand (Depression) eingeschränkte Nachfrage gesamtwirtschaftliche Nachfrage sinkt geringe Kapazitätsauslastung niedrige Investitionsbereitschaft geringe Auftragsbestände geringes Einkommen d. privaten Haushalte fallende Unternehmergewinne hohe Arbeitslosigkeit niedrige Inflationsrate geringes Zinsniveau Kontradieff-Zyklen - unterschiedliche Dauer - im Allgemeinen ca. 4-11 Jahre - dürfen nicht mit langfristigen Wellen verwechselt werden! - werden durch technischen Fortschritt ausgelöst Annahme: Der Staat muss aktiv in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen, um die Instabilität marktwirtschaftlicher Systeme auszugleichen Während Rezession: - Staatsausgaben müssen erhöht werden um Wirtschaft anzukurbeln Während Boom: - öffentliche Ausgaben verringern - durch Steuererhöhungen, den privaten Haushalten und Unternehmen die Kaufkraft entziehen Steuerpolitik Einkommen steigt im Boom -> höherer Steuersatz mindert das Einkommen, Wirtschaftssubjekte können weniger kaufen Einkommen sinkt im Abschwung -> niedriger Steuersatz wirkt sich positiv aus, Wirtschaftssubjekte können mehr kaufen Konjunktur soll durch Steuererhöhung gebremst werden -> Mehreinnahmen sollen in der Konjunkturausgleichrücklage stillgelegt werden pessimistische Erwartungen= Steuersenkung führt nicht zu höheren Investitions/Konsumausgaben, Ersparnisse werden erhöht optimistische Erwartungen= Steuersenkung bleibt wirkungslos John M. Keynes (1883-1946) Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik nach Keynes Veränderung d. Abschreibungsregelungen - beeinflussen die Steuerbelastung der Unternehmen - Investitionsgüternachfrage anregen/ bremsen - bedeuten für Unternehmen erhöhte Steuerpflichtige Gewinne Staat kann die Strategie nur verfolgen, wenn auf zuvor gebildete Konjunkturausgleichsrücklagen zurückgegriffen wird, oder Kredite aufgenommen werden -> Haushaltsdefizit wird in Kauf genommen - Steuereinnahmen steigen - verfügbare Einkommen sinkt Kreditaufnahmen Nachfragepolitik nicht präventiv, sondern korrektiv (Korrektur von wirtschaftlichen Instabilitäten) Instrumente laut StWG (Auszug) Einnahmenpolitik (§§ 26 ff.) - auf ein Jahr befristete Veränderung der Einkommen-/Körperschaftssteuer bis max. 10% Maßnahmen zur Stabilität d. Wirtschaft - zeitweise Aussetzung der degressiven Abschreibung Anpassung von Steuervorauszahlungen für Einkommen-, Körperschafts- und Gewerbesteuer - Investitionsprämien als Abzug von der Steuerschuld bis zu 7,5% der Investitionssumme Ausgabenpolitik - zusätzliche Ausgaben (§ 6) Streckung öffentlicher Baumaßnahmen (§ 6) - Beschleunigung von Investitionsvorhaben (§11) Sonstiges freiwillige Konjunkturausgleichsrücklage (§§ 5 f., §§ 15 f.) - Kredite (§§ 5 f., §§ 19 ff.) Direkte Staatsausgaben Aufschwung erhöhen - Staat soll in Schwächephasen Ausgaben erhöhen, um Gesamtnachfrage anzukurbeln - Staat kann entweder Konjukturausgleichsrücklage auflösen oder Kredit aufnehmen ja erhöhen. nein nein ja nein bilden tilgen - gesamtwirtschaftliche Nachfrage unmittelbar beeinflussen Probleme: Gehälter sind durch Tarifverträge festgelegt, könne nicht kurzfristig geändert werden - Staatliche Investitionen können nur bedingt variiert werden - Bundesregierung hat begrenzten Zugriff auf Investitionstätigkeit Rezession senken nein senken ja ja nein ja auflösen aufnehmen. Produktionsmöglichkeiten einer Wirtschaft hängen von der Menge und der Qualität der Produktionsfaktoren, Arbeit, Boden und Kapital ab. Vorhandenes ökonomisches Wissen wird nicht als Teil des Faktors Arbeit verstanden, sondern als eigenständiger Bestimmungsfaktor: Wachstumsfunktion Produktionshöhe hängt von den Faktoreinsätzen ab: Bestand an Boden & natürlichen Ressourcen verändert sich längerfristig nicht = konstante Größe (kann aber durch moderne Technologien effektiver genutzt W = f (Boden, Kapital, Arbeit, Wissen) werden & höhere Erträge abwerfen - Menge d. Faktors Arbeit kann nur durch Bevölkerungswachstum oder eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit zunehmen, begrenzt und politisch kaum durchsetzbar - Ausstattung mit leistungsfähigen Produktionsgütern (Kapitalstock) und technischen, ökonomisches Wissen verbleiben übrig Einfluss auf langfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft: Sozialsystem & dessen Wandlungen. Wirtschafts- und Rechtsordnung eines Staates, soziale Schichtung, Verteilung d. Einkommen, gesellschaftliche Einstellung zu Arbeit und Leistung, Mentalität d. Bevölkerung usw. können fördernd aber auch hemmend wirken quantitative Ausweitung d. Produktion und d. Produktionsmöglichkeiten ist nicht grenzenlos. Insbesondere durch Inanspruchnahme der Umwelt sind dem Wachstum Grenzen gesetzt. Bestimmungsfaktoren wirtschaftlichen Wachstums Kapitalstock - Bestand an Produktionsgütern - verändert sich durch Investitionen - höherer Kapitalbestand = mehr Güter können hergestellt werden Technisches und ökonomisches Wissen - durch Bildung (Allgemeinbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung) geschaffen - Auswirkungen zeigen sich in Fähigkeit, komplexe Güter herzustellen, neuartige zu entwickeln (Produktinnovation) und komplexe Produktionsverfahren anzuwenden und neuartige zu entwickeln (Prozessinnovation) Begriff Konjunkturzyklus - ständige Veränderung der Wirtschaftslage - bestimmte Phasen wiederholen sich andauern - Konjunkturverlauf erfolgt wellenförmig - alle 4 bis 11 Jahre reales BIP, Produktionspotenzial in € Idealtypischer Konjunkturzyklus B Produktionspotenzial oberer Wendepunkt с Trend unterer Wende- punkt D reales BIP E Abschwung Rezession Aufschwung Boom (Hochkonjunktur): (Entspannung): (Depression) (Erholung) Konjunkturzyklus normale Auslastung des Produktions- potenzials Zeit Boom (Hochkonjunktur) - durch ausgelastete Produktionsfaktoren und weiter steigende Nachfrage gekennzeichnet - auf Höhepunkt: hohe Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern bei voll ausgelastetem Produktionskapazitäten und Vollbeschäftigung - weiterhin zunehmende Nachfrage= Preissteigerungen (gleichzeitig verstärkt durch hohe Nachfrage nach Arbeit) - Lohnerhöhungen, die zu steigenden Preisen führen (Lohn-Preis- Spirale) Preise steigen weiter = Inflationsrisiko nimmt zu Zentralbank erhöht Leitzinsen um Inflationsgefahr zu mindern Höhere Zinsen - Kreditnachfrage sinkt, = Haushalte & Unternehmen fragen weniger nach, Sparneigung steigt Aufschwung (Expansion) - durch Erholung der Wirtschaft gekennzeichnet Merkmale: - verbesserte Kapazitätsauslastung durch zunehmende wirtschaftliche Vertrauensbildung in Wirtschaftssubjekte Folge: - private Haushalte erhöhen Konsumnachfrage, private Unternehmen erhöhen Investitionsnachfrage - Lohnsumme & Volkseinkommen steigen - Zinsen (noch) auf niedrigem Niveau - Arbeitslosenquote relativ hoch Zinsen & Preise steigen an: = zu frühe Ausbremsung der Expansion Phasen des Konjunkturzyklus 1 Abschwung (Rezession) Wendepunkt d. Hochkonjunktur überschritten, Nachfrage geht zurück Erhöhtes Zinsniveau führt zu sinkenden Investitionen, Gewinne & Löhne BIP d. laufenden Jahres zwei Quartale unter dem des Vorjahres leigt Merkmale: - mangelnde Auslastung der Produktionskapazitäten mit Unterbeschäftigung - steigende Arbeitslosenquote - sinkendes Volkseinkommen - Arbeitslose reduzieren Konsum - Nachfrage & Produktion sinken - Überangebot führt zu Preissenkungen Saisonale Schwankungen - mittelfristige konjunkturelle Schwankungen basieren auf jahreszeitliche Änderungen der Nachfrage - saisonale Arbeitslosigkeit ist von kurzfristiger Dauer & bereinigt sich von alleine Tiefstand (Depression) eingeschränkte Nachfrage gesamtwirtschaftliche Nachfrage sinkt geringe Kapazitätsauslastung niedrige Investitionsbereitschaft geringe Auftragsbestände geringes Einkommen d. privaten Haushalte fallende Unternehmergewinne hohe Arbeitslosigkeit niedrige Inflationsrate geringes Zinsniveau Kontradieff-Zyklen - unterschiedliche Dauer - im Allgemeinen ca. 4-11 Jahre - dürfen nicht mit langfristigen Wellen verwechselt werden! - werden durch technischen Fortschritt ausgelöst

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Abschreibungsregelungen - beeinflussen die Steuerbelastung der Unternehmen - Investitionsgüternachfrage anregen/ bremsen - bedeuten für Unternehmen erhöhte Steuerpflichtige Gewinne Staat kann die Strategie nur verfolgen, wenn auf zuvor gebildete Konjunkturausgleichsrücklagen zurückgegriffen wird, oder Kredite aufgenommen werden -> Haushaltsdefizit wird in Kauf genommen - Steuereinnahmen steigen - verfügbare Einkommen sinkt Kreditaufnahmen Nachfragepolitik nicht präventiv, sondern korrektiv (Korrektur von wirtschaftlichen Instabilitäten) Instrumente laut StWG (Auszug) Einnahmenpolitik (§§ 26 ff.) - auf ein Jahr befristete Veränderung der Einkommen-/Körperschaftssteuer bis max. 10% Maßnahmen zur Stabilität d. Wirtschaft - zeitweise Aussetzung der degressiven Abschreibung Anpassung von Steuervorauszahlungen für Einkommen-, Körperschafts- und Gewerbesteuer - Investitionsprämien als Abzug von der Steuerschuld bis zu 7,5% der Investitionssumme Ausgabenpolitik - zusätzliche Ausgaben (§ 6) Streckung öffentlicher Baumaßnahmen (§ 6) - Beschleunigung von Investitionsvorhaben (§11) Sonstiges freiwillige Konjunkturausgleichsrücklage (§§ 5 f., §§ 15 f.) - Kredite (§§ 5 f., §§ 19 ff.) Direkte Staatsausgaben Aufschwung erhöhen - Staat soll in Schwächephasen Ausgaben erhöhen, um Gesamtnachfrage anzukurbeln - Staat kann entweder Konjukturausgleichsrücklage auflösen oder Kredit aufnehmen ja erhöhen. nein nein ja nein bilden tilgen - gesamtwirtschaftliche Nachfrage unmittelbar beeinflussen Probleme: Gehälter sind durch Tarifverträge festgelegt, könne nicht kurzfristig geändert werden - Staatliche Investitionen können nur bedingt variiert werden - Bundesregierung hat begrenzten Zugriff auf Investitionstätigkeit Rezession senken nein senken ja ja nein ja auflösen aufnehmen. Allgemeines wichtigste Zahl, um Zustand einer Volkswirtschaft zu beurteilen Ermittlung: Marktwert aller Waren /Dienstleistungen die in einem Land innerhalb eines Jahres hergestellt worden sind Fazit: Wohlstand eines Landes nimmt zu, wenn die produzierbare Menge zunimmt exogene d.h natürliche Gegebenheiten nicht beeinflussbar dazu gehören u.a. - Ausstattung mit Rohstoffen - Klima - Nähe zu Handelspartnern Klima Nicht gestaltbar Geografie Rohstoffe Bruttoinlandsprodukt Einflussgrößen Sozialkaptial d.h kulturelle und politische Rahmenbedingungen langfristig beeinflussbar dazu gehören u.a. - politische Stabilität und politische Rechte - Vertrauen in Eigentums- und Privatrechte - geringe Korruption Bestimmungsfaktoren des Wachstums Kurzfristig durch Wirtschaftspolitik gestaltbar Arbeitsstunden (Beschäftigung) Arbeits- markt- politik Sozial- politik Arbeits- produktivität Wett- bewerbs- politik Politische Stabilität Außen- wirtschafts- politik Nur langfristig gestaltbar Zusammenfassende Übersicht Finanz- politik Vertrauen ins Rechts- system Wenig Korruption Bildungs-/ Forschungs- politik Wirtschaftspolitische Entscheidungen unmittelbarer Einfluss auf wirtschaftliche Entwicklung dazu gehören u.a. - arbeitsmarktpolitische Maßnahmen - sozialpolitische Maßnahmen - wettbewerbspolitische Maßnahmen Annahmen Saysches Theorem: - Gesamtnachfrage und Gesamtangebot sind gleich - Jede Produktion schafft eigene Nachfrage - Erhöhung der Produktion -> Erhöhung der Einkommen - Einkommen werden nachfragewirksam verwendet Wirkung des Preismechanismus: - Preise der Güter passen sich automatisch der Nachfrage an - Überangebot führt zu Preissenkungen -> Nachfrage steigt an Mittelpunkt: Geldpolitik (Monetarismus) Theorie geht von enger Beziehung zwischen Beschäftigung und der Geldmenge aus Wirkung des Zinsmechanismus: - sinkende Konsumgüternachfrage -> steigende Ersparnisse -> Absenken der Zinsen - Kredite für Unternehmen werden günstiger -> werden veranlasst, mehr zu investieren notwendige Steuerung soll nicht (Staats)- Nachfrage Geldmenge soll die zentrale Steuerungsgröße sein Aufgabenschwerpunkt: Notwendigkeit die Bedingung auf der Angebotsseite verbessern, Wettbewerbsfähigkeit d. Unternehmen unterstützen Mögliche Maßnahmen - Verminderung d. Staatsausgaben - Privatisierung staatlicher Unternehmen - Öffnung staatlicher Monopole - Deregulierung in Arbeits-, Sozial-, Wertbewerbs- und Umweltrecht (z.b. Kündigungsschutz einschränken/ aufheben, bürokratische Hemmnisse beseitigen etc) -Senkung der Arbeitskosten - Senkung der Unternehmenssteuern - Konsolidierung d. Staatsfinanzen - Verstetigung der Geld- und Fiskalpolitik - Beseitigung von Investitionshemmnissen - Erleichterung von Existenzgründungen - Stärkung des Subsidiaritätsprinzip - Abbau des Versorgungsstaates Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik nach Friedmann ,,möglichst wenig Staat-möglichst viel Markt" langfristig, zukunftsorientiert, agiert präventiv - private Unternehmen fördern - öffentliche Unternehmen auf Minimum reduzieren Investitionen sind Grundbedingung für langfristig wachsende Wirtschaft, schaffen zusätzliche Produktionsmöglichkeiten & höhere Beschäftigung Mehr Beschäftigung = mehr Einkommen & zusätzliche Nachfrage expansive Geldpolitik - Geldmenge steigt -> zusätzlich finanzierte Nachfrage kurbelt Wirtschaft an -> BIP steigt -> Arbeitslosigkeit nimmt längerfristig ab - Zentralbank soll Stabilität d. Preisniveaus sichern - Wachstum des Produktpotenzials - Staat soll sich ausschließlich auf Festsetzung der Rahmenbedingungen beschränken Friedmann fordert Verzicht auf Struktur- und Prozesspolitik und Rücknahme staatlicher Regulierungen restriktive bzw. kontrastive Geldpolitik - Geldmengenwachstum wird durch Erhöhung d. Leitzinsen gestoppt -> Nachfrage nach Investitions- und Konsumgüter sinkt - wirtschaftliche Aktivitäten werden gedämpft -> Preissteigerungsraten werden geringer -> Güterproduktion stagniert -> Arbeitslosigkeit nimmt zu Frühindikatoren - um künftige konjunkturelle Entwicklung einzuschätzen - Befragungen durchführen - statistische Daten - zeigen tatsächliche Daten Präsenzindikatoren - reagieren ohne zeitliche Verzögerung - misst Produktion von Konsum- und Investitionsgütern, Kapazitätsauslastung, Produktivität & Kreditnachfrage Spätindikatoren - Reaktion mit zeitlicher Verzögerung Preise, Beschäftigung, Löhne, Zahl der Insolvenz - Konjunkturindikatoren KONJUNKTURINDIKATOREN H Frühindikatoren Sie zeigen Änderungen des Wirtschaftsverlaufs an. Sind für Konjunkturprognosen geeignet. Beispiele Auftragseingänge, Baugenehmigungen, Geschäftsklimaindex Präsensindikatoren Sie beschreiben die aktuelle wirtschaftliche Situation. Beispiele Lagerhaltung, Industrieproduktion Umsätze Mengenindikatoren (z.B. Auftragseingänge, Kapazitätsauslastung) Preisindikatoren (z.B. Auftragseingänge, Kapazitätsauslastung) THINK ABOUT piration I Wissen | Bildung | Diskussion Spätindikatoren Sie reagieren mit Verzögerung auf die wirtschaftliche Entwicklung. Beispiele Preise, Arbeitslosenquote, Wirtschaftswachstum (BIP) Das magische Sechseck der Wirtschaftspolitik Angemessenes Wachstum Ziele der Wirtschaftspolitik Ausgeglichene Handelsbilanz Schutz der Umwelt stabiles Preisniveau Vollbeschäftigung Gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung Preisniveaustabilität: Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum: Staatliche Maßnahmen sollen auf eine Verstetigung der Zuwachsraten der Produktion zielen, um Beschäftigungsziele zu verwirklichen. hoher Beschäftigungsstand: Vollbeschäftigung der Arbeitskräfte trägt zur Wohlstandssteigerung bei, weil andernfalls auf mögliche Produktion verzichtet wird Um die Funktionsfähigkeit des Preismechanismus nicht zu gefährden und unerwünschte Verteilungs- wirkung zu vermeiden Außenwirtschaftliches Gleichgewicht: Die wirtschaftliche Entwicklung im Inland soll möglichst durch die außenwirtschaftliche Entwicklung nicht negativ beeinflusst werden Volkswirtschaft Rezession schrumpfende Leistung einer Volkswirtschaft private Investitionen und Gewinne gehen zurück Löhne kommen unter Druck -> Einkommen und privater Verbrauch sinkt Begriff Konjunktur ,,Auf und ab in der Wirtschaft" Kurzfristig ausgerichtet Aufgabe: wirtschaftliche Schwankungen so weit wie möglich glätten Bei Abschwächung d. Wirtschaft: konjunkturbelebende Maßnahmen Bei Aufschwung d. Wirtschaft: konjunkturdämpfende Maßnahmen, Begriff Wachstumspolitik langfristig ausgerichtet Aufgabe: durch verbesserte wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Produktpotenzial vergrößern Produktionspotenzial Produktionsvolumen, das unter normalen Arbeitsbedingungen als möglich erscheint. Veränderung d. Produktionspotenzials hängt von der Veränderung des Bestandes an Kapital und Arbeitskräften, Arbeits- und Maschinenlaufzeit, technischen Fortschritt und dem Strukturwandel ab. Allgemeines wichtigste Zahl, um Zustand einer Volkswirtschaft zu beurteilen Ermittlung: Marktwert aller Waren /Dienstleistungen die in einem Land innerhalb eines Jahres hergestellt worden sind Fazit: Wohlstand eines Landes nimmt zu, wenn die produzierbare Menge zunimmt exogene d.h natürliche Gegebenheiten nicht beeinflussbar dazu gehören u.a. - Ausstattung mit Rohstoffen - Klima - Nähe zu Handelspartnern Klima Nicht gestaltbar Geografie Rohstoffe Bruttoinlandsprodukt Einflussgrößen Sozialkaptial d.h kulturelle und politische Rahmenbedingungen langfristig beeinflussbar dazu gehören u.a. - politische Stabilität und politische Rechte - Vertrauen in Eigentums- und Privatrechte - geringe Korruption Bestimmungsfaktoren des Wachstums Kurzfristig durch Wirtschaftspolitik gestaltbar Arbeitsstunden (Beschäftigung) Arbeits- markt- politik Sozial- politik Arbeits- produktivität Wett- bewerbs- politik Politische Stabilität Außen- wirtschafts- politik Nur langfristig gestaltbar Zusammenfassende Übersicht Finanz- politik Vertrauen ins Rechts- system Wenig Korruption Bildungs-/ Forschungs- politik Wirtschaftspolitische Entscheidungen unmittelbarer Einfluss auf wirtschaftliche Entwicklung dazu gehören u.a. - arbeitsmarktpolitische Maßnahmen - sozialpolitische Maßnahmen - wettbewerbspolitische Maßnahmen Produktionsmöglichkeiten einer Wirtschaft hängen von der Menge und der Qualität der Produktionsfaktoren, Arbeit, Boden und Kapital ab. Vorhandenes ökonomisches Wissen wird nicht als Teil des Faktors Arbeit verstanden, sondern als eigenständiger Bestimmungsfaktor: Wachstumsfunktion Produktionshöhe hängt von den Faktoreinsätzen ab: Bestand an Boden & natürlichen Ressourcen verändert sich längerfristig nicht = konstante Größe (kann aber durch moderne Technologien effektiver genutzt W = f (Boden, Kapital, Arbeit, Wissen) werden & höhere Erträge abwerfen - Menge d. Faktors Arbeit kann nur durch Bevölkerungswachstum oder eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit zunehmen, begrenzt und politisch kaum durchsetzbar - Ausstattung mit leistungsfähigen Produktionsgütern (Kapitalstock) und technischen, ökonomisches Wissen verbleiben übrig Einfluss auf langfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft: Sozialsystem & dessen Wandlungen. Wirtschafts- und Rechtsordnung eines Staates, soziale Schichtung, Verteilung d. Einkommen, gesellschaftliche Einstellung zu Arbeit und Leistung, Mentalität d. Bevölkerung usw. können fördernd aber auch hemmend wirken quantitative Ausweitung d. Produktion und d. Produktionsmöglichkeiten ist nicht grenzenlos. Insbesondere durch Inanspruchnahme der Umwelt sind dem Wachstum Grenzen gesetzt. Bestimmungsfaktoren wirtschaftlichen Wachstums Kapitalstock - Bestand an Produktionsgütern - verändert sich durch Investitionen - höherer Kapitalbestand = mehr Güter können hergestellt werden Technisches und ökonomisches Wissen - durch Bildung (Allgemeinbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung) geschaffen - Auswirkungen zeigen sich in Fähigkeit, komplexe Güter herzustellen, neuartige zu entwickeln (Produktinnovation) und komplexe Produktionsverfahren anzuwenden und neuartige zu entwickeln (Prozessinnovation) Begriff Konjunkturzyklus - ständige Veränderung der Wirtschaftslage - bestimmte Phasen wiederholen sich andauern - Konjunkturverlauf erfolgt wellenförmig - alle 4 bis 11 Jahre reales BIP, Produktionspotenzial in € Idealtypischer Konjunkturzyklus B Produktionspotenzial oberer Wendepunkt с Trend unterer Wende- punkt D reales BIP E Abschwung Rezession Aufschwung Boom (Hochkonjunktur): (Entspannung): (Depression) (Erholung) Konjunkturzyklus normale Auslastung des Produktions- potenzials Zeit Boom (Hochkonjunktur) - durch ausgelastete Produktionsfaktoren und weiter steigende Nachfrage gekennzeichnet - auf Höhepunkt: hohe Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern bei voll ausgelastetem Produktionskapazitäten und Vollbeschäftigung - weiterhin zunehmende Nachfrage= Preissteigerungen (gleichzeitig verstärkt durch hohe Nachfrage nach Arbeit) - Lohnerhöhungen, die zu steigenden Preisen führen (Lohn-Preis- Spirale) Preise steigen weiter = Inflationsrisiko nimmt zu Zentralbank erhöht Leitzinsen um Inflationsgefahr zu mindern Höhere Zinsen - Kreditnachfrage sinkt, = Haushalte & Unternehmen fragen weniger nach, Sparneigung steigt Aufschwung (Expansion) - durch Erholung der Wirtschaft gekennzeichnet Merkmale: - verbesserte Kapazitätsauslastung durch zunehmende wirtschaftliche Vertrauensbildung in Wirtschaftssubjekte Folge: - private Haushalte erhöhen Konsumnachfrage, private Unternehmen erhöhen Investitionsnachfrage - Lohnsumme & Volkseinkommen steigen - Zinsen (noch) auf niedrigem Niveau - Arbeitslosenquote relativ hoch Zinsen & Preise steigen an: = zu frühe Ausbremsung der Expansion Phasen des Konjunkturzyklus 1 Abschwung (Rezession) Wendepunkt d. Hochkonjunktur überschritten, Nachfrage geht zurück Erhöhtes Zinsniveau führt zu sinkenden Investitionen, Gewinne & Löhne BIP d. laufenden Jahres zwei Quartale unter dem des Vorjahres leigt Merkmale: - mangelnde Auslastung der Produktionskapazitäten mit Unterbeschäftigung - steigende Arbeitslosenquote - sinkendes Volkseinkommen - Arbeitslose reduzieren Konsum - Nachfrage & Produktion sinken - Überangebot führt zu Preissenkungen Saisonale Schwankungen - mittelfristige konjunkturelle Schwankungen basieren auf jahreszeitliche Änderungen der Nachfrage - saisonale Arbeitslosigkeit ist von kurzfristiger Dauer & bereinigt sich von alleine Tiefstand (Depression) eingeschränkte Nachfrage gesamtwirtschaftliche Nachfrage sinkt geringe Kapazitätsauslastung niedrige Investitionsbereitschaft geringe Auftragsbestände geringes Einkommen d. privaten Haushalte fallende Unternehmergewinne hohe Arbeitslosigkeit niedrige Inflationsrate geringes Zinsniveau Kontradieff-Zyklen - unterschiedliche Dauer - im Allgemeinen ca. 4-11 Jahre - dürfen nicht mit langfristigen Wellen verwechselt werden! - werden durch technischen Fortschritt ausgelöst Annahme: Der Staat muss aktiv in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen, um die Instabilität marktwirtschaftlicher Systeme auszugleichen Während Rezession: - Staatsausgaben müssen erhöht werden um Wirtschaft anzukurbeln Während Boom: - öffentliche Ausgaben verringern - durch Steuererhöhungen, den privaten Haushalten und Unternehmen die Kaufkraft entziehen Steuerpolitik Einkommen steigt im Boom -> höherer Steuersatz mindert das Einkommen, Wirtschaftssubjekte können weniger kaufen Einkommen sinkt im Abschwung -> niedriger Steuersatz wirkt sich positiv aus, Wirtschaftssubjekte können mehr kaufen Konjunktur soll durch Steuererhöhung gebremst werden -> Mehreinnahmen sollen in der Konjunkturausgleichrücklage stillgelegt werden pessimistische Erwartungen= Steuersenkung führt nicht zu höheren Investitions/Konsumausgaben, Ersparnisse werden erhöht optimistische Erwartungen= Steuersenkung bleibt wirkungslos John M. Keynes (1883-1946) Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik nach Keynes Veränderung d. Abschreibungsregelungen - beeinflussen die Steuerbelastung der Unternehmen - Investitionsgüternachfrage anregen/ bremsen - bedeuten für Unternehmen erhöhte Steuerpflichtige Gewinne Staat kann die Strategie nur verfolgen, wenn auf zuvor gebildete Konjunkturausgleichsrücklagen zurückgegriffen wird, oder Kredite aufgenommen werden -> Haushaltsdefizit wird in Kauf genommen - Steuereinnahmen steigen - verfügbare Einkommen sinkt Kreditaufnahmen Nachfragepolitik nicht präventiv, sondern korrektiv (Korrektur von wirtschaftlichen Instabilitäten) Instrumente laut StWG (Auszug) Einnahmenpolitik (§§ 26 ff.) - auf ein Jahr befristete Veränderung der Einkommen-/Körperschaftssteuer bis max. 10% Maßnahmen zur Stabilität d. Wirtschaft - zeitweise Aussetzung der degressiven Abschreibung Anpassung von Steuervorauszahlungen für Einkommen-, Körperschafts- und Gewerbesteuer - Investitionsprämien als Abzug von der Steuerschuld bis zu 7,5% der Investitionssumme Ausgabenpolitik - zusätzliche Ausgaben (§ 6) Streckung öffentlicher Baumaßnahmen (§ 6) - Beschleunigung von Investitionsvorhaben (§11) Sonstiges freiwillige Konjunkturausgleichsrücklage (§§ 5 f., §§ 15 f.) - Kredite (§§ 5 f., §§ 19 ff.) Direkte Staatsausgaben Aufschwung erhöhen - Staat soll in Schwächephasen Ausgaben erhöhen, um Gesamtnachfrage anzukurbeln - Staat kann entweder Konjukturausgleichsrücklage auflösen oder Kredit aufnehmen ja erhöhen. nein nein ja nein bilden tilgen - gesamtwirtschaftliche Nachfrage unmittelbar beeinflussen Probleme: Gehälter sind durch Tarifverträge festgelegt, könne nicht kurzfristig geändert werden - Staatliche Investitionen können nur bedingt variiert werden - Bundesregierung hat begrenzten Zugriff auf Investitionstätigkeit Rezession senken nein senken ja ja nein ja auflösen aufnehmen. Produktionsmöglichkeiten einer Wirtschaft hängen von der Menge und der Qualität der Produktionsfaktoren, Arbeit, Boden und Kapital ab. Vorhandenes ökonomisches Wissen wird nicht als Teil des Faktors Arbeit verstanden, sondern als eigenständiger Bestimmungsfaktor: Wachstumsfunktion Produktionshöhe hängt von den Faktoreinsätzen ab: Bestand an Boden & natürlichen Ressourcen verändert sich längerfristig nicht = konstante Größe (kann aber durch moderne Technologien effektiver genutzt W = f (Boden, Kapital, Arbeit, Wissen) werden & höhere Erträge abwerfen - Menge d. Faktors Arbeit kann nur durch Bevölkerungswachstum oder eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit zunehmen, begrenzt und politisch kaum durchsetzbar - Ausstattung mit leistungsfähigen Produktionsgütern (Kapitalstock) und technischen, ökonomisches Wissen verbleiben übrig Einfluss auf langfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft: Sozialsystem & dessen Wandlungen. Wirtschafts- und Rechtsordnung eines Staates, soziale Schichtung, Verteilung d. Einkommen, gesellschaftliche Einstellung zu Arbeit und Leistung, Mentalität d. Bevölkerung usw. können fördernd aber auch hemmend wirken quantitative Ausweitung d. Produktion und d. Produktionsmöglichkeiten ist nicht grenzenlos. Insbesondere durch Inanspruchnahme der Umwelt sind dem Wachstum Grenzen gesetzt. Bestimmungsfaktoren wirtschaftlichen Wachstums Kapitalstock - Bestand an Produktionsgütern - verändert sich durch Investitionen - höherer Kapitalbestand = mehr Güter können hergestellt werden Technisches und ökonomisches Wissen - durch Bildung (Allgemeinbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung) geschaffen - Auswirkungen zeigen sich in Fähigkeit, komplexe Güter herzustellen, neuartige zu entwickeln (Produktinnovation) und komplexe Produktionsverfahren anzuwenden und neuartige zu entwickeln (Prozessinnovation) Begriff Konjunkturzyklus - ständige Veränderung der Wirtschaftslage - bestimmte Phasen wiederholen sich andauern - Konjunkturverlauf erfolgt wellenförmig - alle 4 bis 11 Jahre reales BIP, Produktionspotenzial in € Idealtypischer Konjunkturzyklus B Produktionspotenzial oberer Wendepunkt с Trend unterer Wende- punkt D reales BIP E Abschwung Rezession Aufschwung Boom (Hochkonjunktur): (Entspannung): (Depression) (Erholung) Konjunkturzyklus normale Auslastung des Produktions- potenzials Zeit Boom (Hochkonjunktur) - durch ausgelastete Produktionsfaktoren und weiter steigende Nachfrage gekennzeichnet - auf Höhepunkt: hohe Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern bei voll ausgelastetem Produktionskapazitäten und Vollbeschäftigung - weiterhin zunehmende Nachfrage= Preissteigerungen (gleichzeitig verstärkt durch hohe Nachfrage nach Arbeit) - Lohnerhöhungen, die zu steigenden Preisen führen (Lohn-Preis- Spirale) Preise steigen weiter = Inflationsrisiko nimmt zu Zentralbank erhöht Leitzinsen um Inflationsgefahr zu mindern Höhere Zinsen - Kreditnachfrage sinkt, = Haushalte & Unternehmen fragen weniger nach, Sparneigung steigt Aufschwung (Expansion) - durch Erholung der Wirtschaft gekennzeichnet Merkmale: - verbesserte Kapazitätsauslastung durch zunehmende wirtschaftliche Vertrauensbildung in Wirtschaftssubjekte Folge: - private Haushalte erhöhen Konsumnachfrage, private Unternehmen erhöhen Investitionsnachfrage - Lohnsumme & Volkseinkommen steigen - Zinsen (noch) auf niedrigem Niveau - Arbeitslosenquote relativ hoch Zinsen & Preise steigen an: = zu frühe Ausbremsung der Expansion Phasen des Konjunkturzyklus 1 Abschwung (Rezession) Wendepunkt d. Hochkonjunktur überschritten, Nachfrage geht zurück Erhöhtes Zinsniveau führt zu sinkenden Investitionen, Gewinne & Löhne BIP d. laufenden Jahres zwei Quartale unter dem des Vorjahres leigt Merkmale: - mangelnde Auslastung der Produktionskapazitäten mit Unterbeschäftigung - steigende Arbeitslosenquote - sinkendes Volkseinkommen - Arbeitslose reduzieren Konsum - Nachfrage & Produktion sinken - Überangebot führt zu Preissenkungen Saisonale Schwankungen - mittelfristige konjunkturelle Schwankungen basieren auf jahreszeitliche Änderungen der Nachfrage - saisonale Arbeitslosigkeit ist von kurzfristiger Dauer & bereinigt sich von alleine Tiefstand (Depression) eingeschränkte Nachfrage gesamtwirtschaftliche Nachfrage sinkt geringe Kapazitätsauslastung niedrige Investitionsbereitschaft geringe Auftragsbestände geringes Einkommen d. privaten Haushalte fallende Unternehmergewinne hohe Arbeitslosigkeit niedrige Inflationsrate geringes Zinsniveau Kontradieff-Zyklen - unterschiedliche Dauer - im Allgemeinen ca. 4-11 Jahre - dürfen nicht mit langfristigen Wellen verwechselt werden! - werden durch technischen Fortschritt ausgelöst