Die Grundlagen der Modernisierungstheorie
Stell dir vor, alle Länder der Welt würden auf derselben Straße fahren, nur mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Genau so sieht die Modernisierungstheorie Entwicklung: als einen Nachholprozess der Entwicklungsländer.
Diese endogene Entwicklungstheorie macht die Länder selbst für ihren niedrigen Entwicklungsstand verantwortlich. Sie besagt, dass Entwicklungsländer die gleiche Entwicklung durchmachen wie Industriestaaten - sie sind nur zeitlich weiter zurück.
Der Übergang von einer traditionellen Gesellschaft zu einer modernen Form kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden: politische Krisen, Revolutionen oder wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Viele Entwicklungsländer sind heute noch stark vom Agrarsektor geprägt.
Merke dir: Die Modernisierungstheorie sieht Entwicklung als linearen Prozess - alle Länder folgen dem gleichen Muster!



