Theorie der zentralen Orte
Das Christaller-Modell
Orte werden nach ihrer Bedeutung für das Umland in Hierarchiestufen eingeteilt. Der Bedeutungsüberschuss bestimmt die Reichweite von Dienstleistungen.
- Zentraler Ort: Siedlung, die Güter und Dienste über den eigenen Bedarf hinaus anbietet.
- Bedeutungsüberschuss: Die Versorgungsfunktion einer Stadt für ihr Umland.
Die drei Hierarchiestufen
- Unterzentrum: Sichert die Grundversorgung für den täglichen, kurzfristigen Bedarf (z. B. Supermarkt).
- Mittelzentrum: Deckt zusätzlich den periodischen, mittelfristigen Bedarf ab (z. B. Fachärzte, Gymnasien).
- Oberzentrum: Bietet Güter für den episodischen, langfristigen und spezialisierten Bedarf (z. B. Universitäten).
💡 Tipp: Je höher die Zentralität eines Ortes, desto seltener ist die Dienstleistung und desto größer sein Einzugsbereich.











