Definition und Entstehung des Marxismus
Stell dir vor, du arbeitest hart in einer Fabrik, aber der Besitzer kassiert alle Gewinne - genau das störte Marx am meisten! Der Marxismus ist eine Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie, die den Zusammenhalt der Gesellschaft in den Vordergrund stellt.
Das Problem entstand durch die Industrialisierung: Während reiche Fabrikbesitzer und Adlige immer reicher wurden, verarmte die Arbeiterschicht zusehends. Marx und Engels nannten ihre Theorie übrigens "wissenschaftlichen Sozialismus" - der Begriff "Marxismus" kam erst später.
Ihr großes Ziel war eine klassenlose Gesellschaft. Dafür entwickelten sie ein Stufenmodell: Feudalismus → Kapitalismus → Sozialismus → Kommunismus. Im Kapitalismus besitzen nur wenige die Produktionsmittel, während die Besitzlosen abhängig sind.
Wichtig: Der Sozialismus ist als Übergangsphase gedacht - eine "Diktatur der Arbeiterschaft" mit gesellschaftlichem Besitz der Produktionsgüter. Der Kommunismus wäre dann die "Idealgesellschaft" ohne Klassen.





























