Der Kampf um Einheit und Freiheit
Nach Napoleons Niederlage wollten viele Deutsche endlich einen einheitlichen Nationalstaat mit mehr Freiheiten. Die Burschenschaften an den Universitäten wurden zu den ersten Trägern dieser Bewegung - ihre Farben schwarz-rot-gold kennst du noch heute von der deutschen Flagge.
Das Wartburgfest 1817 war ein echter Wendepunkt: Studenten feierten nicht nur die Reformation, sondern forderten lautstark "Einheit, Freiheit, Vaterland". Die spektakuläre Bücherverbrennung machte den Mächtigen Angst vor dieser neuen national-liberalen Bewegung.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Mit den Karlsbader Beschlüssen 1819 schlug Metternich hart zurück: Zensur, Überwachung der Unis und Verbot der Burschenschaften. Doch die Bewegung verschwand nur im Untergrund.
Merke dir: Das Hambacher Fest 1832 war der Höhepunkt der frühen deutschen Demokratiebewegung - hier wurden erstmals öffentlich Volkssouveränität und ein freiheitlicher Einheitsstaat gefordert!



