Beeinflussung von klein auf
Die DDR-Führung war sich bewusst: Wer die Jugend prägt, formt die Zukunft des Staates. Deshalb entwickelte sie ein ausgeklügeltes System aus Jugendorganisationen und Freizeitangeboten, um bereits Kinder und Jugendliche ideologisch zu beeinflussen.
Das Jugendgesetz von 1974 machte die Ziele klar: Erziehung zu "sozialistischen Persönlichkeiten", die sich mit der DDR identifizieren und dem Kollektiv mehr Wert beimessen als dem Individualismus. Die berühmten "10 Gebote des sozialistischen Menschen" von Walter Ulbricht zeigten, wie detailliert diese Umerziehung geplant war.
Gut zu wissen: Das Feindbild war klar definiert - Kapitalismus und Konservatismus galten als die großen Gegner des sozialistischen Ideals.












































