Ursachen des Kalten Krieges
Die Wurzeln des Kalten Krieges liegen in fundamentalen Gegensätzen zwischen den Supermächten:
- Unterschiedliche politische Systeme: Die USA vertrat die Demokratie und den Kapitalismus, während die UdSSR für den Kommunismus stand.
- Konflikt um Deutschland: Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die Besatzungsmächte unvereinbare Vorstellungen über die Zukunft Deutschlands.
- Expansionsängste: Die USA zeigte sich beunruhigt über die sowjetische Machtausdehnung in Mittel- und Osteuropa.
- Bipolare Weltordnung: Die Welt teilte sich in zwei Einflusssphären, was den Verlauf des Kalten Krieges maßgeblich prägte.
- Korea-Krieg: Die unterschiedlichen Positionen in diesem Konflikt vertieften die Spaltung zwischen Ost und West.
Der Konflikt erreichte seinen gefährlichsten Punkt während der Kuba-Krise, als das Wettrüsten beider Mächte zu einer Situation führte, in der die Vernichtungskapazitäten weit über das notwendige Maß hinausgingen (Over-Kill).
Wichtiger Begriff: Die Blockbildung Kalter Krieg beschreibt die Aufteilung der Welt in zwei gegnerische Machtblöcke: den Westblock unter Führung der USA und den Ostblock unter Führung der UdSSR. Diese Spaltung prägte die internationale Politik für mehr als vier Jahrzehnte.
Ein Kalter Krieg Zeitstrahl zeigt, dass sich der Konflikt über mehrere Phasen entwickelte, beginnend mit der Truman-Doktrin 1947 bis zum Fall der Berliner Mauer 1989 und dem endgültigen Zusammenbruch der Sowjetunion 1991.


