1. und 2. Koalitionskrieg
Der erste Koalitionskrieg begann 1792 als Revolutionskrieg, nachdem die französische Nationalversammlung Österreich den Krieg erklärte. Ludwig XVI. war bei seinem Fluchtversuch gescheitert, und die Pillnitzer Deklaration hatte bereits für Spannungen gesorgt.
Die Hinrichtung Ludwigs XVI. im Januar 1793 verschärfte den Konflikt dramatisch. Frankreich führte mit der Levée en masse die allgemeine Wehrpflicht ein - ein revolutionärer Schritt, der motivierte Bürgersoldaten statt bezahlter Söldner ins Feld schickte.
Der zweite Koalitionskrieg markierte den Beginn der napoleonischen Ära. Napoleon kehrte aus Ägypten zurück und wurde erster Konsul. Der Frieden von Lüneville brachte Frankreich die linksrheinischen Gebiete ein.
Merke dir: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803 führte zur Säkularisation (Auflösung kirchlicher Territorien) und Mediatisierung (Eingliederung kleiner Gebiete), was besonders süddeutsche Staaten wie Bayern stärkte.




























