Lenins Weg zum Revolutionär
Wladimir Iljitsch Uljanow wurde am 22. April 1870 in Simbirsk geboren und stammte aus einer gebildeten Familie - sein Vater war Lehrer, seine Mutter eine Autodidaktin mit deutscher Erziehung. Die Familie gehörte sogar zum Adelsstand, was ziemlich ironisch ist für einen späteren Kommunisten.
Sein Leben veränderte sich dramatisch, als 1886 sein Vater starb und 1887 sein Bruder hingerichtet wurde. Diese persönlichen Tragödien prägten ihn stark. Trotzdem war Lenin ein Musterschüler und verschlang regelrecht Bücher - besonders die Werke von Karl Marx.
Seine politische Karriere begann früh: Er produzierte illegale Zeitungen und wurde dafür 14 Monate ins Gefängnis gesteckt. 1887 wurde er für drei Jahre nach Sibirien verbannt - eine harte Strafe für politische Aktivitäten im Zarenreich.
Gut zu wissen: Ab 1900 nannte er sich "Lenin" - ein Deckname, um der Polizei zu entkommen. 1902 entwarf er ein Konzept für eine geheime Arbeiterpartei, die später die Sowjetunion erschaffen sollte.



























