Die Oktoberrevolution 1917: Ein historischer Wendepunkt in Russland
Die Oktoberrevolution 1917 markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der russischen Geschichte. Unter der Führung der Bolschewiki und Lenin wurde das zaristische System gestürzt und der Grundstein für die Sowjetunion gelegt. Diese Revolution veränderte nicht nur Russland grundlegend, sondern beeinflusste auch die globale politische Landschaft des 20. Jahrhunderts.
Definition: Eine Revolution bezeichnet einen grundlegenden und nachhaltigen strukturellen Wandel eines oder mehrerer Systeme, der meist abrupt oder in relativ kurzer Zeit stattfindet. Sie kann sowohl friedlich als auch gewaltsam verlaufen.
Der Verlauf der Oktoberrevolution wurde maßgeblich durch die vorausgehende Februarrevolution beeinflusst. Nach dem Sturz des Zaren entstand eine Doppelherrschaft Russland 1917 zwischen der Provisorischen Regierung und den Sowjets. Diese instabile politische Situation schuf die Voraussetzungen für die spätere Machtübernahme der Bolschewiki.
Die ideologische Grundlage der Revolution bildete der Marxismus, eine von Karl Marx und Friedrich Engels entwickelte Gesellschaftslehre. Das Ziel war eine klassenlose Gesellschaft, in der alle Menschen gleich wohlhabend sein sollten. Die Bolschewiki unter Lenin adaptierten diese Theorie für die russischen Verhältnisse.









































