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 1. Die Weimarer Reichsverfassung
Berlin => Weimar: militärisch gut aufgestellt; sicherer für Politiker
Kompromiss zwischen MSPD und bürgerl

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Weimarer Reichsverfassung, Versailler Friedensvertrag, Parteienspektrum, Republikgegner und ihre Ziele, Weltwirtschaftskrise, Ende der Weimarer Republik und Präsidialkabinette, sowie Ursachen für das Scheitern der Weimarer Republik

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1. Die Weimarer Reichsverfassung Berlin => Weimar: militärisch gut aufgestellt; sicherer für Politiker Kompromiss zwischen MSPD und bürgerlich-demokratischen Parteien Verwirklichung des Grundsatzes der Volkssouveränität Plebiszitäre Elemente • Verhältniswahlrecht (alle über 20) • Wahl des RP direkt vom Volk (7 Jahre) • Recht auf Volksbegehren & - entscheid Staatsbürger als Schiedsrichter bei Konflikt: Reichstag & Reichsrat Begrenzung des parlamentarischen Systems (Reichstag) ➡ Zugeständnisse an linksradikale Gruppen Repräsentative Elemente demokratische Wahl des Reichstags (Abgeordnete: nur Gewissen unterworfen) • destruktives Misstrauensvotum: Reichskanzler & Minister bedürfen des Vertrauens des Reichstags • Neuwahl spät. 60 Tage nach RT- Auflösung • Recht des Reichstags zur Außerkraft- setzung von Notverordnungen ● Gesetzgebungsrecht (legislative) Beschränkung der Macht der Exekutive (Reichspräsident) 2. Der Versailler Friedensvertrag als schwere Hypothek 28. Juni 1919 Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrages ➡ große Empörung in Deutschland wegen Außerdem: Einbeziehung eines umfassenden Grundrechtskatalogs, auch mit sozialen Grundrechten, allerdings nicht einklagbar unrealistischer Erwartung von milden Friedensbedingungen ➡ Instrumentalisierung (Missbrauchen) des Vertrages durch Republikgegner Wahlpropaganda Präsidentielle Elemente • Recht des Reichspräsidenten: Auflösung des Reichstags, Notverord-nungen, Einschränkung der Grund-rechte, Reichsexekution und Ernennung und Entlassung des Reichskanzlers Wahl des RP direkt vom Volk (7 Jahre) (plebiszitäre, überparteiliche Stellung) ●RP ist Oberbefehlshaber der Reichswehr und kann Volksentscheide herbeiführen negatives Integrationsmittel Gleichsetzung der gesamten Republik mit „Schmachfrieden" ab 1920 Diffamierung der Regierung als „Erfüllungspolitiker" Verbindung mit Dolchstoßlegende ➡ ,,Ersatzkaiser" Ablehnung der Reparationsforderungen und der territorialen Bestimmungen ,,Kriegsschuldparagrafen" 231 Täuschung der Bevölkerung durch politische und militärische Führung des Kaiserreichs bewusster Verzicht der Regierung 1919 auf Aufklärung der Bevölkerung Vorbeugung von Unruhen (z. B. Novemberrevolution) ➡ Versailler Vertrag vor allem eine psychologische Belastung für die junge Demokratie...

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3. Das Parteienspektrum der Weimarer Republik Rolle der Parteien durch Weimarer Verfassung nicht definiert dennoch: ● Mobilisierung der Wählerschaft • maßgebliche Beeinflussung der Gesetzgebung und Regierung KPD kommunistisch-dikta- torische Planwirtschaft nach sowjet. Vorbild antiparlamentarisch Alte Machteliten aus dem Kaiserreich marxistisch- revolutionär Radikale Republikfeinde weiterhin USPD radikale Umgestal- tung von Gesell- schaft und Staat 4. Republikgegner und ihre Ziele Republikgegner großer Einfluss auf Politik und Gesellschaft Arbeiterparteien Justiz Großindustrie Großagrarier Reichswehr Beamte Bürgertum verbreitete Ablehnung der Re- publik im gesamten Bürgertum Bevölkerung allgemein SPD gemäßigt parlamentarische & soziale Demokratie Gründe DDP linksliberale demokratische Republik antirepublikanisch & antiparlamentarisch gewohnt an Obrigkeitsstaat Republik ist schuld an der ,,Schmach" des Versailler Vertrags obrigkeitsstaatliches Denken Straßenkämpfen Verunsicherung aufgrund sozialer Krisen und Veränderungen Verantwortung der Republik für Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise Zentrum geringes Vertrauen in die Regierung wegen Chaos durch Demonstrationen & Schutz der Kirche und ihrer Rechte Weimarer Koalition / große Koalition (Republiktragende Parteien) demokrati he Republik Katholiken Bürgerliche Parteien (protestantisches Bildungsbürgertum) DVP rechtsliberal ,,Vernunft- republikaner" eig. Kaisertum DNVP nationalistische & militaristische Interessenvertretung der Großagrarier & Schwerindustrie Monarchie Konservative Rechte Äußerung Missachtung des Grundsatzes der Gleichheit Justitia ist auf dem rechten Auge blind Zulauf zu Verbänden mit nationalis- tischer, antimoderner, antiliberaler und sogar antisemitischer Politik Tarifauseinandersetzungen als Gegenspiel zu sozialpolitischen Entscheidungen der Republik Unterstützung Paul von Hindenburg Abwehr von linksradikalen, nicht aber von rechtsradikalen Gegnern Vermeidung von politischer Aktivität, um die Republik nicht zu unterstützen Verhalten loyal, eig. gegen Republik Zunehmend Wahl von extrem linken und rechten Parteien Wahl von Hindenburg zum RP NSDAP totalitärer Führerstaat Radikale Republikfeinde Extreme Rechte Ziel Aufbau eines autoritären Staates Festhalten an monarchischen Strukturen wie vor der Revolution Zerschlagung der Republik und Aufbau einer ,,besseren" Staatsform ohne richtige Vorstellung Die Sühne der politischen Morde (1918-1922): Gesamtzahl der Morde davon ungesühnt teilweise gesühnt gesühnt Zahl der Verurteilten geständige Täter freigesprochen 5. Die Weltwirtschaftskrise 1929-1932 Anstieg des Volkseinkommens Spekulationen auf dem Aktienmarkt Abzug der Kredite aus Europa durch USA Konjunkturaufschwung Finanzierungs- und In- vestitionskrise (USA will Geld zurück) politische Morde von Linksstehenden 22 4 1 17 38 steigende Kaufkraft USA Börsenkrach Sinken der Produktion um 50% Fehlbeträge in Staatskasse Einführung von Schutzzöllen in den USA Absatzkrise Produktionssteigerung Anstieg der Arbeitslo- sigkeit in USA Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise in Deutschland Überproduktion Arbeitslosigkeit in Deutschland In Europa Problem: Finanzierung der Arbeitslosenunterstützung 1. Abzug der US Kredite 2. Rückgang der Investitionen, Geldverknappung 3. Absatzrückgang durch mangelnde Liquidität der Haushalte 4. Produktionsrückgang 5. Entlassungen, Arbeitslosigkeit 6. sinkende Kaufkraft, Rückgang der Lohnsumme, Verschärfung der Absatzkrise 354 326 27 1 24 23 und von Rechtsstehenden 6. Das Ende der Weimarer Republik & Präsidialkabinette 1. Bruch der Großen Koalition 27.03.1930: Bruch der Großen Koalition unter Hermann Müller 29.03.1930: Heinrich Brüning als Kanzler einer Minderheitenregierung => erstes Präsidialkabinett 2. Die verfassungsmäßigen Grundlagen der Präsidialkabinette Art. 25 WRV kann alle 60 Tage auflösen Reichstag kann legitim ausgeschaltet werden Brüning (Z) 30.03.1930- 30.05.1932 Deflations- und Revisons- politik => Verschärfung der Weltwirtschaftskrise Art. 54 WRV vom Ver- trauen abhängig 3. Die Präsidialkabinette (Regierung bildet keine Mehrheit mehr im Parlament) Präsidialkabinette Alte Eliten • konservative, antide- mokratische Ein- stellung • autoritäre Herr- schaftsform als Ziel Hindenburgs und seiner Berater Reichspräsident NSDAP: Geschick Hitlers Art. 53 WRV ernennt und entlässt nach Gutdünken • Legalitätskurs • ,,Harzburger Front" • Unterstützung durch die Industrie Reichskanzler Bei Ausschaltung des RTS legitime Diktatur von RP und RK Linksextreme KPD • Spaltung der Arbei- terbewegung • Parlamentarische Obstruktion und ge- walttätige Straßenschlachten Art. 48 WRV erlässt auf Antrag des Reichskanzlers Norverordnung Reichstag kann legitim ausgeschaltet werden v. Papen (Z) 01.06.1932-17.11.1932 7. Ursache für das Scheitern der Weimarer Republik ,,Kabinett der Barone" Staatsstreichpläne Reichskanzler und Minister regieren abhängig vom Reichspräsidenten und nicht vom Parlament Gleichzeit seit 1930: Verlagerung der politischen Auseinandersetzung auf die Straße durch paramilitärische Verbände der Parteien 1932: Wiederwahl von Hindenburg zum RP mit Unterstützung der SPD, da Hitler als RP von allen abgelehnt wird ➡ 1932: Rückgang des Stimmenanteils der NSDAP => kompromissbereit Weimare r Republik v. Schleicher 03.12.1932 - 28.01.1933 vergeblicher Plan einer Kooperation mit Gewerkschaft Versailler Vertrag • Wirkung von Dolchstoßlegende und Kriegsunschuldlegende • Ansehensverlust der Demokratie wegen ,,Schandfrieden" und wirt- schaftlichen Belastungen Wirtschaftskrise • Arbeitslosigkeit und Massenelend • Radikalisierung der Bevölkerung und Ablehnung der Demokratie Verfassung • Strikt demokratische Prinzip Einfaches Misstrau- ensvotum Starke Stellung des Reichspräsidenten NSDAP: Terror • Massive Propaganda und Agitation • Straßenschlachten und Einschüchterung der Gegner Wertekontinuität • Obrigkeitsstaatliche Denkmuster der Be- völkerung Koalitionsregierung Hitler 30.01.1933 - 05.03.1933 bzw. 21.03. • Nationalismus, Anti- marxismus, Antimo- dernismus, Antisemitismus ,,Kabinett der nationalen Erhebung"

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Republikgegner und ihre Ziele Republikgegner großer Einfluss auf Politik und Gesellschaft Arbeiterparteien Justiz Großindustrie Großagrarier Reichswehr Beamte Bürgertum verbreitete Ablehnung der Re- publik im gesamten Bürgertum Bevölkerung allgemein SPD gemäßigt parlamentarische & soziale Demokratie Gründe DDP linksliberale demokratische Republik antirepublikanisch & antiparlamentarisch gewohnt an Obrigkeitsstaat Republik ist schuld an der ,,Schmach" des Versailler Vertrags obrigkeitsstaatliches Denken Straßenkämpfen Verunsicherung aufgrund sozialer Krisen und Veränderungen Verantwortung der Republik für Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise Zentrum geringes Vertrauen in die Regierung wegen Chaos durch Demonstrationen & Schutz der Kirche und ihrer Rechte Weimarer Koalition / große Koalition (Republiktragende Parteien) demokrati he Republik Katholiken Bürgerliche Parteien (protestantisches Bildungsbürgertum) DVP rechtsliberal ,,Vernunft- republikaner" eig. Kaisertum DNVP nationalistische & militaristische Interessenvertretung der Großagrarier & Schwerindustrie Monarchie Konservative Rechte Äußerung Missachtung des Grundsatzes der Gleichheit Justitia ist auf dem rechten Auge blind Zulauf zu Verbänden mit nationalis- tischer, antimoderner, antiliberaler und sogar antisemitischer Politik Tarifauseinandersetzungen als Gegenspiel zu sozialpolitischen Entscheidungen der Republik Unterstützung Paul von Hindenburg Abwehr von linksradikalen, nicht aber von rechtsradikalen Gegnern Vermeidung von politischer Aktivität, um die Republik nicht zu unterstützen Verhalten loyal, eig. gegen Republik Zunehmend Wahl von extrem linken und rechten Parteien Wahl von Hindenburg zum RP NSDAP totalitärer Führerstaat Radikale Republikfeinde Extreme Rechte Ziel Aufbau eines autoritären Staates Festhalten an monarchischen Strukturen wie vor der Revolution Zerschlagung der Republik und Aufbau einer ,,besseren" Staatsform ohne richtige Vorstellung Die Sühne der politischen Morde (1918-1922): Gesamtzahl der Morde davon ungesühnt teilweise gesühnt gesühnt Zahl der Verurteilten geständige Täter freigesprochen 5. Die Weltwirtschaftskrise 1929-1932 Anstieg des Volkseinkommens Spekulationen auf dem Aktienmarkt Abzug der Kredite aus Europa durch USA Konjunkturaufschwung Finanzierungs- und In- vestitionskrise (USA will Geld zurück) politische Morde von Linksstehenden 22 4 1 17 38 steigende Kaufkraft USA Börsenkrach Sinken der Produktion um 50% Fehlbeträge in Staatskasse Einführung von Schutzzöllen in den USA Absatzkrise Produktionssteigerung Anstieg der Arbeitslo- sigkeit in USA Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise in Deutschland Überproduktion Arbeitslosigkeit in Deutschland In Europa Problem: Finanzierung der Arbeitslosenunterstützung 1. Abzug der US Kredite 2. Rückgang der Investitionen, Geldverknappung 3. Absatzrückgang durch mangelnde Liquidität der Haushalte 4. Produktionsrückgang 5. Entlassungen, Arbeitslosigkeit 6. sinkende Kaufkraft, Rückgang der Lohnsumme, Verschärfung der Absatzkrise 354 326 27 1 24 23 und von Rechtsstehenden 6. Das Ende der Weimarer Republik & Präsidialkabinette 1. Bruch der Großen Koalition 27.03.1930: Bruch der Großen Koalition unter Hermann Müller 29.03.1930: Heinrich Brüning als Kanzler einer Minderheitenregierung => erstes Präsidialkabinett 2. Die verfassungsmäßigen Grundlagen der Präsidialkabinette Art. 25 WRV kann alle 60 Tage auflösen Reichstag kann legitim ausgeschaltet werden Brüning (Z) 30.03.1930- 30.05.1932 Deflations- und Revisons- politik => Verschärfung der Weltwirtschaftskrise Art. 54 WRV vom Ver- trauen abhängig 3. Die Präsidialkabinette (Regierung bildet keine Mehrheit mehr im Parlament) Präsidialkabinette Alte Eliten • konservative, antide- mokratische Ein- stellung • autoritäre Herr- schaftsform als Ziel Hindenburgs und seiner Berater Reichspräsident NSDAP: Geschick Hitlers Art. 53 WRV ernennt und entlässt nach Gutdünken • Legalitätskurs • ,,Harzburger Front" • Unterstützung durch die Industrie Reichskanzler Bei Ausschaltung des RTS legitime Diktatur von RP und RK Linksextreme KPD • Spaltung der Arbei- terbewegung • Parlamentarische Obstruktion und ge- walttätige Straßenschlachten Art. 48 WRV erlässt auf Antrag des Reichskanzlers Norverordnung Reichstag kann legitim ausgeschaltet werden v. Papen (Z) 01.06.1932-17.11.1932 7. Ursache für das Scheitern der Weimarer Republik ,,Kabinett der Barone" Staatsstreichpläne Reichskanzler und Minister regieren abhängig vom Reichspräsidenten und nicht vom Parlament Gleichzeit seit 1930: Verlagerung der politischen Auseinandersetzung auf die Straße durch paramilitärische Verbände der Parteien 1932: Wiederwahl von Hindenburg zum RP mit Unterstützung der SPD, da Hitler als RP von allen abgelehnt wird ➡ 1932: Rückgang des Stimmenanteils der NSDAP => kompromissbereit Weimare r Republik v. Schleicher 03.12.1932 - 28.01.1933 vergeblicher Plan einer Kooperation mit Gewerkschaft Versailler Vertrag • Wirkung von Dolchstoßlegende und Kriegsunschuldlegende • Ansehensverlust der Demokratie wegen ,,Schandfrieden" und wirt- schaftlichen Belastungen Wirtschaftskrise • Arbeitslosigkeit und Massenelend • Radikalisierung der Bevölkerung und Ablehnung der Demokratie Verfassung • Strikt demokratische Prinzip Einfaches Misstrau- ensvotum Starke Stellung des Reichspräsidenten NSDAP: Terror • Massive Propaganda und Agitation • Straßenschlachten und Einschüchterung der Gegner Wertekontinuität • Obrigkeitsstaatliche Denkmuster der Be- völkerung Koalitionsregierung Hitler 30.01.1933 - 05.03.1933 bzw. 21.03. • Nationalismus, Anti- marxismus, Antimo- dernismus, Antisemitismus ,,Kabinett der nationalen Erhebung"