Der Photoeffekt und Welle-Teilchen-Dualismus
Der Photoeffekt wurde erstmals durch das Hallwachs-Experiment nachgewiesen. Bei diesem grundlegenden Versuch wird eine negativ geladene Zinkplatte mit ultraviolettem Licht bestrahlt, wodurch sich die Platte entlädt. Diese Beobachtung führte zu Albert Einsteins bahnbrechender Lichtquantenhypothese, für die er 1922 den Nobelpreis erhielt.
Definition: Der äußere Photoeffekt beschreibt das Herauslösen von Elektronen aus einer Metalloberfläche durch Bestrahlung mit Licht ausreichend hoher Frequenz.
Der Photoeffekt lässt sich nur durch die Teilchennatur des Lichts erklären. Einzelne Lichtquanten (Photonen) übertragen ihre gesamte Energie auf Elektronen im Metall. Ist diese Energie größer als die Austrittsarbeit, werden Elektronen aus dem Metallverband gelöst. Die überschüssige Energie wird in kinetische Energie der Elektronen umgewandelt.
Mit der Gegenfeldmethode kann die maximale kinetische Energie der ausgelösten Elektronen bestimmt werden. Dabei werden die Elektronen durch eine Gegenspannung abgebremst. Die Spannung, bei der der Photostrom auf null sinkt, entspricht der maximalen kinetischen Energie der Elektronen geteilt durch die Elementarladung.
Highlight: Die Energie eines Photons hängt nur von seiner Frequenz ab: E = h·f, wobei h das Plancksche Wirkungsquantum ist.











