Grundlagen der Elektrizität im Physik Abitur
Das elektrische Feld bildet eines der fundamentalen Konzepte der Physik Leistungskurs BW Prüfungen. In einem elektrischen Feld wirken Kräfte auf geladene Teilchen, wobei die Feldlinien diese Kraftwirkungen visualisieren. Bei Magneten verlaufen die Feldlinien stets vom Nord- zum Südpol, wobei die Feldliniendichte die Feldstärke anzeigt.
Definition: Ein homogenes Feld zeichnet sich durch gleichmäßige Kraftwirkung, parallele Feldlinien in gleicher Richtung und konstantem Abstand aus.
Die Wechselwirkung zwischen elektrischen Ladungen und Feldern lässt sich am Beispiel eines Plattenkondensators demonstrieren. Dabei entstehen durch Ladungsverschiebung Elektronenmangel bzw. -überschuss an den Platten. Die Feldstärke kann mittels eines Ladungslöffels auf einer Präzisionswaage gemessen werden, wobei gilt: Elektrisches Feld = Kraft/Probeladung (F/Q).
Bei der Leiterschaukel zeigt sich die Lorentzkraft als Wirkung auf bewegte Ladungen im Magnetfeld. Die Kraftrichtung lässt sich mithilfe der Drei-Finger-Regel der linken Hand bestimmen. Die magnetische Flussdichte B ergibt sich aus dem Verhältnis von Kraft zu Stromstärke und Leiterlänge.











