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Sonnencreme und Emulsionen

Sonnencreme und Emulsionen

 Sonnenbrand
Ursache: zu starke Sonneneinstrahlung
1. Grad: schmerzhafte Hautrötung
2. Grad: Blasenbildung
3. Grad: tiefgehende Zellschäden

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Barbara

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Klassenarbeitsvorbereitung zu Sonnenbrand UV-Licht, Haut, Sonnenschutzmittel und Emulsion

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Sonnenbrand Ursache: zu starke Sonneneinstrahlung 1. Grad: schmerzhafte Hautrötung 2. Grad: Blasenbildung 3. Grad: tiefgehende Zellschäden und großflächiges Absterben der oberen Zellschichten begleitet von Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit Regeln für Sinnvolles Sonnenbaden: Aufenthaltszeit in der Sonne dem Hauttyp anpassen - Sonnencreme verwenden (mit hohem Lichtschutzfaktor) - Hut, Sonnenbrille, Kleidung tragen - Schatten aufsuchen - Zeit zwischen 11 und 15 Uhr meiden Bräunung Melanin hält die UV-Strahlung zurück, indem sie diese absorbiert. Sie wirkt wie ein Schutzschild für die darunter liegende Haut. Schema zur Bräunung: Lichtschutzfaktor Der Lichtschutzfaktor gibt an, um wie viel mal länger man eingecremt mit einem Sonnenschutzmittel in der Sonne bleiben kann, als ohne Sonnenschutzmittel. Die Eigenschutzzeit der Haut gibt an, wie lange die Haut die Sonne ohne Sonnenschutzmittel unbeschadet übersteht. Krebs Teilen sich Zellen verstärkt, so führt dies zu Gewebswucherungen. Von bösartigen (=malignen) Tumoren oder „Krebs" (Karzinen) spricht man, wenn Zellen sich völlig ungehemmt und damit gewebszerstörend teilen. Kennzeichen von malignen Tumoren: rasches Wachstum, falsche Differenzierung Gelangen Krebszellen in die Blutbahn, können sie an anderen Körperestellen Metastasen (=Tochtergeschwülste) hervorrufen. Tumorzellen treten in jedem Körper immer wieder auf. Sie werden aber in der Regel durch die Immunabwehr beseitigt. Karzinogene Krebsauslösende Faktoren = Mutagene Beispiele: UV-Strahlung, Aflatoxine (Gifte von bestimmten Schimmelpilzen), Nitrosamine (entstehen bei Nitritzusatz zur Konservierung in Wurst), verschiedene aromatische Kohlenwasserstoffe (befinden sich z. B. in Tabakrauch) Karzinogen Einwirkung auf DNA keine DNA Reparatur Mutation (Veränderung der Erbinformation) Bekämpfung von Tumoren durch z. B. Chemotherapie, Strahlentherapie...

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Der UV-Index Der UV-Index (=UVI) ist eine Zahl, die den täglichen Spitzenwert der erwartenden sonnenbrandwirksamen ultravioletten (UV) Strahlung am Erdboden beschreibt. An sonnigen Tagen wird dieser Wert zur Mittagszeit erreicht. Je höher der UVI, desto höher ist das Sonnenbrandrisiko. UV-Index 8 und höher 5-7 2-4 0-1 UV-Belastung Sehr hoch hoch Mittel Niedrig Strukturformeln: Sonnenbrand möglich | Schutzmaßnahmen zur Vermeidung eines Sonnebrandes In weniger als 20min Ab 20min Ab 30min unwahrscheinich Unbedingt erforderlich Erforderlich Empfehlenswert Nicht erforderlich Haut unter der Lupe 96,5% des Körpers ist von Felderhaut bedeckt: aus rinnen zwischen den Feldern kommen die Haare und die Talgdrüsen an die Oberfläche. Nur in Handinnenflächen und auf den Fußsohlen befinden sich Leistenhaut welche haar- und talgdüsenfrei ist. Ozonschicht und Kohlenwasserstoffe Die Ozonschicht schützt Tiere, Menschen und Pflanzen vor der gefährlichen UV- Strahlung, indem das Ozon diese Strahlung absorbiert. Eigenschaften Halogenalkane: gute Lösungsmittel für Fette, hitzebeständig, unbrennbare Gase, bei ZT wenig reaktionsfreudig, geringe Wärmeleitfähigkeit der Gase Bildung und Zerfall: Sonnenschutzmittel Phsikalisches Prinzip: Sonnenschutzmittel auf die Haut, UV-Strahlung wird reflektiert; dringt nicht in die Haut ein Vorteile UV-Strahlen gelangen nicht an die Haut Wirkt sofort Chemisches Prinzip: absorbiert Vorteile Melaninbildung wird angeregt Vitamin D Umwandlung findet statt Guter Halt Nachteile Sonnenschutzmittel dringt in die obere Hautschicht ein, UV-Strahlung wird Inhaltsstoffe: Keine Melaninbildung Keine Vitamin D Umwandlung Schlechter Halt Nicht estetisch Sammelt sich in Falten (erhöhte Hautpartien sind nicht geschützt) TiO Zn O Nachteile UV-Strahlung gelangen die obere Hautschicht Einziehzeit Allergische Reaktionen möglich Pflanzenöl & destilliertes Wasser (Grundsubstanzen) Tegomuls (Emulgator) Parsun (Snnenschutzfilter) Paraben (Konservierungsmittel) Duftstoffe, Autioxidantien, Hautpflege Emulsion =heterogenes Gemisch zweier Flüssigkeiten Aussehen: Emulsionen sind milchig trüb Emulsionen besitzen mindestens 1 äußere Phase (das „Dispergiermittel") und eine isolierte innere Phase ( die „dispergierte Substanz“ ) Grundtypen von Emulsionen: Öl-in-Wasser- Emulsion Wasser-in-Öl-Emulsion Emulgatoren Tenside sind Substanzen die als Lösungsmittler wirken. Beim Einsatz in der Lebensmitteltechnik werden Tenside als Emulgatoren bezeichnet. Aufgrund ihres Baus sind Emulgatoren in der Lage, eine Emulsion zu stabilisieren. Schema eines Emulgators: Exkurs: Lösungsverhalten Adjektiv gegenüber Wasser Fett Ein solcher Stoff ist in wasserfreundlich Wasser gut löslich Wasser unlöslich Fett gut löslich Fett unlöslich bedeutet hydrophil hydrophob lipophil lipophob fettmeidend wassermeidend Fettfreundlich Stoffeigenschaften (Stoffebene) Beispiel Glucose Fett Octan Wasser Stoffebene → sehen → gleiches löst sich in gleichem Teilchenebene → erklären → Zwischenmolekulare WW Warum ist Glucose Hydrophil? Glucose und Wasser sind polar, gleiches ist ein gleichem lösbar# Wasserstoffbrückenbindungen entstehen zwischen Glucosemolekülen und Wassermolekülen → Verbindung; löslich Exkurs Micelle: Micellen sind keline kugelförmige Aggregate von Emulgatorteilchen. Micellen können sowohl in Wasser als auch in Öl gebildet werden. Typen: Micelle in einer ÖL-in-Wasser-Emulsion: Öl wird in das lipophile innere der Micelle eingelagert und so in kleinsten Tröpfchen im Wasser verteilt Hydrophiler Berich des Emulgators zeigt nach außen, hydrophober teil nach innen →zum Fett hin Micelle in einer Wasser-in-Öl-Emulsion: Wasser wird in das hydrophile innere der Micelle eingelagert und so in kleinsten Tröpfchen im Öl verteilt Hydrophober Teil zeigt nach außen, hydrophiler Teil nach innen → zum Wasser hin Wasser als Lösungsmittel Wird ein Salz in Wasser gelöst, bildet sich um jedes lon eine Hülle aus Wassermolekülen (=Hydrathülle). Die hierbei freigesetzte Energie bezeichnet man als Hydratationsenergie. Man unterscheidet: Hydratationsenergie > Gitterenergie (exothermer Lösungsvorgang) CaCl Hydratationsenergie < Gitterenergie (endothermer Lösungsvorgang) KaCl Sind Hydratationsenergie und Gitterenergie gleich groß verläuft der Lösungsvorgang ohne wesentliche Temperaturänderung NaCl Versuch 1: (komplizierter Versuch) Versuch 2: 3x 100ml Bechergläser, 3 Spatel, Wasser, Handcreme, Bodylotion, Rama Culinesse In Wasser umrühren Rama löst sich nicht, da Wasser-in-Öl-Emulsion Handcreme und Bodylotion lösen sich, da Öl-in-Wasser-Emulsion Stoffgemische Lösung Suspension Emulsion Homogen; klar Heterogen; trüb Heterogen; trüb Eine phase Zwei Phasen Zwei Phasen Stabile Emulsion: mit Emulgator Unstabile Emulsion: ohne Emulgator Fl+fe Fl+g Fl+fl Fe+fl Fl+fl Zuckerwasser, Sprudelwasser, Essig Blut Milch Öl und Wasser Versuch: Teil 1: In 2 Reagenzgläser 2ml Öl und 2ml Wasser In eins davon Rosenpaprika Jeweils schütteln → ÖL-Wasser: weißlich trüb, dann wieder 2Phasen; vermischen sich nicht, bilden aber durch schütteln eine instabile Emulsion → Rosenpaprika: 2 Phasen, gelblich trüb nach schütteln, P-Pulver nur in Öl, instabile Emulsion, P-Pulver ist hydrophob und lipophil Teil 2: Wasser + Öl+ Tegomuls Schütteln →1 Phase, weiß trüb, zähflüssig => Tegomuls ist ein Emulgator; er verbindet Öl und Wasser zu einer stabilen Emulsion Teil 3: Wasserbad 70°C (mit Bunsenbrenner) Wasser + Öl in Reagenzglas, schütteln, in Wasserbad Wasser + Öl + Tegomuls, schütten, in Wasserbad →Öl + Wasser: direkt zwei Phasen →+Tegomuls: 1 Phase, weiß trüb nach ca. 1min wieder 2Phasen Zwischen 65°C und 68°C schmilzt Tegomuls Methylenblau: lipophob, hydrophil Sudanrot: lipophil, hydrophob

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Der UV-Index Der UV-Index (=UVI) ist eine Zahl, die den täglichen Spitzenwert der erwartenden sonnenbrandwirksamen ultravioletten (UV) Strahlung am Erdboden beschreibt. An sonnigen Tagen wird dieser Wert zur Mittagszeit erreicht. Je höher der UVI, desto höher ist das Sonnenbrandrisiko. UV-Index 8 und höher 5-7 2-4 0-1 UV-Belastung Sehr hoch hoch Mittel Niedrig Strukturformeln: Sonnenbrand möglich | Schutzmaßnahmen zur Vermeidung eines Sonnebrandes In weniger als 20min Ab 20min Ab 30min unwahrscheinich Unbedingt erforderlich Erforderlich Empfehlenswert Nicht erforderlich Haut unter der Lupe 96,5% des Körpers ist von Felderhaut bedeckt: aus rinnen zwischen den Feldern kommen die Haare und die Talgdrüsen an die Oberfläche. Nur in Handinnenflächen und auf den Fußsohlen befinden sich Leistenhaut welche haar- und talgdüsenfrei ist. Ozonschicht und Kohlenwasserstoffe Die Ozonschicht schützt Tiere, Menschen und Pflanzen vor der gefährlichen UV- Strahlung, indem das Ozon diese Strahlung absorbiert. Eigenschaften Halogenalkane: gute Lösungsmittel für Fette, hitzebeständig, unbrennbare Gase, bei ZT wenig reaktionsfreudig, geringe Wärmeleitfähigkeit der Gase Bildung und Zerfall: Sonnenschutzmittel Phsikalisches Prinzip: Sonnenschutzmittel auf die Haut, UV-Strahlung wird reflektiert; dringt nicht in die Haut ein Vorteile UV-Strahlen gelangen nicht an die Haut Wirkt sofort Chemisches Prinzip: absorbiert Vorteile Melaninbildung wird angeregt Vitamin D Umwandlung findet statt Guter Halt Nachteile Sonnenschutzmittel dringt in die obere Hautschicht ein, UV-Strahlung wird Inhaltsstoffe: Keine Melaninbildung Keine Vitamin D Umwandlung Schlechter Halt Nicht estetisch Sammelt sich in Falten (erhöhte Hautpartien sind nicht geschützt) TiO Zn O Nachteile UV-Strahlung gelangen die obere Hautschicht Einziehzeit Allergische Reaktionen möglich Pflanzenöl & destilliertes Wasser (Grundsubstanzen) Tegomuls (Emulgator) Parsun (Snnenschutzfilter) Paraben (Konservierungsmittel) Duftstoffe, Autioxidantien, Hautpflege Emulsion =heterogenes Gemisch zweier Flüssigkeiten Aussehen: Emulsionen sind milchig trüb Emulsionen besitzen mindestens 1 äußere Phase (das „Dispergiermittel") und eine isolierte innere Phase ( die „dispergierte Substanz“ ) Grundtypen von Emulsionen: Öl-in-Wasser- Emulsion Wasser-in-Öl-Emulsion Emulgatoren Tenside sind Substanzen die als Lösungsmittler wirken. Beim Einsatz in der Lebensmitteltechnik werden Tenside als Emulgatoren bezeichnet. Aufgrund ihres Baus sind Emulgatoren in der Lage, eine Emulsion zu stabilisieren. Schema eines Emulgators: Exkurs: Lösungsverhalten Adjektiv gegenüber Wasser Fett Ein solcher Stoff ist in wasserfreundlich Wasser gut löslich Wasser unlöslich Fett gut löslich Fett unlöslich bedeutet hydrophil hydrophob lipophil lipophob fettmeidend wassermeidend Fettfreundlich Stoffeigenschaften (Stoffebene) Beispiel Glucose Fett Octan Wasser Stoffebene → sehen → gleiches löst sich in gleichem Teilchenebene → erklären → Zwischenmolekulare WW Warum ist Glucose Hydrophil? Glucose und Wasser sind polar, gleiches ist ein gleichem lösbar# Wasserstoffbrückenbindungen entstehen zwischen Glucosemolekülen und Wassermolekülen → Verbindung; löslich Exkurs Micelle: Micellen sind keline kugelförmige Aggregate von Emulgatorteilchen. Micellen können sowohl in Wasser als auch in Öl gebildet werden. Typen: Micelle in einer ÖL-in-Wasser-Emulsion: Öl wird in das lipophile innere der Micelle eingelagert und so in kleinsten Tröpfchen im Wasser verteilt Hydrophiler Berich des Emulgators zeigt nach außen, hydrophober teil nach innen →zum Fett hin Micelle in einer Wasser-in-Öl-Emulsion: Wasser wird in das hydrophile innere der Micelle eingelagert und so in kleinsten Tröpfchen im Öl verteilt Hydrophober Teil zeigt nach außen, hydrophiler Teil nach innen → zum Wasser hin Wasser als Lösungsmittel Wird ein Salz in Wasser gelöst, bildet sich um jedes lon eine Hülle aus Wassermolekülen (=Hydrathülle). Die hierbei freigesetzte Energie bezeichnet man als Hydratationsenergie. Man unterscheidet: Hydratationsenergie > Gitterenergie (exothermer Lösungsvorgang) CaCl Hydratationsenergie < Gitterenergie (endothermer Lösungsvorgang) KaCl Sind Hydratationsenergie und Gitterenergie gleich groß verläuft der Lösungsvorgang ohne wesentliche Temperaturänderung NaCl Versuch 1: (komplizierter Versuch) Versuch 2: 3x 100ml Bechergläser, 3 Spatel, Wasser, Handcreme, Bodylotion, Rama Culinesse In Wasser umrühren Rama löst sich nicht, da Wasser-in-Öl-Emulsion Handcreme und Bodylotion lösen sich, da Öl-in-Wasser-Emulsion Stoffgemische Lösung Suspension Emulsion Homogen; klar Heterogen; trüb Heterogen; trüb Eine phase Zwei Phasen Zwei Phasen Stabile Emulsion: mit Emulgator Unstabile Emulsion: ohne Emulgator Fl+fe Fl+g Fl+fl Fe+fl Fl+fl Zuckerwasser, Sprudelwasser, Essig Blut Milch Öl und Wasser Versuch: Teil 1: In 2 Reagenzgläser 2ml Öl und 2ml Wasser In eins davon Rosenpaprika Jeweils schütteln → ÖL-Wasser: weißlich trüb, dann wieder 2Phasen; vermischen sich nicht, bilden aber durch schütteln eine instabile Emulsion → Rosenpaprika: 2 Phasen, gelblich trüb nach schütteln, P-Pulver nur in Öl, instabile Emulsion, P-Pulver ist hydrophob und lipophil Teil 2: Wasser + Öl+ Tegomuls Schütteln →1 Phase, weiß trüb, zähflüssig => Tegomuls ist ein Emulgator; er verbindet Öl und Wasser zu einer stabilen Emulsion Teil 3: Wasserbad 70°C (mit Bunsenbrenner) Wasser + Öl in Reagenzglas, schütteln, in Wasserbad Wasser + Öl + Tegomuls, schütten, in Wasserbad →Öl + Wasser: direkt zwei Phasen →+Tegomuls: 1 Phase, weiß trüb nach ca. 1min wieder 2Phasen Zwischen 65°C und 68°C schmilzt Tegomuls Methylenblau: lipophob, hydrophil Sudanrot: lipophil, hydrophob