Die radikale Freiheit des Menschen
Existenz vor Essenz
Sartres Existentialismus besagt, dass der Mensch keinem vorgegebenen Bauplan folgt.
- Existenz: Das nackte Dasein. Wir sind zuerst einfach auf der Welt.
- Essenz: Der Sinn, das Wesen und die Aufgaben, die wir uns erst selbst durch unser Handeln geben.
- Selbstentwurf: Das Bild von uns selbst, das wir durch eigene Entscheidungen aktiv gestalten.
Freiheit und Verantwortung
Weil es keinen Gott gibt, der uns Regeln vorgibt, sind wir absolut frei – und voll verantwortlich.
- Verurteilt zur Freiheit: Wir haben uns nicht selbst erschaffen, müssen aber jede Entscheidung selbst tragen.
- Unaufrichtigkeit: Der feige Versuch, das eigene Handeln auf Gene, Erziehung oder Umstände zu schieben.
💡 Tipp: Merk dir für Klausuren: Ausreden wie „Ich konnte nicht anders“ gibt es bei Sartre nicht – das ist reine Unaufrichtigkeit.


