Grundlagen der Radioaktivität
Stell dir Atomkerne wie winzige Bausteine vor, die aus Protonen und Neutronen bestehen - zusammen nennt man sie Nukleonen. Wenn ein Atomkern eine bestimmte Anzahl dieser Teilchen hat, wird er als Nuklid bezeichnet. Isotope sind quasi Geschwister desselben Elements - sie haben gleich viele Protonen, aber unterschiedlich viele Neutronen.
Radioaktivität passiert, wenn diese Atomkerne von alleine zerfallen und dabei Strahlung aussenden. Das ist völlig natürlich und geschieht ohne äußeren Einfluss! Solche instabilen Kerne nennt man radioaktive Nuklide.
Es gibt drei Haupttypen von Strahlung: α-Strahlung (Heliumkerne), β-Strahlung (Elektronen) und γ-Strahlung (elektromagnetische Strahlung). Jede Art verhält sich anders und hat verschiedene Eigenschaften.
Merktipp: Die Massenzahl A zeigt die Gesamtzahl der Nukleonen, die Ordnungszahl Z die Anzahl der Protonen!



