Wurfbewegungen und waagerechter Wurf
Wurfbewegungen sind das Ergebnis der ungestörten Überlagerung mehrerer Bewegungen. Dabei werden vektorielle Größen wie Wege, Geschwindigkeiten und Beschleunigungen addiert.
Der waagerechte Wurf entsteht durch die Kombination von zwei Bewegungen: dem freien Fall in y-Richtung (nach unten) und einer gleichförmigen Bewegung in x-Richtung (horizontal). Während sich der Körper mit konstanter Geschwindigkeit v₀ horizontal bewegt, fällt er gleichzeitig mit der Erdbeschleunigung g nach unten.
Die Flugbahn eines waagerechten Wurfs bildet eine Wurfparabel mit der Gleichung y = ·x². Die Wurfweite berechnet sich mit xw = √ und hängt direkt von der Anfangsgeschwindigkeit ab. Die Wurfdauer tw = √ ist interessanterweise unabhängig von der Anfangsgeschwindigkeit und hängt nur von der Fallhöhe h ab.
💡 Merke: Beim waagerechten Wurf beeinflusst die horizontale Bewegung die Fallzeit nicht. Ein Objekt braucht genauso lange zum Boden, egal ob es nur fallen gelassen oder waagerecht geworfen wird.




