Gottesbilder und Religionskritik
Gottesbilder im Alten Testament zeigen Gott als Schöpfer, der die Welt erschaffen hat und eine persönliche Beziehung zu den Menschen möchte. Der Name JHWH ("Ich bin der ich bin") macht klar: Gott ist da, aber bleibt gleichzeitig geheimnisvoll.
Die Religionskritiker haben ganz andere Theorien. Feuerbach sagt: Menschen projizieren ihre Wünsche auf Gott - Allmacht, Freiheit, Unsterblichkeit. Marx sieht Religion als "Opium des Volkes" - sie tröstet über gesellschaftliche Probleme hinweg, anstatt sie zu lösen.
Freud erklärt Gott als Vaterfigur aus Kindheitstraumata, während Möller heute vor allem die Verflechtung von Staat und Kirche kritisiert. Seine Frage: Warum zahlt der Staat Theologiestudium und treibt Kirchensteuer ein?
Tipp: Für die Klausur solltest du bei jedem Kritiker den Hauptpunkt draufhaben - Feuerbach (Projektion), Marx (Gesellschaftskritik), Freud (Psychologie), Möller (Staat-Kirche-Trennung).



































